Im Land Brandenburg gab es bei den Landtagswahlen am 14. September 2014 diese Ergebnisse:
Wahlbeteiligung: 47,9%
Prozentuale Stimmenverteilung (Gewinn/Verluste):
SPD 31,9% (-1,1); CDU 23,0% (+3,2); Linke 18,6% (-8,6); AfD 12,2% (+12,2); Grüne 6,2% (+0,5); BVB/FW 2,7% (+1); NPD 2,2% (-0,4); FDP 1,5% (-5,7); Sonstige 1,7% (-1,1).
Sitzverteilung im Landtag (Gesamtsitze 88):
SPD 30 (-1); CDU 21 (+2); Linke 17 (-9); AfD 11 (+11); Grüne 6 (+1); BVB/FW 3 (+3).
Ich habe im Wahllokal 16 (Hutten-Schule) in der zweiten Schicht (13-18 Uhr) und bei der Auszählung freiwillig und ehrenamtlich mitgeholfen. Am Ende erhielten alle Wahlhelfer 15 Euro Erfrischungsgeld.
» Vorläufiger Landeswahlleiterbericht als PDF-Datei = 2,9 MB = 98 Seiten.
20.09.2014
07.09.2014
67 Kilometer bis Aurith und zurück
Am Samstag, den 06. September 2014, fuhren 25 deutsche und polnische Radfahrer gemeinsam ab Frankfurt/Oder 44 Kilometer bis nach Aurith zum 7. Deutsch-Polnischen Sommerfest. Leider gab es (wie bei den meisten Sommerfesten der Vorjahre) in Aurith erneut zu wenig Fährboote auf der Oder. Der Besucherandrang war sehr groß. Wir, die Gruppe deutscher Radfahrer, warteten mit vielen anderen Fähr-Interessenten geduldig am deutschen Oderufer. Aber die Geduld reichte bei fast allen Radlern nicht länger als eine halbe Stunde. Also verzichteten wir fast alle auf die Fährpassage in Richtung Urad und radelten auf der deutschen Oderseite wieder zurück nach FF. Die Märkische Oderzeitung veröffentlichte am 12.09.2014 einen Artikel unter der Überschrift "Verärgert über Wartezeiten", der die Probleme des Fährverkehrs deutlich angespricht. Ich hoffe, dass, auch durch diesen MOZ-Artikel, die Veranstalter dieses jährlichen Sommerfestes intern erneut heftig diskutieren und eine neue Lösung finden. Ich werde keine offiziellen Radtouren mehr zum Aurither Sommerfest anführen, solange das Fährchaos so bleibt wie 2014 erlebt.
Das waren die beiden Etappen unserer insgesamt 67-km-Radtour:
Etappe 1: Start um 10.30 Uhr am Comic-Brunnen Frankfurt/Oder - Ziegenwerder - Buschmühlenweg - Güldendorf - Radweg zum Helenesee - Hauptstrand Helenesee - Junkerfeld - Bootsausleihstation am Kanal in Müllrose - Brücke in Kaisermühl - Schlaubehammer - Köhlerplatz neben dem Sportplatz in Groß Lindow - Br.-Finkenheerd - Wiesenau - Oder-Neiße-Radweg - Festplatz am Oderdeich in Aurith
Etappe 2: Aurith - Oder-Neiße-Radweg - Br.-Finkenheerd - Lossow - Frankfurt.
Geplant war die Rückfahrt (Etappe 2) eigentlich auf der polnischen Seite (siehe Grafik). Aber aufgrund des großen Besucher-Andrangs am überforderten Oder-Fährboot verzichteten wir darauf auf die Fährpassage und fuhren auf der deutschen Oderseite zurück nach Frankfurt.


