16.09.2018

Gerhard Richter in Potsdam

Der Frankfurter Kunstverein veranstaltete am 15. September 2018 seine 135. Exkursion. Diesmal ging es wieder nach Potsdam ins Museum Barberini. Dort war die Ausstellung "Gerhard Richter. Abstraktion" unser Hauptziel. Obwohl ich kein Vereinsmitglied bin, fuhr ich trotzdem mit in die Brandenburgische Landeshauptstadt. Herr Winter organisierte wieder zuverlässig die Exkursion: Er kümmerte sich um Gruppenfahrscheine + Eintrittskarten und er erstellte einen Info-Zettel. Dafür erhielt er von mir insgesamt 20 Euro (Eintritt 10 € + Zugfahrt 7 € + Spende 3 €).

Das Museum Barberini informierte auf seinem Ausstellungsflyer über den Künstler wie folgt:
Gerhard Richter (*1932) zählt international zu den bedeutendsten Künstlern der Gegenwart. Die Ausstellung "Gerhard Richter. Abstraktion" schlägt einen Bogen von den 1960er Jahren bis zu neuesten Arbeiten. Sie widmet sich dabei erstmals einem für Richters Malerei zentralen Thema: den abstrakten Strategien und Verfahrensweisen im Gesamtwerk des Künstlers.
Die Schau geht von einem Werk des Museums Barberini aus und vereint über 90, zum Teil noch nicht gezeigte Werke aus internationalen Museums- und Privatsammlungen. Sie zeigt Richters Entwicklung von den schwarz-weißen Photobildern und Farbtafeln über die Ausschnitte, die monochromen grauen Bilder und Vermalungen bis zu den Abstrakten Bildern, wie Richter seit den späten 1970er Jahren seine ungegenständlichen Gemälde mit ihren Pinsel-, Rakel- und Spachtelspuren häufig betitelte.
Die Abstraktion zieht sich wie ein roter Faden durch Richters Malerei. So sprunghaft und vielgestaltig sie beim Wechsel zwischen verschiedenen Werkgruppen erscheint, so konsequent entwickelte sich sein Schaffen als stetige Fortführung und Wandlung der Abstraktion. In der Variationsbreite unterschiedlichster Serien werden Elemente erkennbar, die sein gesamtes Werk prägen.








14.09.2018

OLS-Leserbrief 15.09.2018

Am 31. August 2018 veröffentlichte die Märkische Oderzeitung (MOZ) einen Artikel unter der Überschrift "Linie 983 darf weiterfahren". Darin berichtete sie über die grenzüberschreitende Buslinie 983 u.a. mit diesem Textausschnitt:
"... Die gemeinsame Buslinie war vor fast sechs Jahren eingerichtet worden, nachdem sich die Pläne für eine Straßenbahnverbindung als unrealisierbar erwiesen hatten. Nach wie vor ist eine Mehrheit der Frankfurter gegen eine Anbindung Słubices an das Straßenbahnnetz. Das ergab eine Telefonumfrage, die das Märkische Medienhaus Ende 2017, zehn Jahre nach dem Wegfall der Grenzkontrollen, in Auftrag gegeben hatte."

Auf diesen Artikel reagierte ich mit einem Online-Leserkommentar unter der Überschrift "Nur die halbe Wahrheit". Leider hat die MOZ meinen Kommentar wieder nicht analog veröffentlicht. Deshalb schickte ich meinen Leserbrief an die ostbrandenburgische Wochenendzeitung "Der Oderlandspiegel" (OLS). Seit dem 15. September 2018 kann man meinen Leserbrief nun im aktuellen Oderlandspiegel lesen (siehe Zeitungsausschnitt oben links).

Im März 2012 hatten die Abgeordneten des Slubicer Stadtparlaments beschlossen, dass die Kommune auf den Bau einer Straßenbahnlinie verzichten wolle. "Wir hätten gern sehr viel, aber wir müssen auch mit unseren Kräften haushalten", sagte damals Slubices stellvertretender Bürgermeister Piotr Luczynski. Selbst bei einer aus Brüssel avisierten Förderung von 85 Prozent sei das Vorhaben für die Stadt Slubice nicht finanzierbar. Slubice halte nach wie vor an einer grenzüberschreitenden Buslinie fest. Die zunächst gemeinsam mit Frankfurt verfolgte Doppelstrategie, zunächst den Bus und dann die Tram fahren zu lassen, sei für Slubice vom Tisch.
Den vollständigen Zeitungsartikel gibt es hier => MOZ-Artikel vom März 2012

