13.04.2019

Frankfurt (Oder) + Slubice

Den 07. April 2019 erlebte ich als sonnigen milden Frühlings-Sonntag - geeignet für eine kleine Städtetour durch Frankfurt (Oder) und durch Slubice. Die Lichtverhältnisse waren günstig für ein paar Fotos:

Bitte kleine Vorschaubilder anklicken = Originalgröße!

08.04.2019

Max Heilmann in Frankfurt (Oder)

Ausstellung: Max Heilmann
07.04. - 02.06.2019 im Museum Viadrina Frankfurt (Oder)

Am Sonntag, den 07. April 2019, wäre Max Heilmann, einer der bedeutendsten Chronisten Frankfurts, 150 Jahre alt geworden. Das Museum Viadrina und das Stadtarchiv würdigen den Grafiker und Kunstmaler mit einer Einzelausstellung.

Gezeigt werden 30 Werke Heilmanns. Darunter 24 Grafiken aus dem Stadtarchiv, die durch Ölbilder und Aquarelle aus dem Bestand des Museums ergänzt werden, vorrangig aber einen Bezug zur Stadt haben. Ergänzt werden die Bilder durch Fotos, Dokumente, Briefe, aber auch Druckplatten, Werkzeuge und Werkstoffe aus dem Nachlass Heilmanns, die von der Familie Reinhold zur Verfügung gestellt wurden.

Max Heilmann wurde am 7. April 1869 im schlesischen Schmiedeberg geboren und verbrachte die längste Zeit seines Lebens in seiner Wahlheimat Frankfurt (Oder). Einen beachtlichen Teil seines Schaffens bildeten Radierungen, in denen er mit akribischer Genauigkeit z.B. Szenen aus dem Frankfurter Stadtpanorama und dem Umland festhielt. Liebevoll skizzierte er bekannte Frankfurter Bauwerke, wie das Rathaus, St. Marien, die Georgenkirche oder den Bahnhof. Seine Radierungen wurden in hoher Auflage gedruckt und fanden Einzug in viele Bürgerhäuser und öffentliche Häuser der Stadt sowie in Kunstmuseen auch außerhalb Frankfurts.

Anlässlich der Ausstellungseröffnung in der Frankfurter Kunsthalle im damaligen Stadttheater im Februar 1926 – da war Heilmann bereits auf dem Höhepunkt seines Schaffens – hieß es am 23. Februar 1926 im "Frankfurter Volksfreund": "Die Motive sind nicht gesucht, sondern gefunden. Heilmann verzichtet auf jede Effekthascherei … Er holt überall das Wesentliche heraus. Einer Erklärung bedürfen die Bilder Heilmanns eigentlich nicht."

Die handwerklichen Fähigkeiten hierfür erwarb Heilmann, der eigentlich Architekt werden wollte, in seiner Lehrzeit als Maurer und Bauzeichner. Nach dem Besuch des Realgymnasiums in Breslau studierte er ab 1885 an der Breslauer Kunst- und Gewerbeschule sowie an der Kunstakademie zu Weimar. 1895 legte er die Prüfung als akademischer Zeichenlehrer ab. Damit besaß er die besten Voraussetzungen, um sich für die am Frankfurter Friedrichsgymnasium ausgeschriebene Stelle zu bewerben. 1896 wurde er als Lehrer für Zeichnen, Musik und Sport dorthin berufen.

Gemeinsam mit seiner Frau Marta, (geb. Augstein), seiner Jugendliebe, die er 1896 geheiratet hatte, bezog er nun in Frankfurt seine erste Wohnung in der Fürstenwalder Straße. Auch außerhalb des Unterrichts widmete sich Heilmann der Förderung begabter Schüler in Malzirkeln, hielt Fachvorträge im Kunstverein und schuf selbst zahlreiche Werke, die nun immer häufiger in den Schaufenstern der Buch- und Kunsthandlungen der Stadt oder auf Ausstellungen zu sehen waren.

