28.10.2015

Achte Mittwochstour 2015

Wir - 17 Radfahrer aus Frankfurt (Oder) und Umgebung - konnten am 28. Oktober 2015 mit unseren Rädern einen kurzen Teil der Oder-Lausitz-Straße ohne Verkehr erkunden, denn die "Märkische Oderzeitung" veröffentlichte am 18.06.2015 diese Meldung:
"Schlechte Nachrichten für Autofahrer zwischen Eisenhüttenstadt und Frankfurt: Die neue Ortsumgehung Wiesenau und Brieskow-Finkenheerd wird mit großer Wahrscheinlichkeit nicht in diesem Jahr fertig, wie ursprünglich geplant... Eigentlich sieht es schon ganz gut aus: Ein Großteil der Fahrbahn des neuen, zehn Kilometer langen Teilstückes der Oder-Lausitz-Straße zwischen Pohlitz und Brieskow-Finkenheerd ist schon fertiggestellt. Auch die elf Brücken, die neu errichtet werden mussten - unter anderem über den Oder-Spree-Kanal - sind einsatzbereit. Die beiden Knotenpunkte in Brieskow-Finkenheerd und bei Pohlitz, am Anfang und Ende Neubauprojektes, werden schon von Auto- und Lastwagenfahrern genutzt. Und doch wird es wohl mit der anvisierten Fertigstellung des 35-Millionen-Euro-Projektes zum Ende des Jahres nichts. Enrico Lemke vom Landesbetrieb für Straßenwesen macht zumindest wenig Hoffnung: "Eine Verkehrsfreigabe der Ortsumgehung in diesem Jahr ist nicht sehr wahrscheinlich." Der Verkehr muss sich also weiterhin durch Wiesenau und Brieskow-Finkenheerd quälen. Die von vielen langersehnte Zeitersparnis auf dem Weg von oder zur Autobahn muss noch warten. Grund für die Verzögerung ist eine Biberfamilie, die sich ihre Burg in der Schlaubeniederung bei Groß Lindow gebaut hat.
Auch wenn schon der größte Teil der Neubaustrecke in diesem Jahr fertig ist, ist eine Teilfreigabe einzelner Abschnitte nicht möglich. Enrico Lemke erklärt dazu: "Die Ortsumfahrung besitzt nur eine Auf- und Abfahrt."


Der Start zur 8. und letzten Mittwochs-Radtour 2015 erfolgte wie immer in Frankfurt (Oder) um 10 Uhr auf dem oberen Brunnenplatz neben dem Comic-Brunnen.
Das war am 28. Oktober unsere 50-km-Radwanderstrecke:
Brunnenplatz Frankfurt (Oder) - Insel Ziegenwerder - Buschmühlenweg - Güldendorf - Lossow - Brieskow-Finkenheerd - Wiesenau - Teilstück der Oder-Lausitz-Straße zwischen Ziltendorf und Wiesenau - Groß Lindow - Radtrainingsstrecke in der Lindower Heide - Fr.-Wilhelm-Kanal - Schlaubehammer - Helenesee - Güldendorf - Frankfurt (Oder).


24.10.2015

Biobahnhof Gorgast

Der Verein Biobahnhof Gorgast "Grünes Huhn" i.G. lud am 24.10.2015 von 10 bis 18 Uhr zum Herbstfest mit Flohmarkt, Kinderschminken, selbstgemachtem Kaffee & Kuchen, Grillstand, Kürbissuppe u.v.m. auf das Gelände des Bahnhofs Gorgast ein.
Die Wettervorhersage gab grünes Licht für eine Radtour bei sonnigem Herbstwetter. Fünf Radfahrer starteten um 10 Uhr am Comic-Brunnen auf dem oberen Brunnenplatz in Frankfurt (Oder) zu einer gemeinsamen 70-Kilometer-Radtour.

Das waren unsere Etappenorte: FF - Kliestow - Wilhelmshof - Wulkow - Schönfließ - Mallnow - Sachsendorf - Manchnow - Gorgast - Manchnow - Reitwein - Lebus - Frankfurt (Oder).

