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21.03.2016

Galerie TRAFO.3 in Reitwein

Am Samstag, den 19. März 2016, wurde in Reitwein die neue Galerie TRAFO.3 mit einer großen Vernissage eingeweiht. Laut Galerie-Homepage: "Feierlich, komisch, kreativ und mit ein wenig Tam, Tam". Unterwegs stellten wir, fünf Radfahrer aus FF, auf unserer 60-Kilometer-Runde fest: In Mallnow, Podelzig und Lebus blühten an den bekannten Standorten die ersten Adonisröschen.
Das war unsere Tagesstrecke: Frankfurt (Oder) - B 112 - Wüste Kunersdorf - Wilhelmshof - Wulkow - Neu Zeschdorf - Alt Zeschdorf - Hohenjesar - Niederjesar - Carzig - Mallnow - Gasthaus im Unterdorf Podelzig - Priesterschlucht - Reitweiner Sporn - Reitwein - Lebus - Oderwiesen - Frankfurt (Oder)

Die Märkische Oderzeitung berichtete ausführlich über die Galerie-Einweihung. Der RBB informierte am 19.03.2016 in einem kurzen Nachrichtenblock über Reitwein.


Erste Ausstellerin in der Trafo-Galerie ist die Berliner Künstlerin Alexandra Weidmann.

24.10.2015

Biobahnhof Gorgast

Der Verein Biobahnhof Gorgast "Grünes Huhn" i.G. lud am 24.10.2015 von 10 bis 18 Uhr zum Herbstfest mit Flohmarkt, Kinderschminken, selbstgemachtem Kaffee & Kuchen, Grillstand, Kürbissuppe u.v.m. auf das Gelände des Bahnhofs Gorgast ein.
Die Wettervorhersage gab grünes Licht für eine Radtour bei sonnigem Herbstwetter. Fünf Radfahrer starteten um 10 Uhr am Comic-Brunnen auf dem oberen Brunnenplatz in Frankfurt (Oder) zu einer gemeinsamen 70-Kilometer-Radtour.

Das waren unsere Etappenorte: FF - Kliestow - Wilhelmshof - Wulkow - Schönfließ - Mallnow - Sachsendorf - Manchnow - Gorgast - Manchnow - Reitwein - Lebus - Frankfurt (Oder).

Über den Gorgaster Verein informierte am 22.10.2015 die Märkische Oderzeitung in einem Artikel unter der Überschrift "Ein Verein namens "Grünes Huhn":

"Ein neuer Verein hat sich in Küstriner Vorland gegründet. Er nennt sich "Grünes Huhn" und soll vor allem Anlaufstelle für Familien werden, die Lust auf Garten und Natur haben. Am Sonnabend lädt der Verein zum Herbstfest ein, will sich vorstellen und weitere Mitstreiter gewinnen.
Noch fehlt der Namensgeber auf dem Hof. "Eigentlich sollten schon Hühner gackern, aber es hat nicht rechtzeitig geklappt", erzählt Marion Todt lachend. "Da hinten, wo jetzt die Erde geschoben wurde, kommt der Stall hin", ergänzt Ehemann Stefan. Erst im September haben sie den neuen Verein gegründet. Vor Ort ist die Familie allerdings schon mehr als ein Jahr.
Am gemütlichen Küchentisch erzählt das Paar von ihrer auf den ersten Blick etwas verrückt anmutenden Idee. Gut drei Jahre hätten sie Ausschau nach einem Bauernhof gehalten. Die aus Berlin stammende Familie lebte schon einige Zeit in Strausberg, wollte aber unbedingt aufs Land. Dann fanden sie das einstige Bahnhofgebäude in Gorgast. Seit mehr als 20 Jahren steht es leer. Die Bahn hatte es einst versteigert. Der Käufer ließ es aber weiter verfallen.

Todts rückten mit Handwerkern und Statikern an, um sich beraten zu lassen, ob es sich lohnt, das alte Haus zu erwerben. "Sie haben uns Mut gemacht", sagt Stefan Todt, selbst ein Mann vom Bau. Die mehr als 2000 Quadratmeter Hoffläche waren letztlich mit entscheidend, den Kauf zu wagen.
Im Laufe dieses Sommers wirbelten die neuen Eigentümer mit vielen Helfern. Meterhohes Unkraut war zu beseitigen, Schutt und Müll waren aus dem Gebäude zu schaffen und die größten Schäden am Dach zu beseitigen. Nebenbei wurde schon Gemüse angebaut. Man will keine Tierhaltung im großen Stil, sondern Kleinvieh und vor allem Gemüseanbau zur Selbstversorgung praktizieren ....

Über das Herbstfest des Gorgaster Vereins "Grünes Huhn" berichtete am 26.10.2015 die Märkische Oderzeitung, Lokalredaktion "Oderland Echo":


Ein Zeitungsartikel in der Märkischen Oderzeitung informiert am 04.03.2017: Der Bahnhof Gorgast wird auf einer Immobilienplattform im Internet angeboten. Unter der Überschrift "Großes Bahnhofsgebäude mit sehr viel Potenzial" wird die Immobilie für 59.000 Euro verkauft. Wahrscheinlich hat der Verein "Grünes Huhn" seine Ziele nicht erreicht und gibt diesen Standort auf.

08.03.2015

Zum Schlachtefest nach Dolgelin

Im Jahr 2015 veranstaltet die Landfleischerei Dolgelin (Landkreis Märkisch Oderland) zwei Schlachtefeste: am 07. März und am 10. Oktober!
Der 07. März war ein schöner sonniger Frühlingstag mit relativ milden Temperaturen um die 10 Grad, also ein geeigneter Tag zum Radfahren. Lediglich ein kräftiger Südwest-Wind erschwerte das Vorwärtskommen.
Zehn Frankfurter fanden sich ab dem Leipziger Platz zusammen, um die 55-km-Tour und die Schlachtefest-Angebote zu genießen.
Durch diese Orte erreichten wir Dolgelin: Kliestow, Hexenberg, Wilhelmshof, Wulkow, Schönfließ, Alt Zeschdorf, Niederjesar und Alt Mahlisch.
Fettes und Süßen war wie immer bei solchen Festen reichlich im Angebot. Draußen auf dem weitläufigen Hof spielte eine Blaskapelle. Bier und Kaffee flossen ebenfalls in diverse Becher. Niemand ging bzw. fuhr hungrig nach Hause.
Unsere Radstrecke zurück nach Frankfurt führte von Dolgelin durch Libbenichen, Carzig, Mallnow, Schönfließ, Wulkow und Wilhelmshof.
Bei unserem Besuch im Adonisröschen-Dorf Mallnow entdeckten wir dort noch keine gelben Frühjahrsblüher. Bei anhaltenden Frühlings-Temperaturen werden wir sie demnächst auf zahlreichen Standorten bewundern können.