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04.09.2016

Seelower Stadtfest 2016

Die Kreisstadt Seelow hatte am 03. September 2016 zu ihrem 21. Stadt- und Schützenfest eingeladen. Also habe ich mich per Fahrrad dorthin aufgemacht, beobachtete Akteure und Besucher beim Feiern und probierte Angebote. Während meiner sommerlichen Tour kamen 68 Rad-Kilometer zusammen.

Ab Frankfurt (Oder) radelte ich durch diese Orte:
Kliestow - Hexenberg - Wilhelmshof - Wulkow - Schönfließ - Altzeschdorf - Niederjesar - Alt Mahlisch - Dolgelin - Friedersdorf - Seelow - Hackenow - Sachsendorf - Hathenow - Podelzig - Lebus - Lebuser Berge - Oderwiesen - Frankfurt/O.







Tour-Statistik: 68 Kilometer, Reine Fahrzeit 03 Stunden 50 Minuten, Tour-Dauer insgesamt 6,5 Stunden, Durchschnittsgeschwindigkeit 17,73 km/h

17.07.2016

Sommerradtour nach Küstrin

Am 16. Juli 2016 lud ich ein zu einer 80-km-Radtour nach Kostrzyn. Reiner M. radelte mit. In Frankfurt (Oder) starteten und beendeten wir diese Tour. Unsere Strecke führte durch das deutsch-polnische Grenzgebiet. Etappenorte waren u.a. Lebus, die Trafo-Galerie Reitwein, die Festung Küstrin, der Touristenbasar Kostrzyn, der Aussichtsturm am Nationalpark-Zentrum Chyrzyno, Zabczyn (Neu-Amerika), der Oderdeichweg, Gorzyca, die Kaffeebar Owczary, Plawidlo und Slubice.




17.05.2016

Deutscher Mühlentag 2016

Am Pfingstmontag, 16. Mai 2016, veranstaltete die Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung (DGM) e.V. zusammen mit ihren Landes- und Regionalverbänden den 23. Deutschen Mühlentag.
Im Jahre 1994 wurde bundesweit der Deutsche Mühlentag von der Deutschen Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung (DGM) e.V. eingeführt, welcher seitdem jährlich am Pfingstmontag stattfindet. Startete man damals noch mit gerade mal 460 Mühlen, so erklärten in den letzten Jahren schon über 1.800 Mühlen ihre Teilnahme. Auch in diesem Jahr luden wieder zahlreiche historische Mühlen (Windmühlen, Wassermühlen, Ross- bzw. Göpelmühlen, Motormühlen usw.) zu diesem „Tag der offenen Tür“ ein, um den Besuchern die Bedeutung, Geschichte und Funktionen der „ältesten Kraftmaschine der Menschheit“ zu präsentieren.

Nördlich von Frankfurt (Oder) öffneten im Landkreis Märkisch-Oderland drei historische Mühlen ihre Tore: die Wassermühle Worin, die Bockwindmühle Wilhelmsaue und die Motor-Mühle in Zechin. Die beiden ersten Mühlen kannte ich bereits von früheren Radtouren. Ich entschied mich diesmal also für den Besuch der Motor-Mühle in Zechin (siehe Wikipedia-Artikel unten), die ich bisher nur durch Zeitungsartikeln und Fotos kannte. Die Mühle öffnete am 16.05.2016 von 10 bis 16 Uhr ihre Pforte. Ein Handwerkermarkt und eine Technikausstellung waren angekündigt, ebenso die Versorgung mit Essen und Getränke.

Meine Mühlen-Tour begann ich mit einer Bahnfahrt (NEB-Linie RB60) ab Bahnhof Frankfurt (Oder) bis Werbig (nördlich von Seelow). Dort am Bahnhof startete ich meine 61-km-Radstrecke, die mich durch diese Orte führte (siehe Kartenausschnitt):
Werbig - Altlangsow - Buschdorf - Zechin - Genschmar - Oder-Neiße-Radweg - Bleyen - Kuhbrücke - Küstrin-Kietz - Touristenbasar in Kostrzyn - Küstrin-Kietz - Oder-Neiße-Radweg - Reitwein - Klessin - Lebus - Oderwiesen - Frankfurt (Oder).


Herr Frank König, der Mühlenbesitzer, erzählte mir, dass ihm im Jahr 2008 mehrere Hektar Oderbruch-Land nur im Paket zusammen mit der Zechiner Mühle verkauft wurden. Für die Mühlensanierung benötigte er zwei Jahre. Alles bewältigte er ausschließlich mit privaten Mitteln. Er beantragte keine Fördergelder, weil er keine Einmischung durch Fördermittelgeber wünschte. Das Ergebnis ist sehenswert und bemerkenswert. Die Mühle hat er als Museum umgestaltet, in der er seit der Eröffnung 2010 sowohl die Motor-Mühlentechnik als auch Gebrauchsgegenstände aus dem landwirtschaftlichen Alltag zeigt. Einen Mühlen-Raum vermietet er an Brautpaare für ihre standesamtliche Trauung.