Über den Gorgaster Verein informierte am 22.10.2015 die Märkische Oderzeitung in einem Artikel unter der Überschrift "Ein Verein namens "Grünes Huhn":

"Ein neuer Verein hat sich in Küstriner Vorland gegründet. Er nennt sich "Grünes Huhn" und soll vor allem Anlaufstelle für Familien werden, die Lust auf Garten und Natur haben. Am Sonnabend lädt der Verein zum Herbstfest ein, will sich vorstellen und weitere Mitstreiter gewinnen.
Noch fehlt der Namensgeber auf dem Hof. "Eigentlich sollten schon Hühner gackern, aber es hat nicht rechtzeitig geklappt", erzählt Marion Todt lachend. "Da hinten, wo jetzt die Erde geschoben wurde, kommt der Stall hin", ergänzt Ehemann Stefan. Erst im September haben sie den neuen Verein gegründet. Vor Ort ist die Familie allerdings schon mehr als ein Jahr.
Am gemütlichen Küchentisch erzählt das Paar von ihrer auf den ersten Blick etwas verrückt anmutenden Idee. Gut drei Jahre hätten sie Ausschau nach einem Bauernhof gehalten. Die aus Berlin stammende Familie lebte schon einige Zeit in Strausberg, wollte aber unbedingt aufs Land. Dann fanden sie das einstige Bahnhofgebäude in Gorgast. Seit mehr als 20 Jahren steht es leer. Die Bahn hatte es einst versteigert. Der Käufer ließ es aber weiter verfallen.

Todts rückten mit Handwerkern und Statikern an, um sich beraten zu lassen, ob es sich lohnt, das alte Haus zu erwerben. "Sie haben uns Mut gemacht", sagt Stefan Todt, selbst ein Mann vom Bau. Die mehr als 2000 Quadratmeter Hoffläche waren letztlich mit entscheidend, den Kauf zu wagen.
Im Laufe dieses Sommers wirbelten die neuen Eigentümer mit vielen Helfern. Meterhohes Unkraut war zu beseitigen, Schutt und Müll waren aus dem Gebäude zu schaffen und die größten Schäden am Dach zu beseitigen. Nebenbei wurde schon Gemüse angebaut. Man will keine Tierhaltung im großen Stil, sondern Kleinvieh und vor allem Gemüseanbau zur Selbstversorgung praktizieren ....

Über das Herbstfest des Gorgaster Vereins "Grünes Huhn" berichtete am 26.10.2015 die Märkische Oderzeitung, Lokalredaktion "Oderland Echo":


Ein Zeitungsartikel in der Märkischen Oderzeitung informiert am 04.03.2017: Der Bahnhof Gorgast wird auf einer Immobilienplattform im Internet angeboten. Unter der Überschrift "Großes Bahnhofsgebäude mit sehr viel Potenzial" wird die Immobilie für 59.000 Euro verkauft. Wahrscheinlich hat der Verein "Grünes Huhn" seine Ziele nicht erreicht und gibt diesen Standort auf.

19.10.2015

Schweizerhaus Seelow

Der Heimatverein Seelow veranstaltete am Samstag, den 17. Oktober 2015, im "Schweizerhaus" ein stimmungsvolles Herbstfest mit allerlei Angeboten. Das Gelände des Heimatvereins liegt im östlichen Teil der Kreisstadt Seelow, direkt am Hang zum Oderbruch.

Das war unsere 75-km-Strecke: Frankfurt (Oder) - B112 - Wüste Kunersdorf - Wilhelmshof - Wulkow - Schönfließ - Alt Zeschdorf - Niederjesar - Alt Mahlisch - Dolgelin - Friedersdorf - Seelow - Krugberg - Werbig - Neuwerbig - Vorwerk - Schweizerhaus - Vorwerk Ludwigslust - Hackenow - Sachsendorf - Werder - Am Kreuzweg - Podelzig - Lebus - Kunersdorfer Grund - Frankfurt.
Wir stärkten uns im Schweizerhaus mit köstlichem Kaffee und Kuchen für unsere Rückfahrt nach Frankfurt (Oder) - siehe YouTube-Video:


Dieses Video habe ich am 17.10.2015 im Schweizerhaus aufgenommen.
Frau Doris Bulang unterhielt uns und andere Gäste mit ihrem Akkordeon.


