16.09.2018

Gerhard Richter in Potsdam

Der Frankfurter Kunstverein veranstaltete am 15. September 2018 seine 135. Exkursion. Diesmal ging es wieder nach Potsdam ins Museum Barberini. Dort war die Ausstellung "Gerhard Richter. Abstraktion" unser Hauptziel. Obwohl ich kein Vereinsmitglied bin, fuhr ich trotzdem mit in die Brandenburgische Landeshauptstadt. Herr Winter organisierte wieder zuverlässig die Exkursion: Er kümmerte sich um Gruppenfahrscheine + Eintrittskarten und er erstellte einen Info-Zettel. Dafür erhielt er von mir insgesamt 20 Euro (Eintritt 10 € + Zugfahrt 7 € + Spende 3 €).

Das Museum Barberini informierte auf seinem Ausstellungsflyer über den Künstler wie folgt:
Gerhard Richter (*1932) zählt international zu den bedeutendsten Künstlern der Gegenwart. Die Ausstellung "Gerhard Richter. Abstraktion" schlägt einen Bogen von den 1960er Jahren bis zu neuesten Arbeiten. Sie widmet sich dabei erstmals einem für Richters Malerei zentralen Thema: den abstrakten Strategien und Verfahrensweisen im Gesamtwerk des Künstlers.
Die Schau geht von einem Werk des Museums Barberini aus und vereint über 90, zum Teil noch nicht gezeigte Werke aus internationalen Museums- und Privatsammlungen. Sie zeigt Richters Entwicklung von den schwarz-weißen Photobildern und Farbtafeln über die Ausschnitte, die monochromen grauen Bilder und Vermalungen bis zu den Abstrakten Bildern, wie Richter seit den späten 1970er Jahren seine ungegenständlichen Gemälde mit ihren Pinsel-, Rakel- und Spachtelspuren häufig betitelte.
Die Abstraktion zieht sich wie ein roter Faden durch Richters Malerei. So sprunghaft und vielgestaltig sie beim Wechsel zwischen verschiedenen Werkgruppen erscheint, so konsequent entwickelte sich sein Schaffen als stetige Fortführung und Wandlung der Abstraktion. In der Variationsbreite unterschiedlichster Serien werden Elemente erkennbar, die sein gesamtes Werk prägen.








14.09.2018

OLS-Leserbrief 15.09.2018

Am 31. August 2018 veröffentlichte die Märkische Oderzeitung (MOZ) einen Artikel unter der Überschrift "Linie 983 darf weiterfahren". Darin berichtete sie über die grenzüberschreitende Buslinie 983 u.a. mit diesem Textausschnitt:
"... Die gemeinsame Buslinie war vor fast sechs Jahren eingerichtet worden, nachdem sich die Pläne für eine Straßenbahnverbindung als unrealisierbar erwiesen hatten. Nach wie vor ist eine Mehrheit der Frankfurter gegen eine Anbindung Słubices an das Straßenbahnnetz. Das ergab eine Telefonumfrage, die das Märkische Medienhaus Ende 2017, zehn Jahre nach dem Wegfall der Grenzkontrollen, in Auftrag gegeben hatte."

Auf diesen Artikel reagierte ich mit einem Online-Leserkommentar unter der Überschrift "Nur die halbe Wahrheit". Leider hat die MOZ meinen Kommentar wieder nicht analog veröffentlicht. Deshalb schickte ich meinen Leserbrief an die ostbrandenburgische Wochenendzeitung "Der Oderlandspiegel" (OLS). Seit dem 15. September 2018 kann man meinen Leserbrief nun im aktuellen Oderlandspiegel lesen (siehe Zeitungsausschnitt oben links).

Im März 2012 hatten die Abgeordneten des Slubicer Stadtparlaments beschlossen, dass die Kommune auf den Bau einer Straßenbahnlinie verzichten wolle. "Wir hätten gern sehr viel, aber wir müssen auch mit unseren Kräften haushalten", sagte damals Slubices stellvertretender Bürgermeister Piotr Luczynski. Selbst bei einer aus Brüssel avisierten Förderung von 85 Prozent sei das Vorhaben für die Stadt Slubice nicht finanzierbar. Slubice halte nach wie vor an einer grenzüberschreitenden Buslinie fest. Die zunächst gemeinsam mit Frankfurt verfolgte Doppelstrategie, zunächst den Bus und dann die Tram fahren zu lassen, sei für Slubice vom Tisch.
Den vollständigen Zeitungsartikel gibt es hier => MOZ-Artikel vom März 2012

01.09.2018

OLS-Leserbrief 01.09.2018

Die Wochenendzeitung "Der Oderlandspiegel" hat am 01.09.2018 von mir einen Leserbrief veröffentlicht (siehe links). Darin äußere ich meine Meinung zum Thema "Bundestagsabgeordneter Patzelt macht Werbung".
Ein paar Tage vorher hatte ich diese Meinung bereits als Online-Leserkommentar bei MOZ-Online gepostet. Leider hat die MOZ wieder mal meine Lesermeinung ignoriert.
Deshalb habe ich meinen Leserbrief an den Oderlandspiegel per Mail geschickt. Seit der analogen Druck-Ausgabe vom Samstag, den 01. September 2018, kann also jeder meine Meinung im Oderlandspiegel lesen.

Dies ist mein Leserbrieftext:
Weder die Stadt Frankfurt (Oder) noch Eisenhüttenstadt verfügen über geeignete - also ausgebildete - Arbeitskräfte im Auto- und Motorradbau. Geeignete Gewerbeflächen und geeignete Arbeitskräfte für diese Brachen finden die beiden US-Firmen aber sicher in Zwickau, in Eisenach, in ehemaligen Opel-Standorten und anderen Orten, die eine solche KFZ-Tradition haben. Frankfurt kann Solar, aber ganz sicher nicht KFZ.

Hier sollte Herr Patzelt mal ganz nüchtern bleiben. Mit seiner "Werbeaktion" hat sich Herr Patzelt höchst lächerlich gemacht. Seine Werbeaktion zielt in erster Linie auf seine eigene Person. Ich habe nichts gegen Aktionen zur Wirtschaftsansiedlung in FF, aber sie sollten fundiert und seriös sein. Eine sympathische Selbsteinschätzung der eigenen Möglichkeiten passt besser zu uns als der pressewirksame Größenwahn des wirtschaftsfernen Bundestagsabgeordneten Patzelt.

Die Originalgröße der Leserbrief-Grafik gibt es hier!