01.09.2018

OLS-Leserbrief 01.09.2018

Die Wochenendzeitung "Der Oderlandspiegel" hat am 01.09.2018 von mir einen Leserbrief veröffentlicht (siehe links). Darin äußere ich meine Meinung zum Thema "Bundestagsabgeordneter Patzelt macht Werbung".
Ein paar Tage vorher hatte ich diese Meinung bereits als Online-Leserkommentar bei MOZ-Online gepostet. Leider hat die MOZ wieder mal meine Lesermeinung ignoriert.
Deshalb habe ich meinen Leserbrief an den Oderlandspiegel per Mail geschickt. Seit der analogen Druck-Ausgabe vom Samstag, den 01. September 2018, kann also jeder meine Meinung im Oderlandspiegel lesen.

Dies ist mein Leserbrieftext:
Weder die Stadt Frankfurt (Oder) noch Eisenhüttenstadt verfügen über geeignete - also ausgebildete - Arbeitskräfte im Auto- und Motorradbau. Geeignete Gewerbeflächen und geeignete Arbeitskräfte für diese Brachen finden die beiden US-Firmen aber sicher in Zwickau, in Eisenach, in ehemaligen Opel-Standorten und anderen Orten, die eine solche KFZ-Tradition haben. Frankfurt kann Solar, aber ganz sicher nicht KFZ.

Hier sollte Herr Patzelt mal ganz nüchtern bleiben. Mit seiner "Werbeaktion" hat sich Herr Patzelt höchst lächerlich gemacht. Seine Werbeaktion zielt in erster Linie auf seine eigene Person. Ich habe nichts gegen Aktionen zur Wirtschaftsansiedlung in FF, aber sie sollten fundiert und seriös sein. Eine sympathische Selbsteinschätzung der eigenen Möglichkeiten passt besser zu uns als der pressewirksame Größenwahn des wirtschaftsfernen Bundestagsabgeordneten Patzelt.

Die Originalgröße der Leserbrief-Grafik gibt es hier!

24.06.2018

Deutsche Nationalhymne

Hinweis: Die 3. Strophe vom "Lied der Deutschen" ist die Deutsche Nationalhymne!

Lied der Deutschen
  1. Deutschland, Deutschland über alles,
    Über alles in der Welt,
    Wenn es stets zu Schutz und Trutze
    Brüderlich zusammenhält,
    Von der Maas bis an die Memel,
    Von der Etsch bis an den Belt -
    Deutschland, Deutschland über alles,
    Über alles in der Welt!
  2. Deutsche Frauen, deutsche Treue,
    Deutscher Wein und deutscher Sang
    Sollen in der Welt behalten
    Ihren alten schönen Klang,
    Uns zu edler Tat begeistern
    Unser ganzes Leben lang -
    Deutsche Frauen, deutsche Treue,
    Deutscher Wein und deutscher Sang!
  3. Einigkeit und Recht und Freiheit
    Für das deutsche Vaterland!
    Danach laßt uns alle streben
    Brüderlich mit Herz und Hand!
    Einigkeit und Recht und Freiheit
    Sind des Glückes Unterpfand -
    Blüh` im Glanze dieses Glückes,
    Blühe, deutsches Vaterland!
Autor: August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874)


Zu den äußeren Zeichen der Verbundenheit des Bürgers mit seinem Staat/Land bzw. seiner Heimat gehören Symbole wie Flaggen, Embleme und - nicht zuletzt - eine Hymne, die bei feierlichen Anlässen gemeinsam gesungen wird. Wie die Flagge der Bundesrepublik Deutschland geht auch die Nationalhymne auf die Zeit vor der Revolution von 1848 zurück: Der Text "Lied der Deutschen" wurde am 26. August 1841 auf der Insel Helgoland von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben zu einer Melodie von Joseph Haydn verfaßt. Er bringt angesichts der damaligen politischen Zersplitterung in Deutschland die Sehnsucht der deutschen Bevölkerung nach einem geeinten deutschen Vaterland zum Ausdruck.