Trafoturm   und   Goethehaus

Radtour-Statistik:
  • Entfernung FF - Seelow/Werbig - FF: 75 km
  • Reine Radfahrtzeit hin & zurück: 4 Stunden
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: ca. 18,65 km/h

10.10.2015

Dolgelin - Lietzen - Petersdorf

Am Sonnabend, den 10. Oktober, waren das sonnige Wetter und drei Veranstaltungstermine der Grund für unsere 70-km-Radrundfahrt:
Der Kartenausschnitt zeigt unsere Strecke:

Frankfurt (Oder) - B112 - Drachenwiese bei Wüste Kunersdorf - Wilhelmshof - Wulkow - Schönfließ - Alt Zeschdorf - Niederjesar - Alt Mahlisch - Dolgelin - Lietzen Vorwerk - Soldatenfriedhof - Lietzen - Oderbruchbahnradweg - Falkenhagen - Georgenthal - Vorwerk Madlitz - Alt Madlitz - Madlitzer Mühle - Petersdorf - Landgalerie Mark Brandenburg - Jacobsdorf - Bahnhof Pillgram - Stadtwald - Wupi - Westkreuz - Stadzentrum FF.

Nachdem wir uns auf dem Soldatenfriedhof bei Lietzen aufhielten, verzichteten wir nach dem Besuch der Landgalerie Petersdorf aus Zeitgründen auf das Frankfurter Herbstfest.

Auf der deutschen Kriegsgräberstätte für Gefallene des Zweiten Weltkrieges fanden über 1.000 Soldaten ihre letzte Ruhe. Heute wird dieser Friedhof in Lietzen als zentraler Zubettungsfriedhof des Landes Brandenburg genutzt.

04.10.2015

Schlachtefest in Wuschewier

Am Sonntag, den 04. Oktober 2015, organisierte die Fleischerei Kulicke in Wuschewier wieder ein "Großes Schlachtefest". Angesagt waren u.a. gemütliches Beisammensein mit musikalischer Unterhaltung, Eisbein & Grütze, Wurstsuppe gratis, belegte Wurstbrötchen, Bockwurst, Kaffee, Bier u.v.m.

Aus diesem Anlass unternahmen acht Radfahrer aus Frankfurt (Oder), Müllrose, Lebus und Ziltendorf eine kombinierte Eisenbahn- und Fahrradtour.

Zuerst brachte uns die NEB-Linie RB60 vom Bahnhof Frankfurt (Oder) zum Bahnhof Neutrebbin. Von dort waren es nur ein paar Kilometer bis Wuschewier. Der kleine Ort war bereits mit Autos von vielen Ostbrandenburger und Berliner Besuchern zugeparkt.

Nach dem Besuch des Schlachtefestes radelten wir gemeinsam 65 Kilometer durch Bärwinkel, Gusow-Platkow, Werbig, Schweizerhaus Seelow, Friedersdorf, Dolgelin, Niederjesar, Alt Zeschdorf, Schönfließ, Wulkow und Wüste Kunersdorf (Drachenfest) bis nach Frankfurt (Oder).

Radtour-Statistik:
  • Strecke Neutrebbin - Frankfurt (Oder): 65 Kilometer;
  • Reine Fahrtzeit: ca. 4 Stunden;
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: ca. 16,20 km/h;
  • Bahnkosten: 6,80 € Fahrschein + 3,30 € Fahrradkarte.

27.09.2015

Friedenswald Owczary

Eigentlich wollte ich am Sonnabend, den 26. September 2015, das Herbstfest des Wiesenmuseums Owczary besuchen, aber ich bin leider zu früh dort eingetroffen. Das Herbstfest begann erst um 15 Uhr. Also bestieg ich den hohen Bergrücken hinterm Wiesenmuseum und besuchte dort oben mal wieder den sogenannten "Friedenswald Owczary", der gleichzeitig auch Endpunkt der "Steinroute in der Gemeinde Gorzyca" ist.
Ein verläßlicher Kaffeepausenort war wie in den letzten Jahren immer wieder die kleine Speisen- und Getränkebar am südlichen Ortsausgang von Owczary.

Die Etappenorte dieser 52-km-Tour:
Frankfurt (Oder) - Slubice - Kleiststein - Hühnerfließbrücke - Wanderweg E11 - Stare Biskupice - Starkow - Radowek - Laski Lubuskie - Gorzyca - Wiesenmuseum Owczary - Friedenswald Owczary - Bar Owczary - Plawidlo - Slubice - Frankfurt (Oder)





Am darauffolgenden Tag, Sonntag, den 27.09.2015, fuhr ich ins nahe Wulkow. Der Ökospeicher lud vor dem Gebäude ein zu einem großen bunten Herbstfest.

