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09.11.2018

Leserbriefe vom 09.11.2018

Am 17.10.2018 veröffentlichte die Märkische Oderzeitung unter der Überschrift: "Universität für die Region" den Inhalt eines Pressegespräches mit der neuen Viadrina-Präsidentin Blumenthal.

Dieses Pressegespräch kommentierte ein Herr Ralf Cornelius mit seiner Online-Meinung. Ich wiederum reagierte auf seinen Online-Kommentar mit einer direkten E-Mail an die neue Viadrina-Uni-Präsidentin und an den MOZ-Chefredakteur:

Sehr geehrte Frau Uni-Präsidentin Blumenthal,

auf diesem Weg mache ich Sie auf den Online-Artikel der MOZ und den Kommentar des Herrn Ralf Cornelius aufmerksam:
https://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1686665/

Ich stimme mit Herrn Cornelius überein: Warum nur wollen die Uni-Präsidenten Frankfurt immer mit studentischem Leben beglücken? Ich war selbst mal vor 40 Jahren Student und dabei ging es mir vor allem um eins: ums Studieren!

Ich stimme mit Herrn Cornelius überein: Sie, Frau von Blumenthal, sollten nicht den Fehler ihres unsäglichen Vorgängers Wöll wiederholen, der sich mehrfach darüber belustigt zeigte, dass die Frankfurter kurz vor Mitternacht schon im Bett seien!

Ich selbst habe übrigens mehrmals versucht, Studenten per MOZ und auch über Ihre Uni-Zeitung zu Aktivitäten wie Radfahren und Wandern einzuladen! Keine Reaktion von Studenten - Null Reaktionen, also kein Interesse! Viadrina-Studenten wollen eben auch nur studieren. Fazit: Ich werde sie nicht mehr mit meinen Angeboten überfordern.

Bitte halten Sie den Ball flach, wenn es um Frankfurts Bürger geht. Herr Cornelius fordert mit Recht: Anstatt unserer Stadt immer etwas aufdrücken zu wollen, könnte die Uni tatsächlich Teil von ihr werden, indem sie bürgerschaftliches Engagement wie andere Bürger auch in unseren Frankfurter Alltag einbringt. Für studentische Kunstfestivals und studentische Partys hat der Großteil der Frankfurter wenig Geld + Interesse.

In diesem Sinn - mit freundlichem Gruss

Roland Totzauer
Frankfurt (Oder)
Ehrenamtlicher Radtouren- und Wanderleiter

In ihrer analogen Papierausgabe vom 09.11.2018 veröffentlichte heute - fast einen Monat später - die Märkische Oderzeitung auf Seite 16 (Frankfurter Stadtbote) zwei Leserbriefe - einen von Ralf Cornelius und einen von mir. Wie leider bereits gewohnt, gab es in der MOZ mal wieder nur Auszüge aus unseren Lesermeinungen:
Bitte auf kleines Vorschaubild klicken = Originalgrafik!

In dem oben erwähnten Pressegespräch meinte die Politikwissenschaftlerin Blumenthal u.a.: "Überhaupt müsse sich Frankfurt nicht verstecken, ..."
Meine Gegenfrage: Vor wem sollte sich Frankfurt "verstecken"? Warum sollte sich Frankfurt überhaupt "verstecken"? Ihren Satz empfinde ich als arrogant, als typisch Wessi!

Über ihren Uni-Präsidenten-Vorgänger habe ich mir im Oktober 2017 einige Gedanken gemacht und online als Kommentar veröffentlicht. Die MOZ hat sie als Leserbrief gedruckt!

15.09.2018

OLS-Leserbrief 15.09.2018

Am 31. August 2018 veröffentlichte die Märkische Oderzeitung (MOZ) einen Artikel unter der Überschrift "Linie 983 darf weiterfahren". Darin berichtete sie über die grenzüberschreitende Buslinie 983 u.a. mit diesem Textausschnitt:
"... Die gemeinsame Buslinie war vor fast sechs Jahren eingerichtet worden, nachdem sich die Pläne für eine Straßenbahnverbindung als unrealisierbar erwiesen hatten. Nach wie vor ist eine Mehrheit der Frankfurter gegen eine Anbindung Słubices an das Straßenbahnnetz. Das ergab eine Telefonumfrage, die das Märkische Medienhaus Ende 2017, zehn Jahre nach dem Wegfall der Grenzkontrollen, in Auftrag gegeben hatte."

Auf diesen Artikel reagierte ich mit einem Online-Leserkommentar unter der Überschrift "Nur die halbe Wahrheit". Leider hat die MOZ meinen Kommentar wieder nicht analog veröffentlicht. Deshalb schickte ich meinen Leserbrief an die ostbrandenburgische Wochenendzeitung "Der Oderlandspiegel" (OLS). Seit dem 15. September 2018 kann man meinen Leserbrief nun im aktuellen Oderlandspiegel lesen (siehe Zeitungsausschnitt oben links).

Im März 2012 hatten die Abgeordneten des Slubicer Stadtparlaments beschlossen, dass die Kommune auf den Bau einer Straßenbahnlinie verzichten wolle. "Wir hätten gern sehr viel, aber wir müssen auch mit unseren Kräften haushalten", sagte damals Slubices stellvertretender Bürgermeister Piotr Luczynski. Selbst bei einer aus Brüssel avisierten Förderung von 85 Prozent sei das Vorhaben für die Stadt Slubice nicht finanzierbar. Slubice halte nach wie vor an einer grenzüberschreitenden Buslinie fest. Die zunächst gemeinsam mit Frankfurt verfolgte Doppelstrategie, zunächst den Bus und dann die Tram fahren zu lassen, sei für Slubice vom Tisch.
Den vollständigen Zeitungsartikel gibt es hier => MOZ-Artikel vom März 2012