Doch Heilmann machte sich mit seinem künstlerischen Schaffen weit über die Oderstadt hinaus einen Namen: In der Berliner Großen Kunstausstellung, im Münchner Glaspalast, in Düsseldorf, Hannover und Dresden waren seine Werke zu bewundern. Selbst zur Weltausstellung in Chicago versandte er Arbeiten.

Weniger bekannt ist, dass Max Heilmann aktives Mitglied der Freimaurer war. Seit 1906 gehörte er zur Frankfurter Sankt Johannisloge "Zum aufrichtigen Herzen". An der künstlerischen Ausgestaltung des Logensaals war er maßgeblich beteiligt. In seinen Lebenserinnerungen schrieb er: "In Frankfurt brachte ich viele Wochen (vermutlich um 1929, d.Verf.) mit der Ausmalung der Wände in der Loge IV zu, die zur allgemeinen Bewunderung ausfiel (in Wachs-Kasein-Farbe)." Die Freimaurerloge wurde 1935 durch die Nationalsozialisten verboten. Das Frankfurter Logengebäude hat das Ende des Zweiten Weltkrieges unbeschadet überdauert.

Abgesehen von seinen bildkünstlerischen Tätigkeiten war Heilmann auch musikalisch begabt. Die Liebe zur Musik hatte er wohl von seinem Vater, der Kapellmeister und später Gastwirt war, geerbt. Er trat gelegentlich auf öffentlichen Konzerten mit seiner Laute auf und komponierte eigene Lieder.

Im Verein "Wandervogel" schätzte er das gesellige Miteinander, gemeinsames Musizieren und Wanderungen in die märkische Landschaft. Neben Radierungen entstanden Aquarelle und Ölbilder, in denen er seine Liebe zur märkischen Landschaft zum Ausdruck brachte.

Darüber hinaus war er als "Gebrauchsgrafiker" tätig, fertigte Urkunden, illustrierte Bücher und Zeitschriften, lieferte Vorlagen für Postkarten und vieles mehr. Auf dem Höhepunkt seines Schaffens konnte Max Heilmann auf ein beachtliches Werk zurückblicken. Allerdings ging während des Zweiten Weltkrieges ein großer Teil seiner Werke verloren.

Am 1. Oktober 1929 – im Alter von 60 Jahren – trat Heilmann in den Ruhestand. Für seine Verdienste als Zeichenlehrer – die Qualität seines Unterrichtes wurde mit der einer Kunstschule verglichen – hatte man ihm den Titel "Studienrat" verliehen. Er arbeitete nun als freischaffender Künstler weiter, erhielt jedoch ab 1933 nur noch wenige öffentliche Aufträge. Er nutzte die Zeit für Bildungsreisen, unter anderem nach Italien, das ihn durch seine landschaftliche Schönheit und antiken Bauwerke stark beeindruckte und zu weiteren Werken inspirierte: So entstanden Gemälde des antiken Theaters in Syrakus und des Poseidontempels in Paestum. Das gleichnamige Ölbild schenkte er 1931 dem Friedrichsgymnasium.

1945 – als die Stadt zur Festung erklärt wurde – musste Heilmann sein Haus in der Hegelstraße, das sein Schwiegersohn als Architekt nach seinen Wünschen entworfen hatte, verlassen. In Adendorf bei Lüneburg fand er Aufnahme bei Freunden. Eine schwere Erkrankung verhinderte in den letzten Lebensjahren das weitere Schaffen, auch eine Rückkehr nach Frankfurt war ihm nicht mehr möglich. Jedoch blieb er der Stadt durch Briefwechsel mit Frankfurtern, wie zum Beispiel mit Archivarin Elfriede Schirrmacher, weiterhin verbunden und gab 1953, anlässlich des 700-jährigen Jubiläums der Stadt Frankfurt, seine Arbeiten zum Druck einer 10-teiligen Postkartenserie frei.