24.09.2015

Siebente Mittwochstour 2015


Am 23. September 2015 fuhr die "Radgruppe Nr. 1" mit insgesamt 15 Teilnehmern im Rahmen der 7. Mittwochstour nach Polen. Auf einer ruhigen Landstraße radelten wir, von Frankfurt (Oder) kommend, am polnischen Oderufer entlang nach Süden bis Urad. Südlich dieses Dorfes besichtigten wir im Urad-Bruch die Entwässerungsanlagen und testeten die Betonplatten auf dem polnischen Oderdeich. Anschließend erfrischten wir uns nahe bei Urad während einer Verpflegungspause in der Bar "Pod Grusza".


Auf Bitten von drei interessierten Radfahrern/innen, die am Mittwoch, den 23.09.2015, verhindert waren, starteten wir vier quasi als "Radgruppe Nr. 2" am Donnerstag, den 24.09.2015, gemeinsam eine Radtour nach Urad.


Das waren am 23.09.15 und 24.09.15 unsere Streckenorte:
Brunnenplatz Frankfurt (Oder) - Slubice - Swiecko - Rybocice - Kunice - Urad - Urad-Bruch mit Entwässerungsanlagen - Oderdeich - Bar "Pod Grusza" bei Urad - Kunice - Rybocice - Swiecko - Slubice - Frankfurt (Oder).

18.09.2015

Traueranzeige

Mit großem Bedauern und tiefer Erschütterung gebe ich hiermit bekannt, dass sich nach neunjähriger treuer Partnerschaft meine alte PC-Festplatte tragisch von mir verabschiedet hat. Sie verstarb am Donnerstag, den 17.09.2015 gegen 15 Uhr vor meinen Augen. Meine sofortigen Wiederbelebungsversuche blieben ohne positives Ergebnis. Bis zu diesem Zeitpunkt unterstützte sie mich täglich ohne Klagen bei vielen Versuchen, die große weite Welt mit kleinen regionalen Informationen zu versorgen. Ich gedenke ihrer in Würde und in tiefer Trauer.

Bereits einen Tag später gelang es mir, die verstorbene Festplatte mitsamt ihrem in die Jahre gekommenen PC-Gehäuse in einem Fachgeschäft kostenlos zu entsorgen. Ab sofort unterstützt mich ein gebraucht-gekaufter PC namens "User" mit dem alten, aber bewährten Betriebssystem "Win-XP" in meinem täglichen Kampf um diverse Nachrichten und Informationen. Nach meinem stundenlangem Ringen mit den Tücken der Software hat der alte-neue PC inzwischen gelernt, Kontakt mit dem WWW aufzunehmen. Ich bin also wieder im Netz. Dank meiner vor einem Jahr eingeführten Datensicherungs-Strategie mittels einer kleinen externen USB-Festplatte gingen mir beim tragischen Tod meiner alten PC-Festplatte nur ganz wenige Daten verloren. Lediglich einige am 16.09.15 während einer Radtour frisch geschossene Fotos, mein Mail-Adress-Verzeichnis und die Lesezeichen-Sammlung (Bookmarks) verschwanden durch den plötzlichen Festplatten-Crash im PC-Himmel.

Ich wünsche viel Erfolg beim regelmäßigen Sichern der eigenen PC-Daten!

17.09.2015

Rzepin - Boczow - Biberpfad - Liniesee

Momentan bietet der Spätsommer 2015 günstige Radfahrer-Temperaturen. Deshalb verabredeten wir, Frank und ich, relativ kurzfristig eine 75-km-Radtour für den 16. September 2015 zum polnischen Boczow und zurück. Dabei nutzten wir Radwege und Asphaltstraßen, naturbelassene Feld- und Waldwege, Kopfsteinpflaster und Schotterwege. Das Motel Boczow bewirtete uns mit leckeren Piroggen.


Das war am 16.09.2015 unsere 75-km-Strecke:
Brunnenplatz Frankfurt (Oder) - Slubice - Radweg nach Kunowice - Nowe Biskupice - Gajec - Rzepin (Teepause in der Bar "Pod Lipami" - Langer See - Tarnava Rzepinska - Boczow - Lubin - Jerzmianice - Alte Eiche - Biberpfad bei Nowy Mlyn - Linie-See - Schotteriger Waldweg - Kopfsteinpflasterstraße (Autobahn + Bahnstrecke) - Kunowice - Slubice - Frankfurt (Oder).