Als ich gegen 10 Uhr an der Mühle eintraf, waren erst wenige Besucher anwesend. Als ich gegen 11.30 Uhr das Mühlengelände wieder verließ, war die Besucherzahl enorm angewachsen. Die Straßenränder waren links und rechts zugeparkt. Auch Frankfurter Nummernschilder waren zu sehen.

Nächste Etappe auf meiner Radtour war der Touristenbasar in Kostrzyn (Polen). Dort findet fast jeder mehrere Angebote für den großen und kleinen Touristen-Hunger.

Als meine dritte Tour-Etappe wählte ich in Reitwein die Galerie "Trafo.3". Am 14. Mai ist dort eine neue Bilder-Ausstellung eröffnet worden. Die Schweizer Malerin Helga Zumstein stellt in allen drei Trafo-Galerien vom 14.05 bis zum 15.07.2016 ihrer Bilder aus zum Thema "Alltag Schweiz".
Die Trafo-Galerien in Regenmantel, Dolgelin und Reitwein sind das ganze Jahr über rund um die Uhr geöffnet. Mit regelmäßig wechselnden Ausstellungen lockt der Verein "Kunstregen e.V." Einwohner und auswärtige Besucher an und bereichert das kulturelle Leben Ostbrandenburgs.

Links:

28.04.2016

Zweite Mittwochstour 2016



Am Mittwoch, den 27.04.2016, starteten trotz nasskaltem Aprilwetter neun Radfahrer/innen aus Frankfurt und Umgebung zur angekündigten Mittwochs-Radtour. Streckenorte waren Lebus, Klessin, Wuhden sowie der Reitweiner Sporn mit "Schöner Aussicht", Wallberge und Pliesterschlucht (Adonisröschen). Aufgrund des rauen Aprilwetters wärmten wir uns in Podelzigs "Gasthaus am Anger" auf und testeten dort u.a. die Kaffee-Qualität.
Das war an diesem aprilwettrigen Tag unsere 48-km-Strecke:
Frankfurt (Oder) - Oder-Neiße-Radweg - Lebus - Klessin - Wuhden - Reitweiner Sporn - Priesterschlucht - Gasthaus Podelzig - Klessin - Lebus - Oder-Neiße-Radweg - Frankfurt (Oder).


Pliesterschlucht am 27.04.2016
(Foto: A.Quilitzsch)
Adonisröschen am 27.04.2016
(Foto: R.Totzauer)

21.03.2016

Galerie TRAFO.3 in Reitwein

Am Samstag, den 19. März 2016, wurde in Reitwein die neue Galerie TRAFO.3 mit einer großen Vernissage eingeweiht. Laut Galerie-Homepage: "Feierlich, komisch, kreativ und mit ein wenig Tam, Tam". Unterwegs stellten wir, fünf Radfahrer aus FF, auf unserer 60-Kilometer-Runde fest: In Mallnow, Podelzig und Lebus blühten an den bekannten Standorten die ersten Adonisröschen.
Das war unsere Tagesstrecke: Frankfurt (Oder) - B 112 - Wüste Kunersdorf - Wilhelmshof - Wulkow - Neu Zeschdorf - Alt Zeschdorf - Hohenjesar - Niederjesar - Carzig - Mallnow - Gasthaus im Unterdorf Podelzig - Priesterschlucht - Reitweiner Sporn - Reitwein - Lebus - Oderwiesen - Frankfurt (Oder)

Die Märkische Oderzeitung berichtete ausführlich über die Galerie-Einweihung. Der RBB informierte am 19.03.2016 in einem kurzen Nachrichtenblock über Reitwein.


Erste Ausstellerin in der Trafo-Galerie ist die Berliner Künstlerin Alexandra Weidmann.

01.11.2015

Backscheune Buschdorf 2015

Am 31.10.2015 starteten wir - vier Radfahrer aus Frankfurt (Oder) - zu einer 78-km-Radtour unter der Überschrift: "Backtradition zur Reformation in der Backscheune Buschdorf". Das Team der Backscheune und Bäckermeister Stefan Rauer luden in die Backscheune ein: Brot backen auf traditionelle Art, Kuchen, Pizzen und Wohlklänge für die Ohren zum Reformationstag.