Nachdem die Siegermächte des Ersten Weltkrieges im Jahre 1918 das "Lied der Deutschen" (auch das "Deutschlandlied" genannt) verboten hatten, erhob es der erste Reichspräsident der Weimarer Republik, Friedrich Ebert, am 11. August 1922 durch einen Erlass zur offiziellen deutschen Nationalhymne. Bereits am 18. Februar 1919 hatte die Nationalversammlung in Weimar die Einführung der Farben SCHWARZ, ROT und GOLD als deutsche Nationalfarben beschlossen.

Die erste Strophe des Deutschlandliedes wurde, vor allem auch im Ausland, vielfach verkannt und missdeutet. Der als Aufruf gemeinte Einleitungssatz dieser Strophe "Deutschland, Deutschland über alles" konnte jedoch in der Zeit der politischen Uneinigkeit, in der Hoffmann von Fallersleben lebte, nur als ein Bekenntnis verstanden werden, für das noch nicht geschaffene einige Deutsche Reich die besten Kräfte und Gefühle einzusetzen. Während des Dritten Reiches unter Hitler wurde das Deutschlandlied als Hymne beibehalten, aber gleichsam nur als "Vorstrophe" vor dem nationalsozialistischen Kampflied "Die Fahne hoch" (Horst-Wessel-Lied). Fast immer wurde nur die erste Strophe des Deutschlandliedes gesungen, die zweite und dritte Strophe blieben nahezu unbeachtet. Damit wurde die Nationalhymne Ausdruck nationalistischer Anmaßung.

Daher blieb die Nationalhymne nach 1949 lange Zeit umstritten. Erst im Jahre 1952 wurde in einem Briefwechsel zwischen dem ersten Bundespräsidenten, Theodor Heuss und dem ersten Bundeskanzler, Konrad Adenauer, das Hoffmann-Haydn'sche Lied wieder als deutsche Nationalhymne anerkannt. Bei staatlichen Veranstaltungen soll jedoch nur die dritte Strophe gesungen werden. Gerade ihr Text - "Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland" - hat den Anspruch aller Deutschen auf Verwirklichung ihrer staatlichen Einheit auch in den Jahrzehnten der Teilung wachgehalten. In ihrem Briefwechsel von 1991 bestätigten Bundespräsident Richard von Weizsäcker und Bundeskanzler Helmut Kohl diese Tradition des "Liedes der Deutschen" für das vereinigte Deutschland: "Als ein Dokument deutscher Geschichte bildet es in allen seinen Strophen eine Einheit ... Die 3. Strophe des Liedes der Deutschen von Hoffmann von Fallersleben mit der Melodie von Joseph Haydn ist die Nationalhymne für das deutsche Volk."

Einigkeit und Recht und Freiheit
Für das deutsche Vaterland!
Danach laßt uns alle streben
Brüderlich mit Herz und Hand!


Einigkeit und Recht und Freiheit
Sind des Glückes Unterpfand -
Blüh` im Glanze dieses Glückes,
Blühe, deutsches Vaterland!



Hymne als PDF: https://drive.google.com/open?id=0B81iDhdOSCfKZmdLZTd2cHhqY2c

03.06.2018

Fussball-WM 2018

Vom 14.06. bis 15.07.2018 findet in Russland die Fussball-WM statt.
31 Mannschaften haben sich qualifiziert. Der Gastgeber Russland wurde automatisch nominiert.
Das Turnier wird in Stadien dieser 11 russischen Städte ausgetragen: Moskau, Jekaterinburg, St. Petersburg, Rostow am Don, Samara, Wolgograd, Kaliningrad, Sotschi, Nischni Nowgorod, Kasan, Saransk.
Von der russischen Bevölkerung wurde ein Wolf zum Maskottchen gewählt.

Das deutsche Team spielt in der Gruppenphase in Moskau, Sotschi und in Kasan. Der DFB wählte als WM-Quartier den Watutinki-Hotel-Komplex südlich von Moskau. Nach dem verlorenen Testspiel am 02.06.2018 gegen Österreich befürchte ich 2018 ein deutsches WM-Desaster.