13.09.2015

NaturKultur und zwei Denkmale

Am 13. September 2015 interessierten mich diese zwei Veranstaltungen:
  • "Tag des offenen Denkmals" in ganz Deutschland;
  • "10 Jahre NaturKultur" im Amt Odervorland.
Aus diesen Angeboten erstellte ich eine Radroute, die 56 Kilometer lang wurde.


Der Tag des offenen Denkmals kommt dank der Initiative vieler Institutionen, Kreise, Städte, Gemeinden, Verbände, Vereine, privater Denkmaleigentümer und Bürgerinitiativen zustande. Ziel des Tags des offenen Denkmals ist es, die Öffentlichkeit für die Bedeutung des kulturellen Erbes zu sensibilisieren und Interesse für die Belange der Denkmalpflege zu wecken.

Erste Station unserer kombinierten Denkmal- und NaturKultur-Radtour war die Frankfurter Heilandskapelle und der dazugehörende Friedhof der Kriegsgefangenen. Danach radelten wir entsprechend der obigen Karte die weiteren Tagesziele an: Wir besichtigten u.a. den uns bisher unbekannten "Speicher auf dem Gutshof Falkenhagen". Er befindet sich im Ortszentrum von 15306 Falkenhagen (Mark).
Beschrieben wird der Speicher offiziell so: "Feldsteinmauerwerk und schlichtes Holztragwerk. Vier Ebenen, ca. 800 qm Nutzfläche. Vormals Mühle, dann Getreidespeicher, in der DDR-Zeit Lager, seit 1990 leer. Heutige Gestalt vermutlich aus Mitte oder Ende des 19. Jhs. Teil des Gutshofensembles, bestehend aus Brennerei, zwei Speichern, Stallanlage und Wohnhaus. Nutzung für kreative Berufe beginnt."

An diesem Sonntag gab es dort folgende Aktionen: Die Firma Tauer-Bau GmbH zeigte Arbeiten am Feldsteinmauerwerk, der Künstler Martin Fortunato öffnete sein Atelier und der Galerist Karl Witzleben stellte eigene Holzarbeiten aus.
Die Eigentümerin, Dr. Karin Bähler, und der Falkenhagener Heimatverein boten den Besuchern gegen eine kleine Spende Getränke, Schmalzstullen und Kuchen an.


Aus vielfältigen Angeboten von insgesamt 24 Gastgebern konnten Besucher am 13. September bei der Veranstaltung "10 Jahre NaturKultur" im Amt Odervorland wählen. Ich entschied mich für Besuche in Sieversdorf, Petersdorf, Jacobsdorf und Pillgram. Am östlichen Rand von Sieversdorf war das Keramik-Atelier von Undine Gomille unsere zweite Tagesstation. Danach führte uns der Dorfverein "Alte Schule" auf dem Gelände der ehemaligen Sieversdorfer Dorfschule alte Handwerkstechniken (Drechseln, Korbflechten, Klöppeln) vor und bot Gegrilltes, Gebackenes, Kaffee und Tee an. Später besichtigten wir gegenüber der Sieversdorfer Dorfkirche die Produktionsstätte der Golem Kunst und Baukeramik GmbH. Auch in Petersdorf schauten wir auf dem Gelände der Golem GmbH sowohl in die Werksverkaufshalle als auch in die Halle mit der Fließenproduktion und probierten dort anschließend den leckeren Kuchen. Von Petersdorf aus radelten wir weiter nach Jacobsdorf: Dort präsentierte der Tierarzt Dr. Gasche seinen Chinagarten und das Tiergehege. Es gab Führungen durch die Tierarztpraxis. Das Insektenhotel und die Insektensammlung konnten besichtigt werden. Essen und Getränke waren reichlich vorhanden.
Die letzte Station unserer 56-km-Tagestour war das Vorlaubenhaus in Pillgram mit der Dauerausstellung "Leben auf dem Lande zwischen Gestern und Heute". Auch dort gab es gegen eine Spende wieder Kaffee & selbstgebackenen Kuchen oder deftigen Eintopf.