Am 27. Januar 1956 verstarb Max Heilmann in Scharnebeck bei Lüneburg. In ihrem Nachruf (Kulturspiegel, 1956) schrieb Elfriede Schirrmacher: "Uns Frankfurter hat er mit seinem Schaffen reich beschenkt und er hat unserer alten Stadt den wertvollsten Dienst erwiesen, als er ihre schlichte, architektonische Schönheit und ihr buntes Leben und Treiben in seinen Bildern festhielt. So wenig wie wir konnte er damals ahnen, dass er damit Dokumente schuf, die der aufwachsenden Generation das alte Bild unserer Stadt bestens zu vermitteln vermögen, ja einen Hauch von ihrem Geiste spüren lassen."

Text-Autorin: Sigrid Riedel - Mitarbeiterin im Stadtarchiv Frankfurt (Oder).
Zusammen mit Dr. Sonja Michaels vom Museum Viadrina hat sie die Ausstellung kuratiert. Dieser Text erschien am 04.04.2019 in der MOZ.

Bitte kleine Vorschaubilder anklicken = Originalgröße!



Ausserhalb dieser temporären Max-Heilmann-Ausstellung gibt es einen Ort in den österreichischen Alpen, an dem bereits seit vielen Jahrzehnten Grafiken von Max Heilmann hängen: in der Winnebachseehütte!
Die Hütte wurde um 1900/1901 von der DAV-Sektion Frankfurt (Oder) erbaut und steht in den westlichen Stubaier Alpen oberhalb von Gries im Sulztal auf 2.362 Meter Höhe. Nach dem 2. Weltkrieg übernahm ab 1955 die DAV-Sektion Hof die Winnebachseehütte und pflegt seitdem die Erinnerung an die Frankfurter Erbauer-Sektion. Einige Max-Heilmann-Grafiken wurden lange vor 1945 von den Frankfurtern in der Hütte plaziert und sind heute dort noch immer zu sehen.
Dieses Foto aus der Homepage Winnebachseehütte (Copyright by Nina Riml 2010) zeigt rechts an der Wand eine Max-Heilmann-Grafik. Zu sehen ist Frankfurt (Oder) mit der Franziskanerkirche (heute: Konzerthalle), die Oder und eine Oderbrücke.
Gesucht werden weitere Fotos aus dem Inneren der Winnebachseehütte, die Bilder von Max Heilmann zeigen!

02.04.2019

Emil Nolde im Hamburger Bahnhof

Der Frankfurter Kunstverein lädt im April 2019 ein zu seiner 141. Exkursion, die diesmal nach Berlin in den Hamburger Bahnhof führt.
Dort können mehrere Ausstellungen besichtigt werden.


Ausstellung 1

Das Berliner Museum für Gegenwartskunst Hamburger Bahnhof zeigt von 12.04. bis 15.09.2019 Bilder von Emil Nolde.

Der Expressionist Emil Nolde ist der wohl berühmteste ‚entartete Künstler’: von keinem anderen Künstler wurden so viele Arbeiten beschlagnahmt, keine anderen Werke hingen so prominent auf den ersten Stationen der Ausstellung Entartete Kunst von 1937/38. Wie passen Noldes Verfemung und sein Berufsverbot zu unserem Wissen, dass er NS-Parteimitglied war und bis zum Kriegsende den Glauben an das nationalsozialistische Regime nicht verlor? Der Kunstkritiker Adolf Behne hob auf Noldes speziellen Fall ab, indem er ihn zum 80. Geburtstag 1947 pointiert als „entarteter ‚Entarteter‘“ bezeichnete. Dass Emil Nolde ein Parteimitglied war, ist seit langem bekannt. Aber was dies mit seiner Kunst zu tun hat, und wie sich die historischen Umstände des Nationalsozialismus auf sein Kunstschaffen ausgewirkt haben, ist bisher noch nie umfassend in einer Ausstellung untersucht worden.

