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29.05.2017

Waldfriedhof Petershagen

Bis 2007 fuhr ich mit meinem Auto oft auf der Bundesstraße 5 zwischen Treplin und Petershagen. Nach dem Verkauf des Autos radele ich nun mit meinem Fahrrad dort entlang. Seit dem Jahr 2011 gibt es entlang dieser Bundesstraße einen gut ausgebauten Radweg.

Schon als Autofahrer bemerkte ich das Hinweisschild, dass zwischen Petershagen und Treplin in den Wald zeigte. Aber ich hielt nicht an: Ich sah keine Parkmöglichkeit am Straßenrand und im Wald. Seit der Radweg fertig gestellt ist, verhindert eine lange Leitplanke den unmittelbaren Zugang vom Radweg in dem Wald zum Hinweisschild. Also ein weiterer Grund, das Schild jahrelang nur von Weitem zu sehen und zu ignorieren. Am 27. Mai 2017 radelte ich in Vorbereitung einer Mittwochstour dort erneut vorbei. Diesmal hatte ich mir aber vorgenommen, endlich den mir bisher unbekannten Ort - die Kriegsgräberstätte - zu erkunden.


Um Radfahrern einen sicheren Zugang vom Radweg an der B5 bis zum Waldfriedhof anzubieten, habe ich von der Straße "Am See" aus einen Weg in Richtung des Waldfriedhofs gesucht und gefunden. Dieser Weg von der B5 bis zum Friedhof ist laut GPS-Gerät zirka 650 Meter lang und relativ gut zu finden:

Im Internet fand ich diese Anfahrtsbeschreibung für Autofahrer:
Der Waldfriedhof befindet sich in 15326 Petershagen, Gemeinde Zeschdorf, ca. 500 Meter hinter dem Ortsausgang auf der B5 in Richtung Treplin. Die Zufahrt ist nur eingeschränkt über einen Waldweg möglich. Sie befindet sich in einer Kurve und ist mit Hinweisschildern versehen. Nach ca. 20 Metern im Wald nach rechts abbiegen und dem Pflasterweg folgen. Der Friedhof ist als Kriegsgräberstätte ausgewiesen.

Meine Eindrücke vom Waldfriedhof - dokumentiert mit Handy-Fotos und Fototexten:


23.06.2016

Vierte Mittwochstour 2016

Kleine Vorschaugrafik anklicken = Originalgröße!

Am 22. Juni 2016 starteten im Rahmen der monatlichen Mittwochsradtouren 24 Radfahrerinnen und Radfahrer zu einer Radwanderung zum Gut Klostermühle bei Alt Madlitz. Von Frankfurt (Oder) aus radelten wir in westlicher Richtung entlang der Bundesstraße 5 über Kliestow, Boossen, Treplin und Petershagen zum Madlitzer See. Der Rückweg nach Frankfurt führte uns auf einem naturbelassenen Waldweg nach Petersdorf. Über Jacobsdorf und Pillgram erreichten wir Wupis Imbbis im Frankfurter Stadtwald.
Meine Einladung richtete sich auch wieder an Besitzer eines Elektro-Fahrrades. Während der 44-km-Radtour begleitete uns angenehmes Fahrradwetter!

Florian gilt als Schutzpatron der Feuerwehr. Die Figur steht in Petershagen. (Foto: Achim Qu.)Tourpause am Madlitzer See.
(Foto: Achim Qu.)

Restaurant KlosterscheuneWellness-Bereich

Auf dem Reitstall-Gelände des Gutes Klostermühle

13.09.2015

NaturKultur und zwei Denkmale

Am 13. September 2015 interessierten mich diese zwei Veranstaltungen:
  • "Tag des offenen Denkmals" in ganz Deutschland;
  • "10 Jahre NaturKultur" im Amt Odervorland.
Aus diesen Angeboten erstellte ich eine Radroute, die 56 Kilometer lang wurde.


Der Tag des offenen Denkmals kommt dank der Initiative vieler Institutionen, Kreise, Städte, Gemeinden, Verbände, Vereine, privater Denkmaleigentümer und Bürgerinitiativen zustande. Ziel des Tags des offenen Denkmals ist es, die Öffentlichkeit für die Bedeutung des kulturellen Erbes zu sensibilisieren und Interesse für die Belange der Denkmalpflege zu wecken.

Erste Station unserer kombinierten Denkmal- und NaturKultur-Radtour war die Frankfurter Heilandskapelle und der dazugehörende Friedhof der Kriegsgefangenen. Danach radelten wir entsprechend der obigen Karte die weiteren Tagesziele an: Wir besichtigten u.a. den uns bisher unbekannten "Speicher auf dem Gutshof Falkenhagen". Er befindet sich im Ortszentrum von 15306 Falkenhagen (Mark).
Beschrieben wird der Speicher offiziell so: "Feldsteinmauerwerk und schlichtes Holztragwerk. Vier Ebenen, ca. 800 qm Nutzfläche. Vormals Mühle, dann Getreidespeicher, in der DDR-Zeit Lager, seit 1990 leer. Heutige Gestalt vermutlich aus Mitte oder Ende des 19. Jhs. Teil des Gutshofensembles, bestehend aus Brennerei, zwei Speichern, Stallanlage und Wohnhaus. Nutzung für kreative Berufe beginnt."

An diesem Sonntag gab es dort folgende Aktionen: Die Firma Tauer-Bau GmbH zeigte Arbeiten am Feldsteinmauerwerk, der Künstler Martin Fortunato öffnete sein Atelier und der Galerist Karl Witzleben stellte eigene Holzarbeiten aus.
Die Eigentümerin, Dr. Karin Bähler, und der Falkenhagener Heimatverein boten den Besuchern gegen eine kleine Spende Getränke, Schmalzstullen und Kuchen an.


Aus vielfältigen Angeboten von insgesamt 24 Gastgebern konnten Besucher am 13. September bei der Veranstaltung "10 Jahre NaturKultur" im Amt Odervorland wählen. Ich entschied mich für Besuche in Sieversdorf, Petersdorf, Jacobsdorf und Pillgram. Am östlichen Rand von Sieversdorf war das Keramik-Atelier von Undine Gomille unsere zweite Tagesstation. Danach führte uns der Dorfverein "Alte Schule" auf dem Gelände der ehemaligen Sieversdorfer Dorfschule alte Handwerkstechniken (Drechseln, Korbflechten, Klöppeln) vor und bot Gegrilltes, Gebackenes, Kaffee und Tee an. Später besichtigten wir gegenüber der Sieversdorfer Dorfkirche die Produktionsstätte der Golem Kunst und Baukeramik GmbH. Auch in Petersdorf schauten wir auf dem Gelände der Golem GmbH sowohl in die Werksverkaufshalle als auch in die Halle mit der Fließenproduktion und probierten dort anschließend den leckeren Kuchen. Von Petersdorf aus radelten wir weiter nach Jacobsdorf: Dort präsentierte der Tierarzt Dr. Gasche seinen Chinagarten und das Tiergehege. Es gab Führungen durch die Tierarztpraxis. Das Insektenhotel und die Insektensammlung konnten besichtigt werden. Essen und Getränke waren reichlich vorhanden.
Die letzte Station unserer 56-km-Tagestour war das Vorlaubenhaus in Pillgram mit der Dauerausstellung "Leben auf dem Lande zwischen Gestern und Heute". Auch dort gab es gegen eine Spende wieder Kaffee & selbstgebackenen Kuchen oder deftigen Eintopf.