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23.10.2016

Kürbisfest Berkenbrück 2016

Rund um Berkenbrück luden Plakate die Bürger ein an den Berkenbrücker Spree-Strand zum 6. Kürbisfest. Ich fand den Festtermin auf der Homepage des Amtes Odervorland. Der trübe Oktoberhimmel öffnete sich am Samstag, den 22. Oktober 2016, für ein paar Stunden und schickte Sonnenstrahlen übers Land - also eine gute Chance, sich bei trockenem Radlerwetter auf die 68-km-Tour von Frankfurt (Oder) nach Berkenbrück und zurück zu begeben.

Bitte kleine Vorschaubilder anklicken = Originalgröße!

Das war meine Radstrecke am 22.10.2016:
Frankfurt (Oder) - Westkreuz - Wupi - Bahnhof Pillgram - Jacobsdorf - Autobahnbrücke - Hirschdenkmal - Kersdorfer Schleuse - Spree-Radweg - Berkenbrück - Briesen - Jacobsdorf - Pillgram - Rosengarten - Pagram - Nuhnen - Frankfurt (Oder)

Organisiert wurde das Kürbisfest vom Feuerwehrverein Berkenbrück. Die Besucher erschienen zahlreich und nutzten die Angebote - siehe Fotos:


Die MOZ berichtete auf ihrer Homepage über das 6. Kürbisfest 2016.

Meine Radtour-Statistik:
Streckenlänge: 68 Kilometer; Tourdauer: 6 Stunden; Fahrtzeit ohne Pausen: 4 Stunden; Durchschnittsgeschwindigkeit: 16,84 km/h.

24.08.2016

Sechste Mittwochstour 2016


Am 24. August 2016 lud ich ein zur sechsten Miitwochsradtour - diesmal wieder durch Ostbrandenburg. Unser Ziel war die Gemeinde Briesen (Mark) im Landkreis Oder-Spree. Dort hat der "Freundeskreis der Ortschronik" in drei Räumen ein Geschichtskabinett aufgebaut. Im Briesener Vereins- und Gemeindehaus, K.-Marx-Str. 3, präsentieren sie mit Fotos und Ausstellungsstücken die Geschichte und die Geschichten ihrer Gemeinde.
Unsere Radstrecke wechselte zwischen Asphalt sowie Feld- und Waldwegen. Im Bistro am Gewerbegebiet "Expo-Park" Jacobsdorf pausierten wir, z.B. mit Kaffee und Kuchen.

Das waren unsere Etappenorte:
Frankfurt (Oder) - Westkreuz - Försterei Eduardspring - Ausbau Sieversdorf - Sieversdorf - Petersdorf - Briesen (Mark) - Jacobsdorf - Pillgram - Stadtwald - Wupis Imbiss - Westkreuz - Frankfurt (Oder)

Die Originalgrößen der Bilder werden sichtbar nach Anklicken!


Tour-Statistik:
Gesamtlänge 50 Kilometer, 14 Tourteilnehmer, Reine Fahrtzeit ohne Pausen 03:26 h, Durchschnittsgeschwindigkeit 15,13 km/h.

21.12.2015

Weihnachtsmarkt Briesen


Auf zum Weihnachtsmarkt nach Briesen (Mark) hieß es am 19.12.2015. Unsere 69-km-Radtour begann wie immer am üblichen Treffpunkt: dem Frankfurter Comic-Brunnen.
Das war unsere weitere Strecke: Gr. Müllroser Str. - Südringcenter - B112 - Helenesee-Radweg - Helenesee - Waldweg - Müllrose (Teepause) - Biegenbrück - Dorfkirche Neubrück - Spreeradweg - Kersdorfer Schleuse - Holzbrücke über dem Oder-Spree-Kanal am Forsthaus - Wasserwerk - Kersdorf - Briesen (Weihnachtsmarkt) - Vorwerk Briesen - Jacobsdorf - Pillgram - Rosengarten - Westkreuz - Damaschkeweg - Puschkinstraße...