Die Ausstellung Emil Nolde – eine deutsche Legende. Der Künstler im Nationalsozialismus beruht auf den Ergebnissen eines langjährigen wissenschaftlichen Forschungsprojekts, das erstmals die umfangreichen Bestände des Nolde-Nachlasses in Seebüll auswerten konnte und dabei so viel Neues zu Tage brachte, dass die hergebrachte Nolde-Erzählung revidiert werden muss. So wird die Ausstellung zum Beispiel die berühmten „Ungemalten Bilder” – die kleinformatigen Aquarelle, die Nolde angeblich während der Zeit seines Berufsverbots heimlich in Seebüll malte – in einem ganz neuen Licht präsentieren und als Teil einer langjährigen Praxis der Selbststilisierung erklären. Wie wichtig diese Selbststilisierung ist – und wie stark sie unseren Blick auf Nolde beeinflusst – wird den Besuchern durch eine Rekonstruktion des Bildersaals in Noldes Atelierhaus in Seebüll vor Augen geführt. Diese Rekonstruktion zeigt die Hängung von Gemälden und Aquarellen, wie sie der alte Künstler im Kriegswinter 1941/42 selbst vornahm. Mit über 100 teilweise bislang nicht gezeigten Originalen, die mit Bezug auf Noldes Schriften und im Kontext ihrer historischen Entstehungsumstände präsentiert werden, möchte die Ausstellung die vielschichtigen Beziehungen zwischen Bildern, Selbstinszenierungen des Künstlers, Verfemung und Legendenbildung aufzeigen: Wie wirkte sich das ‚Dritte Reich’ auf Emil Noldes künstlerisches Werk aus? Inwiefern korrespondieren einige seiner Werke, beispielsweise seine Darstellungen mythischer Opferszenen oder nordischer Menschen, mit seinen Sympathien für das Regime? Welche Auswirkungen hatten die Diffamierung und das Berufsverbot auf Noldes künstlerische Praxis, und auf seine politische Einstellung? Und wie entstanden die Nolde-Mythen der Nachkriegszeit?

Für die Ausstellung konnten die Kuratoren erstmals unbeschränkt auf das Archiv der Seebüller Nolde Stiftung mit 25.000 bis 30.000 Dokumenten zugreifen. "Wir setzen ein mit dem Nolde-Kult vor 1933 und enden mit dem nach 1945", so die Historiker. Auf der Grundlage neuester Forschungsergebnisse und der Auswertung des Nolde-Nachlasses revidiert die Ausstellung das bisherige Bild des Künstlers. Zugleich erzählt sie die Rezeption des Künstlers in der Nachkriegszeit, die von ihm zu Lebzeiten eifrig befördert wurde, als eine Geschichte der Verdrängung - bis hin zur Fiktionalisierung von Noldes Selbstbild in Siegried Lenz' Roman "Die Deutschstunde".

In der Ausstellung wird auch Noldes Gemälde "Brecher" von 1936 gezeigt. Das Bild hing mit "Blumengarten (Thersens Haus)" als Leihgabe im Arbeitszimmer von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Sie ließ nicht nur den "Brecher" für die Ausstellung von der Wand nehmen, sondern gab auch gleich den "Blumengarten" ab. Beide Bilder wollte sie nicht zurück, eine Begründung dafür gab es nicht.

Der Künstler schuf seinen eigenen Heldenkult

Das letzte Kapitel der Ausstellung behandelt den Nolde-Kult nach 1945, dessen Biografie nicht zuletzt auch durch die Nolde-Stiftung in Seebüll, die den Nachlass hütet, zur Heldenerzählung wird. Umso verdienstvoller ist es, dass die Stiftung mehr als 50 Jahre nach Noldes Tod die umfangreichen Forschungen zu seiner widersprüchlichen Rolle im Nationalsozialismus und in der Kunst beförderte. Man wolle Nolde und seine Kunst künftig frei von Mythen und Legenden mit allen Widersprüchen präsentieren, unterstreicht Direktor Christian Ring die neue Haltung.