Die ARD-Sportschau hat für Fussball-Freunde einen speziellen WM-Planer 2018 ins Internet gestellt: Ein kreisrunder WM-Planer führt intuitiv durch Termine, Gruppen, Teams und Spielorte. Bewegt man die Maus z.B. zum Team Deutschland, werden in der Mitte alle Spiele des deutschen Teams + Spielorte + Termine eingeblendet. Bewegt man sich auf ein Datum, werden alle Spiele eingeblendet, die an diesem Tag angesetzt sind. Bitte folgenden Link anklicken:

02.05.2018

Max Beckmann in Potsdam


Der Frankfurter Kunstverein hat am 28. April 2018 zur 134. Exkursion nach Potsdam ins Museum Barberini eingeladen. Obwohl ich kein Vereinsmitglied bin, habe ich mich angeschlossen. Unser Ziel war die Ausstellung "Max Beckmann - Welttheater" (24.02.-10.06.2018). Die Schau wurde in Kooperation mit der Kunsthalle Bremen realisiert, die eine der größten Beckmann-Sammlungen Deutschlands besitzt.
Wie immer gab es hinzu und zurück eine gemeinsame Zugfahrt, bei der uns die Bahn wegen Gleisbauarbeiten zum zweimaligen Umsteigen zwang.
Nach dem Besuch der Beckmann-Ausstellung nutzte ich die verbleibende Zeit zum Besuch des Lesecafes der Potsdamer Stadtbibliothek und zum Besuch der Potsdamer Freundschaftsinsel (siehe Fotos).

Das Museum Barberini beschreibt seine Ausstellung wie folgt:

Motive des Zurschaustellens prägten das Werk Max Beckmanns (1884–1950) seit den frühen 1920er Jahren: Die Welt der Varieté- und Jahrmarktkünstler, Akrobaten, Clowns und Schauspieler war für ihn Metapher für menschliche Beziehungen und das Weltgeschehen. Max Beckmann. Welttheater ist die erste Ausstellung zu diesem zentralen Thema im Werk des Malers, das angesichts der gegenwärtigen medialen Entwicklung von höchster Aktualität ist. Die Schau versammelt 112 Leihgaben aus bedeutenden deutschen und internationalen Museen und Privatsammlungen, darunter bislang in Europa kaum präsentierte Meisterwerke.

Max Beckmann gehört zu den bedeutendsten Malern der Klassischen Moderne. In den zwanziger Jahren stand er der Neuen Sachlichkeit nahe. Mit seinen schwarzen Konturen und leuchtenden Farben galt er später als Expressionist, der früh internationale Beachtung fand. Viele seiner berühmten Triptychen hängen in Museen in den USA. Darunter befindet sich das bisher kaum in Europa präsentierte Schauspieler-Triptychon, das nun im Zentrum der neuen Ausstellung im Museum Barberini und exemplarisch für Beckmanns Idee der Welt als Bühne steht.

Das Welttheater als Sinnbild des Zeitgeschehens

Max Beckmanns Gemälde, Skulpturen und Druckgraphik zeigen oft Szenen, die auf oder hinter der Bühne spielen: Zu sehen sind Varieté- oder Zirkusnummern, Schauspieler in der Garderobe oder Schausteller auf dem Jahrmarkt. Hinzu kommen Selbstportraits, in denen sich Beckmann als Clown oder Artist präsentiert. Schon Picasso hatte den Künstler unter das fahrende Volk gemischt, um herauszustellen, dass er vom Rand der Gesellschaft einen unbestechlichen Blick auf die Menschen richtet.

Auch für Beckmann war die Rolle des Zuschauers eine Möglichkeit, das Weltgeschehen zu kommentieren und persönliche Erfahrungen zu verarbeiten. Er fühlte sich den Menschen als aufrichtiger Berichterstatter verpflichtet, als Zeitgenosse, der das Leben auf der Straße und die gesellschaftlichen Gegensätze aufzeigen wollte. Als Sanitäter im Ersten Weltkrieg hatte er großes Leid gesehen. Er gehörte einer Generation an, der der Glaube an eine ordnende Macht verlorengegangen war. Ihr stellte sich die Frage nach der persönlichen Souveränität, die bei Beckmann in der Figur des Narren ihren Ausdruck findet. Mit diesem Vergleich traf er den Nerv einer Generation, die das Ausgeliefertsein an das Schicksal erfahren hatte und der sich damit auch die Frage nach der Willensfreiheit stellte.