Eine kleine Unterwegs-Episode:
Die Sonne erreicht Ende Dezember bekanntlich ihren niedrigsten Stand am Winterhimmel. Ein paar Schleierwolken reichen aus, um ihre Strahlung spürbar zu begrenzen. Sie schaffte es am 19.12.2015 also nicht, alle Bodenflächen von Feuchtigkeit zu befreien. So kam es auf unserer zügigen Fahrt auf die Holzbrücke am Forsthaus an der Spree zu jenem Ereigniss, das letztlich unvermeidbar war:
Ich als Anführer unserer kleinen Radgruppe befuhr als Erster in einer Rechtskurve die Brücke und rutschte dabei mit dem Hinterrad schwungvoll zur Seite und knallte mit meinem Rad voll auf die Holzbretter. Mein Nachfolger Klaus konnte nicht mehr bremsen und stürzte ebenfalls auf die Brückenbretter. Fast nichts ging dabei kaputt - außer meinem vorderen Schutzblech. Nichts passiert, alles gut: Unsere Tour ging weiter in Richtung Weihnachtsmarkt!

Am 21.12.2015 berichtete die Märkische Oderzeitung über den Weihnachtsmarkt.

13.09.2015

NaturKultur und zwei Denkmale

Am 13. September 2015 interessierten mich diese zwei Veranstaltungen:
  • "Tag des offenen Denkmals" in ganz Deutschland;
  • "10 Jahre NaturKultur" im Amt Odervorland.
Aus diesen Angeboten erstellte ich eine Radroute, die 56 Kilometer lang wurde.


Der Tag des offenen Denkmals kommt dank der Initiative vieler Institutionen, Kreise, Städte, Gemeinden, Verbände, Vereine, privater Denkmaleigentümer und Bürgerinitiativen zustande. Ziel des Tags des offenen Denkmals ist es, die Öffentlichkeit für die Bedeutung des kulturellen Erbes zu sensibilisieren und Interesse für die Belange der Denkmalpflege zu wecken.

Erste Station unserer kombinierten Denkmal- und NaturKultur-Radtour war die Frankfurter Heilandskapelle und der dazugehörende Friedhof der Kriegsgefangenen. Danach radelten wir entsprechend der obigen Karte die weiteren Tagesziele an: Wir besichtigten u.a. den uns bisher unbekannten "Speicher auf dem Gutshof Falkenhagen". Er befindet sich im Ortszentrum von 15306 Falkenhagen (Mark).
Beschrieben wird der Speicher offiziell so: "Feldsteinmauerwerk und schlichtes Holztragwerk. Vier Ebenen, ca. 800 qm Nutzfläche. Vormals Mühle, dann Getreidespeicher, in der DDR-Zeit Lager, seit 1990 leer. Heutige Gestalt vermutlich aus Mitte oder Ende des 19. Jhs. Teil des Gutshofensembles, bestehend aus Brennerei, zwei Speichern, Stallanlage und Wohnhaus. Nutzung für kreative Berufe beginnt."

An diesem Sonntag gab es dort folgende Aktionen: Die Firma Tauer-Bau GmbH zeigte Arbeiten am Feldsteinmauerwerk, der Künstler Martin Fortunato öffnete sein Atelier und der Galerist Karl Witzleben stellte eigene Holzarbeiten aus.
Die Eigentümerin, Dr. Karin Bähler, und der Falkenhagener Heimatverein boten den Besuchern gegen eine kleine Spende Getränke, Schmalzstullen und Kuchen an.


