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31.12.2018

Silvestertour 2018

Es hat bereits eine lange Tradition, dass der Frankfurter Verein Tripoint e.V. am letzten Tag des Jahres vormittags um 10 Uhr in den Frankfurter Ortsteil Güldendorf einlädt. Treffpunkt war auch 2018 wieder der Platz vor der Freiwilligen Feuerwehr Güldendorf. Dort starteten Wanderer, Nordic Worker, Läufer und Radfahrer auf verschiedenen Routen zu ihren geführten Silvestertouren.
Danach versorgten die Kameradinnen & Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr hungrige und durstige Tour-Teilnehmer mit heißer Bockwurst und heißen Getränken.

Negativ ist mir auch in diesem Jahr wieder die brüllend laute Musik aus der Tonkonserve aufgefallen. Auch dies mag ein Grund dafür sein, dass nach den absolvierten Touren sich die Teilnehmer relativ rasch auf den Heimweg machten. Ein gemütlicher Plausch am Lagerfeuer war bei dieser Lautstärke leider nicht möglich. Der veranstaltende Tripoint-Verein sollte den krachmachenden Töneproduzent einschränken oder ihn ablösen, denn nicht seine, sondern die Ohrenbedürfnisse der Touren-Teilnehmer sollten im Zentrum der Veranstaltung stehen!

Bitte kleine Vorschaubilder anklicken = Originalgröße!


Am 31.12.2018 absolvierte ich die letzten 30 km dieses Jahres.
Meine Kilometer-Bilanz 2018: 6.742 Radkilometer.

17.02.2016

Durch die Landschaft der Malerin Elfriede Thum

Mittwochswanderung Nr. 04 am 17.02.2016


Leider sind hier nicht alle 37 Wanderer*innen auf dem Foto.
Bitte das Vorschaufoto anklicken, um das Foto in Originalgröße zu sehen!

Informationen über Elfriede Thum enthält auch diese PDF-Datei (861 KB):
Bitte hier kostenlos Anschauen / Abspeichern / Drucken!



Meiner Einladung zu einer 12-km-Wanderung am 17.02.2016 mit dem Thema: "Durch die Landschaft der Malerin Elfriede Thum" folgten 37 Wanderer! Nach einer 20-minütigen Freiluft-Ausstellung mit Bildkopien der Elfriede Thum starteten wir gegen 10 Uhr am Frankfurter Comic-Brunnen.

Die Malerin Elfriede Thum (1886-1952), an deren 130. Geburtstag wir uns in diesem Jahr erinnern, war eine der bedeutendsten Berliner Expressionistinnen. Seit ihre Gemälde 1912 erstmals in der berühmten Galerie Cassierer neben Arbeiten von Vuillard, Sisley, Courbet und Pissarro gezeigt wurden, hatte sich die Künstlerin, die stets nur mit ihrem Nachnamen signierte, das männliche Pseudonym Erich Thum zugelegt. Und in der Tat, der Erfolg schien ihr Recht zu geben: Die Bilder eines vermeintlichen Mannes verkauften sich tatsächlich besser als die einer Frau.Ihr kraftvoller eigenständiger Malstil mit glühenden Farben ließ sie bald zu einem der bedeutendsten Berliner „Expressionisten“ werden. Als ihr männliches Pseudonym 1920 anlässlich einer Einzelausstellung in der Berliner Galerie Ferdinand Möller durch einen Journalisten aufgedeckt wurde, war Berlin um einen kleinen Skandal reicher. Inzwischen war man aber eher bereit, zu akzeptieren, dass auch eine Frau „fernab aller Damenmalerei“ (Paul Fechter) tätig sein konnte. Ab 1911 lebte + arbeitete sie zeitweise im Frankfurter Ortsteil Güldendorf in ihrer "Villa Thum".

1937 konstatierten die neuen Machthaber „offensichtliche Entartungserscheinungen“ in ihrer Malerei und sprachen ein generelles Ausstellungsverbot aus, wobei der „Herr Reichsminister“ jedoch auf eine Beschlagnahmung ihrer Bilder verzichtete.


Im Krieg mehrfach ausgebombt, ist nur ein relativ kleiner Teil von Elfriede Thums Werk erhalten. Die Künstlerin starb 1952 auf Grund ihrer mangelhaften Ernährung an einer Lungenentzündung. Bereits 1955 wurde Elfriede Thum anlässlich der Berliner Festwochen erstmals mit einer Retrospektive im Rathaus Wilmersdorf geehrt. Das Bild "Bunter Herbst" von Elfriede Thum hängt seit dem 06.05.2014 im Frankfurter Rathaus.
Die Villa Thum wurde während der Kämpfe im Frühjahr 1945 beschädigt, die Reste des Hauses später abgerissen. Heute zeugen noch die beiden Säulen - links und rechts am Fuß der ehemaligen Eingangstreppe - vom Schaffensort der Malerin Elfriede Thum.

Während der Wanderung befestigten wir Schilder aus Papier und Klarsichtfolie, die auf den Wanderweg und die "Villa Thum" aufmerksam machen!

So könnten die neuen Wegschilder einmal aussehen.
Solche Schilder (mit anderem Text) stehen bereits im Frankfurter Stadtwald.