Angesichts seiner persönlichen Erfahrungen und der dramatischen Entwicklungen auf der politischen Weltbühne – 1933 wurde ihm sein Lehramt an der Frankfurter Städelschule gekündigt, nach 1937 befand er sich im Exil in Amsterdam – galt Beckmann das Welttheater als Sinnbild für das aktuelle Geschehen. Er suchte die Wahrheit hinter der Maskerade, und dafür lieferten Zirkus und Theater die Vorlagen: das Leben ist nicht nur für Seiltänzer ein Balanceakt und nicht nur für Schauspieler ein Rollenspiel.


02.02.2018

Leserbrief vom 03.02.2018

Am 26.01.2018 druckte die Märkische Oderzeitung dieses Zeitungsartikel.
Die Originalgröße ist sichtbar, indem man die Vorschaubilder anklickt!


Auf diesen MOZ-Artikel habe ich mit einem Online-Kommentar reagiert, den die MOZ aber leider nicht veröffentlichte. Deshalb schickte ich meinen Text als Leserbrief an die Wochenend-Zeitung "Der Oderlandspiegel". Diese Zeitung druckt meine Meinung am 03.02.2018:

Auf meinen oben gezeigten Leserbrief vom 03.02.2018 reagierte eine Frau Christa Westphal mit einem Leserbrief. Meiner Meinung nach ist Frau Westphal aber nicht die tatsächliche Brief-Autorin. Sie hat für diesen Leserbrief lediglich ihren Namen zur Verfügung gestellt.
Sprachstil und Argumentation dieses Verteidigungsbriefes weisen für mich deutlich auf eine Person als Autor hin: OB Martin Wilke! - "Wer sich verteidigt, klagt sich an!"


Fakt ist: Am 18.03.2018 wurde OB Martin Wilke mit 37,5% abgewählt = Ziel erreicht!

Bitte Vorschaubild anklicken = Originalgröße!

13.01.2018

Daten und Fakten zur Stadt FF

Ende des Jahres 2017 wurde von der Stadtverwaltung Frankfurt (Oder) ein mehrfarbiger Flyer mit statistischen Daten und Fakten zur Stadt Frankfurt (Oder) veröffentlicht. Für alle, die an diesen Angaben über Frankfurt (Oder) interessiert sind, kopiere ich den Flyer hier in meinen Blog. Der zweiseitige A4-Flyer besteht auf jeder Seite aus drei Spalten:

Bitte Vorschaubild anklicken = Größe: 1000 x 708 Pixel.

08.01.2018

Mitarbeit in einer Bürger-Initiative

Am Samstag, den 06. Januar 2018, erschien in der Wochenend-Ausgabe der Märkischen Oderzeitung diese interessante Anzeige:


Ich habe auf die am 06.01.2018 in der MOZ veröffentlichte Anzeige am 08.01.18 mit einer E-Mail reagiert und darin mein Interesse an einer Mitarbeit in der Bürgerinitiative erklärt: Frankfurt muss konsequenter kontrolliert werden! Leider ist durch die Absage der Kreisgebietsreform meine Hoffnung auf Änderung und Kontrolle enttäuscht worden. Vielleicht können tabu-lose Forderungen Frankfurter Bürger die gewählten Frankfurter Stadtpolitiker beeindrucken. Ich bedanke mich bei den Gründungs-Initiatoren und bin auch der Meinung: Es muss sich in Frankfurt jetzt etwas ändern! Wir brauchen einen anderen Oberbürgermeister.
Die Frankfurter-Bürger-Initiative informiert per Facebook und mit einer Homepage über ihre Aktionen.




Am 15.02.2018 hat es unser Flugblatt auf die Titelseite der Märkischen Oderzeitung geschafft - wenn auch nur indirekt: Im Ausschnitt der MOZ-Titelseite sieht man, wie ein Mann ins Mikrofon spricht und dabei unser Flugblatt - zwar nur undeutlich zu erkennen - in die Höhe hält!