Aus vielfältigen Angeboten von insgesamt 24 Gastgebern konnten Besucher am 13. September bei der Veranstaltung "10 Jahre NaturKultur" im Amt Odervorland wählen. Ich entschied mich für Besuche in Sieversdorf, Petersdorf, Jacobsdorf und Pillgram. Am östlichen Rand von Sieversdorf war das Keramik-Atelier von Undine Gomille unsere zweite Tagesstation. Danach führte uns der Dorfverein "Alte Schule" auf dem Gelände der ehemaligen Sieversdorfer Dorfschule alte Handwerkstechniken (Drechseln, Korbflechten, Klöppeln) vor und bot Gegrilltes, Gebackenes, Kaffee und Tee an. Später besichtigten wir gegenüber der Sieversdorfer Dorfkirche die Produktionsstätte der Golem Kunst und Baukeramik GmbH. Auch in Petersdorf schauten wir auf dem Gelände der Golem GmbH sowohl in die Werksverkaufshalle als auch in die Halle mit der Fließenproduktion und probierten dort anschließend den leckeren Kuchen. Von Petersdorf aus radelten wir weiter nach Jacobsdorf: Dort präsentierte der Tierarzt Dr. Gasche seinen Chinagarten und das Tiergehege. Es gab Führungen durch die Tierarztpraxis. Das Insektenhotel und die Insektensammlung konnten besichtigt werden. Essen und Getränke waren reichlich vorhanden.
Die letzte Station unserer 56-km-Tagestour war das Vorlaubenhaus in Pillgram mit der Dauerausstellung "Leben auf dem Lande zwischen Gestern und Heute". Auch dort gab es gegen eine Spende wieder Kaffee & selbstgebackenen Kuchen oder deftigen Eintopf.

16.04.2015

Geöffnet und gesperrt

Hier zwei wichtige Verkehrsinformationen:

  1. Schleusen-Brücke geöffnet!
    Rechtzeitig zum Start der Ausflugssaison erfolgte am 31.03.2015 die Verkehrsfreigabe für die grundinstandgesetzte »Schleusenbrücke Kersdorf (Landkreis Oder-Spree). Der über die Brückenanlage führende Weg war im Bereich der Schleuse seit Mai 2014 für die Bauarbeiten gesperrt. Radfahrer und Fußgänger konnten in dieser Zeit nur die westlich gelegene „Fluthbrücke“ benutzen, um über den Oder-Spree-Kanal zu gelangen. Der motorisierte Verkehr wurde großräumig umgeleitet. Der Schiffsverkehr war nicht beeinträchtigt.

    Generalauftragnehmer für die Baumaßnahme war die Glass Ingenieurbau Leipzig GmbH. Die Finanzierung der Investitionskosten in Höhe von rd. 1 Mio. € erfolgte durch den Bund und einen Leitungsbetreiber. Auftraggeber war das Wasserstraßen-Neubauamt Berlin als Investitionsbündelungsstelle für Infrastrukturinvestitionen der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes in Berlin und Brandenburg. Betrieb und Unterhaltung der Brückenanlage erfolgen durch das Wasser- und Schifffahrtsamt Berlin. Der Holzbohlenbelag der Schleusenbrücke (siehe Foto) wurde im Auftrag des unterhaltungspflichtigen Landkreises erneuert. (Quelle/Urheberinfo: WNA Berlin)
     
  2. Bahn-Übergang gesperrt!
    Der Fußgänger-Bahnübergang Fürstenwalder Poststraße zwischen dem Frankfurter Stadtwald und dem Dorf Pillgram wurde offensichtlich für immer gesperrt. Mein Foto zeigt den Zustand am 15.04.2015. Der Bahnübergang ist sowohl durch Stangen als auch durch Schotterhaufen blockiert. Die Deutsche Bahn hatte vor Jahren bereits angekündigt, diesen Übergang wegen geplanter höherer Zuggeschwindigkeiten zu sperren. Offenbar ist dies jetzt also geschehen. Alternativstrecken für Radfahrer und Wanderer sind nun der Waldweg ab dem Pillgramer Bahnhof nördlich der Bahngleise und die Waldstraße in Richtung Rosengarten (K6732). Der »gesperrte Bahnübergang liegt auf dem Gebiet des Landkreises Oder-Spree, Amt Odervorland, ganz in der Nähe der Kreisgrenze zu Frankfurt (Oder).