Die Beurteilung seiner Kunstwerke wollen die Kuratoren den Betrachtern überlassen. Die Ausstellung sensibilisiert für ein differenziertes Bild eines Künstlers, der auch weiterhin zu den Ikonen des Expressionismus gehört, dessen Werk und Biografie jedoch deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts mit all ihren Facetten widerspiegelt.

Bitte kleine Vorschaubilder anklicken = Originalgröße!



Ausstellung 2

16.11.2018 bis 12.05.2019
Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin

Eine Ausstellung von Antje Majewski mit Agnieszka Brzezanska & Ewa Ciepielewska, Carolina Caycedo, Pawel Freisler, Olivier Guesselé-Garai, Tamás Kaszás, Paulo Nazareth, Guarani-Kaiowa & Luciana de Oliveira, Issa Samb, Xu Tan, Hervé Yamguen

Kann eine Muschel mir ein Lied vorsingen? Kann ein Mensch eine Schlange sein? Kann ein Baum meine Mutter oder mein Vater sein? Kann ich mich mit einem Fluss unterhalten? Kann ein Huhn mir helfen, mit meinen Vorfahren zu sprechen? Gibt es Menschen, die wie Vögel singen können? Kann mein Apfelbaum mich um Hilfe bitten? Können mir Waldtiere zeigen, wie ich überleben kann? Kann ich Insekten auf einer Brache inmitten der Großstadt zuhören?

Die kollaborativ und transdisziplinär arbeitende Künstlerin Antje Majewski (geb. 1968 in Marl, Deutschland) hat Kolleginnen und Kollegen aus Brasilien, China, Frankreich, Kolumbien, Kamerun, Polen, dem Senegal und Ungarn eingeladen, sich auf poetische Weise mit den wechselseitigen Beziehungen zwischen Menschen und anderen Lebewesen auseinanderzusetzen. Diese Interaktionen sind Thema der Ausstellung im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin.

Das Projekt und sein Titel entwickelten sich aus einem Gespräch zwischen Antje Majewski und dem senegalesischen Maler, Bildhauer, Performancekünstler, Dramatiker und Dichter Issa Samb unter den Bäumen seines Hofs in Dakar. Leider leben heute Issa Samb ebenso wie seine Bäume nicht mehr, doch das Gespräch setzte einen Prozess, eine gemeinsame Untersuchung in Gang. Es war der Beginn von Begegnungen, Reisen und Diskussionen zwischen Majewski und den eingeladenen Künstlerinnen und Künstlern.

How to talk with birds, trees, fish, shells, snakes, bulls and lions (Wie man mit Vögeln, Bäumen, Fischen, Muscheln, Schlangen, Bullen und Löwen spricht) nimmt die Interaktionen von KünstlerInnen mit bedrohten Orten, Gemeinschaften und Lebenswelten zum Ausgangspunkt. Die gezeigten Arbeiten konzentrieren sich auf konkrete Orte, die zerstört oder verändert wurden oder ernsthaft gefährdet sind – durch kapitalistische oder kolonialistische Eingriffe oder andere durch Menschen verursachte Schäden. Videoarbeiten, raumgreifende Installationen, Skulpturen, Manifeste, Gedichte, Fotografien, Zeichnungen und Gemälde zeigen empfindliche sozial-ökologische Systeme, von denen Menschen immer ein Teil sind. Die KünstlerInnen sprechen Positionen aus, die sich im Widerspruch zur heute vorherrschenden Art des Umgangs mit der Umwelt befinden: von feministischen, dekolonialisierenden, oder situationistischen Standpunkten aus, und mit Vorschlägen für ein radikal antikapitalistisches Zusammenleben von Menschen, anderen Lebewesen und Materie.