Am 21.02.2018 meldet die MOZ "Frankfurter Haushalt endgültig durchgefallen":

"Die Kommunalaufsicht hat den Frankfurter Haushalt für 2017 auch nach Prüfung einer Stellungnahme der Stadt durchfallen lassen. „Das vorgelegte Haushaltssicherungskonzept war nicht genehmigungsfähig“, teilte Andreas Carl, stellvertretender Pressesprecher im Innenministerium mit. Auch die Genehmigungen für neue Kredite bleiben der Stadt vorerst verwehrt. Bereits im Herbst 2017 hatte das Land angemahnt, dass Einsparungen und Mehreinnahmen der hochverschuldeten Kommune höher hätten ausfallen müssen. Weitere Kritik: Noch immer liegt kein Jahresabschluss für 2010 vor.
Wegen der fehlenden Haushaltsgenehmigung konnte die Stadt viele freiwillige Mittel nicht auszahlen. Gleichzeitig verzögern fehlende Kredite Investitionen wie die Rathaussanierung und einen Ergänzungsbau an der Kleist-Oberschule. Eine Genehmigung sei erst möglich, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt seien, erklärt Andreas Carl. Im Moment aber liege eine geordnete Haushaltswirtschaft „weit in der Zukunft“. Er kündigte Gespräche zur finanziellen Situation und zu Investitionsmöglichkeiten der Stadt an. Der Sprecher verwies auf Bundesmittel in Höhe 8,1 Millionen Euro für die Stadt, die für Schulsanierungen verwendet werden könnten."

Der oben genannte MOZ-Artikel wird hier als PDF-Datei angezeigt.

Am 22.02.2018 veröffentlicht die MOZ diesen Text mit Forderungen der Bürger-Initiative:

An den drei Tagen 27.02., 28.02. und 01.03.2018 bin ich bei strengen winterlichen Temperaturen durch Neuberesinchen gegangen und habe insgesamt an die tausend Flugblätter unserer Bürger-Initiative verteilt. Besonders zügig ging dies bei Hochhäusern mit großen Briefkastenanlagen, wo ich bis zu 50 Flugblätter einwerfen konnte.

Am Wahltag (04.03.2018) saß ich gemeinsam mit anderen Bürgern als freiwilliger Beisitzer im Wahlbüro 16 (Hutten-Schule - Gr. Müllroser Str.), um die Stimmabgabe zwischen 08 und 18 Uhr zu bewährleisten (siehe das MOZ-Foto vom 06.03.18). Ab 18 Uhr zählten wir die Stimmzettel. In unserem Wahlbüro gab es eine Wahlbeteiligung von ca. 35%. Die Stimmenverteilung deckte sich in etwa mit dem Wahlergebnis von ganz Frankfurt (Oder).


Am 18. März kommt es nun zu einer Stichwahl zwischen R.Wilke und M.Wilke. Bei einer Zusammenkunft am 05.03.2018 beschlossen die Mitstreiter der Frankfurter-Bürger-Initiative, Rene Wilke bei seiner Kandidatur zu unterstützen. Bis zum 18. März werden wir mehrere tausend Flugblätter in der Stadt Frankfurt (Oder) verteilen mit dem Aufruf:
Geht zur Stichwahl und wählt Rene Wilke!



Am Abend des 18. März 2018 veröffentlichte die Frankfurter Stadtverwaltung auf der Homepage der Stadt Frankfurt (Oder) diese Ergebnis-Grafik:


Für dieses Ergebnis habe ich in der zurückliegenden Woche viele Flugblätter verteilt. Heute (19.03.18) beende ich die erfolgreiche Arbeit in der Frankfurter-Bürger-Initiative!

Mein Kommentar vom 19.03.18 - abgedruckt am 31.03.18 im Oderlandspiegel:

Katastrophale Bilanz des amtierenden Oberbürgermeisters Martin Wilke
Die OB-Jahre des Martin Wilke (Mai 2010 bis Mai 2018) betrachte ich für Frankfurt (Oder) als verlorene Jahre. Seine haushalterische Bilanz ist unterm Strich katastrophal. Angesichts der verheerenden Art und Weise, wie Martin Wilke hier im Frankfurter Rathaus Politik gemacht hat, sah ich nur die Chance, ihn loszuwerden, indem ich Rene Wilke bei der Stichwahl wählte. Seit 1990 habe ich noch nie meine Wählerstimme einem Politiker der Linkspartei gegeben. Ich hoffe, dass dies eine einmalige Situation bleibt. Den Lobby-Männern und -Frauen aus den anderen Parteien und Interessenbünden, die Martin Wilke unterstützten, sagt die Wählermehrheit vom 18.03.2018 ganz deutlich: Macht endlich wieder seriöse Stadt-Politik mit seriösen Stadt-Politikern. Nur so bekommt ihr auch wieder Mehrheiten! Nur dafür gebe ich meine Wählerstimme her!


Bitte Vorschaubilder anklicken = Originalgröße!