Anlässlich ihres bevorstehenden 130. Geburtstages schlage ich vor, den Weg zwischen dem Südeingang der Insel Ziegenwerder und Güldendorf, als „Elfriede-Thum-Wanderweg“ zu markieren (siehe Karten-Ausschnitt links). Im Gegensatz zur aufwändig gestalteten „Kleist-Route“ reichen dafür einfache grüne Wegschilder (siehe Beispiele oben) und am ehemaligen Standort der "Villa Thum" ein Informationsschild, das mittels QR-Code auf weitere Internet-Informationen verweist. Weiterhin empfehle ich der Stadt Frankfurt (Oder), bei einer notwendigen Straßen-Neubenennung an die Künstlerin mit einer "Elfriede-Thum-Straße" zu erinnern. Die Malerin Elfriede Thum ist ein Teil des kulturellen Erbes der Stadt Frankfurt (Oder). Ihr Bild "Bunter Herbst" hängt sein Jahren im Dienstzimmer der Frankfurter Oberbürgermeister.

Aktuelle Entwicklung:
Eine Elfriede-Thum-Strasse kommt! Die Märkische Oderzeitung informiert am 11.02.2020 in einem Artikel über Straßennamen in einem neuen Frankfurter Wohngebiet. Die Hauptverbindungsstraße wird den Namen der Malerin Elfriede Thum tragen!

 Bitte auf ein kleines Vorschaubild klicken = Großansicht! 
Bilderquelle: Galerie Barthelmess & Wischnewski (Berlin)

Wanderfreund Wolfgang Streck hat viele Fotos in 15 Collagen verarbeitet:



28.10.2015

Achte Mittwochstour 2015

Wir - 17 Radfahrer aus Frankfurt (Oder) und Umgebung - konnten am 28. Oktober 2015 mit unseren Rädern einen kurzen Teil der Oder-Lausitz-Straße ohne Verkehr erkunden, denn die "Märkische Oderzeitung" veröffentlichte am 18.06.2015 diese Meldung:
"Schlechte Nachrichten für Autofahrer zwischen Eisenhüttenstadt und Frankfurt: Die neue Ortsumgehung Wiesenau und Brieskow-Finkenheerd wird mit großer Wahrscheinlichkeit nicht in diesem Jahr fertig, wie ursprünglich geplant... Eigentlich sieht es schon ganz gut aus: Ein Großteil der Fahrbahn des neuen, zehn Kilometer langen Teilstückes der Oder-Lausitz-Straße zwischen Pohlitz und Brieskow-Finkenheerd ist schon fertiggestellt. Auch die elf Brücken, die neu errichtet werden mussten - unter anderem über den Oder-Spree-Kanal - sind einsatzbereit. Die beiden Knotenpunkte in Brieskow-Finkenheerd und bei Pohlitz, am Anfang und Ende Neubauprojektes, werden schon von Auto- und Lastwagenfahrern genutzt. Und doch wird es wohl mit der anvisierten Fertigstellung des 35-Millionen-Euro-Projektes zum Ende des Jahres nichts. Enrico Lemke vom Landesbetrieb für Straßenwesen macht zumindest wenig Hoffnung: "Eine Verkehrsfreigabe der Ortsumgehung in diesem Jahr ist nicht sehr wahrscheinlich." Der Verkehr muss sich also weiterhin durch Wiesenau und Brieskow-Finkenheerd quälen. Die von vielen langersehnte Zeitersparnis auf dem Weg von oder zur Autobahn muss noch warten. Grund für die Verzögerung ist eine Biberfamilie, die sich ihre Burg in der Schlaubeniederung bei Groß Lindow gebaut hat.
Auch wenn schon der größte Teil der Neubaustrecke in diesem Jahr fertig ist, ist eine Teilfreigabe einzelner Abschnitte nicht möglich. Enrico Lemke erklärt dazu: "Die Ortsumfahrung besitzt nur eine Auf- und Abfahrt."


Der Start zur 8. und letzten Mittwochs-Radtour 2015 erfolgte wie immer in Frankfurt (Oder) um 10 Uhr auf dem oberen Brunnenplatz neben dem Comic-Brunnen.
Das war am 28. Oktober unsere 50-km-Radwanderstrecke:
Brunnenplatz Frankfurt (Oder) - Insel Ziegenwerder - Buschmühlenweg - Güldendorf - Lossow - Brieskow-Finkenheerd - Wiesenau - Teilstück der Oder-Lausitz-Straße zwischen Ziltendorf und Wiesenau - Groß Lindow - Radtrainingsstrecke in der Lindower Heide - Fr.-Wilhelm-Kanal - Schlaubehammer - Helenesee - Güldendorf - Frankfurt (Oder).


30.11.2014

Müllroser Weihnachtszauber

Mit diesem Text warben die Veranstalter für den diesjährigen Müllroser Weihnachtsmarkt: "Lassen Sie sich verzaubern vom historischen Ambiente des Markt- und Kirchplatzes. Geschenke für die Liebsten kaufen, schlendern, schlemmen, entdecken und genießen im weihnachtlichen Erholungsort Müllrose!"
Traditionell fand dieser exklusive Weihnachtsmarkt nur an einem Tag auf dem Müllroser Marktplatz und rund um die Müllroser Kirche statt - am 29. November 2014!
Bei eisigem Ostwind bewältigten wir, vier abgehärtete Radfahrer, insgesamt eine 38-Kilometer-Strecke. Treffpunkt und Startort war wie immer der Comic-Brunnen im Frankfurter Stadtzentrum. Von dort radelten wir entlang der B87 zum Müllroser Weihnachtsmarkt. Auf dem Rückweg streiften wir Kaisermühl, Schlaubehammer und das Heleneseegebiet. Im Frankfurter Ortsteil Güldendorf feierten zufällig viele Güldendorfer am Feuerwehrhaus ihr 1. Güldendorfer Lichterfest: Eine willkommene Aufwärmstation für uns auf dem Weg zurück nach Frankfurt (Oder)!