Unsere Radrundstrecke führte uns von FF aus durch: Wilhelmshof - Wulkow - Schönfließ - Alt Zeschdorf - Niederjesar - Alt Mahlisch - Libbenichen - Dolgelin - Friedersdorf - Seelow (Kaffeepause) - Werbig - Neulangsow - Altlangsow - Backscheune Buschdorf - Neu Tucheband - Hackenow - Sachsendorf - Sachsendorfer Loose - Hathenow - Podelzig - Lebus (Kaffeepause) - Oderwiesen - FF


Foto links: Eine Foto-Dokumentation zeigt 2010 den Umbau der Backscheune
Foto rechts: Der "Hölschebure" Hans Andreas (Alt Tucheband) mit Akkordeon
Tour-Statistik:
  • Gesamtstrecke: 78 Kilometer
  • Reine Fahrtzeit: 4 Stunden + 24 Minuten
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 17,82 km/h

24.10.2015

Biobahnhof Gorgast

Der Verein Biobahnhof Gorgast "Grünes Huhn" i.G. lud am 24.10.2015 von 10 bis 18 Uhr zum Herbstfest mit Flohmarkt, Kinderschminken, selbstgemachtem Kaffee & Kuchen, Grillstand, Kürbissuppe u.v.m. auf das Gelände des Bahnhofs Gorgast ein.
Die Wettervorhersage gab grünes Licht für eine Radtour bei sonnigem Herbstwetter. Fünf Radfahrer starteten um 10 Uhr am Comic-Brunnen auf dem oberen Brunnenplatz in Frankfurt (Oder) zu einer gemeinsamen 70-Kilometer-Radtour.

Das waren unsere Etappenorte: FF - Kliestow - Wilhelmshof - Wulkow - Schönfließ - Mallnow - Sachsendorf - Manchnow - Gorgast - Manchnow - Reitwein - Lebus - Frankfurt (Oder).

Über den Gorgaster Verein informierte am 22.10.2015 die Märkische Oderzeitung in einem Artikel unter der Überschrift "Ein Verein namens "Grünes Huhn":

"Ein neuer Verein hat sich in Küstriner Vorland gegründet. Er nennt sich "Grünes Huhn" und soll vor allem Anlaufstelle für Familien werden, die Lust auf Garten und Natur haben. Am Sonnabend lädt der Verein zum Herbstfest ein, will sich vorstellen und weitere Mitstreiter gewinnen.
Noch fehlt der Namensgeber auf dem Hof. "Eigentlich sollten schon Hühner gackern, aber es hat nicht rechtzeitig geklappt", erzählt Marion Todt lachend. "Da hinten, wo jetzt die Erde geschoben wurde, kommt der Stall hin", ergänzt Ehemann Stefan. Erst im September haben sie den neuen Verein gegründet. Vor Ort ist die Familie allerdings schon mehr als ein Jahr.
Am gemütlichen Küchentisch erzählt das Paar von ihrer auf den ersten Blick etwas verrückt anmutenden Idee. Gut drei Jahre hätten sie Ausschau nach einem Bauernhof gehalten. Die aus Berlin stammende Familie lebte schon einige Zeit in Strausberg, wollte aber unbedingt aufs Land. Dann fanden sie das einstige Bahnhofgebäude in Gorgast. Seit mehr als 20 Jahren steht es leer. Die Bahn hatte es einst versteigert. Der Käufer ließ es aber weiter verfallen.

Todts rückten mit Handwerkern und Statikern an, um sich beraten zu lassen, ob es sich lohnt, das alte Haus zu erwerben. "Sie haben uns Mut gemacht", sagt Stefan Todt, selbst ein Mann vom Bau. Die mehr als 2000 Quadratmeter Hoffläche waren letztlich mit entscheidend, den Kauf zu wagen.
Im Laufe dieses Sommers wirbelten die neuen Eigentümer mit vielen Helfern. Meterhohes Unkraut war zu beseitigen, Schutt und Müll waren aus dem Gebäude zu schaffen und die größten Schäden am Dach zu beseitigen. Nebenbei wurde schon Gemüse angebaut. Man will keine Tierhaltung im großen Stil, sondern Kleinvieh und vor allem Gemüseanbau zur Selbstversorgung praktizieren ....

Über das Herbstfest des Gorgaster Vereins "Grünes Huhn" berichtete am 26.10.2015 die Märkische Oderzeitung, Lokalredaktion "Oderland Echo":


Ein Zeitungsartikel in der Märkischen Oderzeitung informiert am 04.03.2017: Der Bahnhof Gorgast wird auf einer Immobilienplattform im Internet angeboten. Unter der Überschrift "Großes Bahnhofsgebäude mit sehr viel Potenzial" wird die Immobilie für 59.000 Euro verkauft. Wahrscheinlich hat der Verein "Grünes Huhn" seine Ziele nicht erreicht und gibt diesen Standort auf.