Gruppenfoto auf dem Köhlerplatz in Groß Lindow am 06.09.2014








Unsere Radtour folgte teilweise dem Verlauf des 2014 fertig gestellten grenzübergreifenden Radwege-Projektes "Oder-Schlaubetal-Schleife". Daran beteiligt waren diese regionalen Partner:
Amt Schlaubetal in Müllrose, Amt Brieskow-Finkenheerd und die Gemeindeverwaltung Cybinka.
Das Sommerfest in Aurith wurde mitorganisiert vom Verein "Schlaubemündung-Odertal".
Das waren die beiden Etappen unserer insgesamt 67-km-Radtour:
Etappe 1: Start um 10.30 Uhr am Comic-Brunnen Frankfurt/Oder - Ziegenwerder - Buschmühlenweg - Güldendorf - Radweg zum Helenesee - Hauptstrand Helenesee - Junkerfeld - Bootsausleihstation am Kanal in Müllrose - Brücke in Kaisermühl - Schlaubehammer - Köhlerplatz neben dem Sportplatz in Groß Lindow - Br.-Finkenheerd - Wiesenau - Oder-Neiße-Radweg - Festplatz am Oderdeich in Aurith
Etappe 2: Aurith - Oder-Neiße-Radweg - Br.-Finkenheerd - Lossow - Frankfurt.
Geplant war die Rückfahrt (Etappe 2) eigentlich auf der polnischen Seite (siehe Grafik). Aber aufgrund des großen Besucher-Andrangs am überforderten Oder-Fährboot verzichteten wir darauf auf die Fährpassage und fuhren auf der deutschen Oderseite zurück nach Frankfurt.


Gruppenfoto auf dem Köhlerplatz in Groß Lindow am 06.09.2014








Unsere Radtour folgte teilweise dem Verlauf des 2014 fertig gestellten grenzübergreifenden Radwege-Projektes "Oder-Schlaubetal-Schleife". Daran beteiligt waren diese regionalen Partner:
Amt Schlaubetal in Müllrose, Amt Brieskow-Finkenheerd und die Gemeindeverwaltung Cybinka.
Das Sommerfest in Aurith wurde mitorganisiert vom Verein "Schlaubemündung-Odertal".
Die 10 Fotografien in diesem Blog-Beitrag stammen von:
• Marek Jakubowski aus Cybinka (9 Unterwegs-Fotos)
• Roland Totzauer aus Frankfurt/Oder (Gruppenfoto auf dem Köhlerplatz in Groß Lindow)
Hinweis: In ihrer Internet-Galerie => Cybinko na rower präsentieren polnische Tourteilnehmer aus Cybinka sowohl die hier oben gezeigten als auch noch weitere ihrer insgesamt 58 Fotos!
• Marek Jakubowski aus Cybinka (9 Unterwegs-Fotos)
• Roland Totzauer aus Frankfurt/Oder (Gruppenfoto auf dem Köhlerplatz in Groß Lindow)
Hinweis: In ihrer Internet-Galerie => Cybinko na rower präsentieren polnische Tourteilnehmer aus Cybinka sowohl die hier oben gezeigten als auch noch weitere ihrer insgesamt 58 Fotos!
21.08.2014
65 Rad-Kilometer von Pliszka bis Slubice
Am 19. August 2014 fuhr mein Zug ab Bahnhof Frankfurt (Oder) um 09.49 Uhr bis zum polnischen Bahnhof Pliszka (10.34 Uhr): Dort begann ich meine 65-km-Radtour, die mich u.a. durch Gadkow Wielki, Mierczany, Lubin, Reppener Heide, Rzepin, Drzensko, Sulow, Starkow, Golice und Drzecin bis Slubice führte.
Meine Tour begann auf dem einsam im Wald gelegenen Bahnhaltepunkt Pliszka. Bis zum Dorf Pliszka radelte ich auf Asphalt - durch den Ort aber auf und neben einer alten Kopfsteinpflasterstraße. Danach fuhr ich wieder auf gutem Asphalt weiter auf welligem Terrain bis zur Straßenkreuzung bei Debrznica. Hier bog ich links ab in Richtung Rzepin und erreichte nach 6 Kilometern Gadkow Wielki. Eine Kopfsteinpflasterstraße führte mich durchs Dorf über einen Bahnübergang und weiter zur Bahnunterführung am Bahnhof vorbei. Danach radelte ich wieder auf Asphalt. In Lubin (bis 1945 hieß das Dorf Wildenhagen) fand ich an der Nordseite der Dorfkirche eine Gedenktafel. Sie erinnert an tragische Entscheidungen ehemaliger deutscher Wildenhagenerinnen am 31.01.1945 (siehe: Die Nacht von Wildenhagen).
In Jerzmanice bog ich links ab, fuhr über die Bahntrasse, um gleich dahinter rechts weiter zu fahren auf der Kopfsteinpflasterstraße, die mich in den Wald der Reppener Heide führte. Dort suchte ich mal links und mal rechts des Kopfsteinpflasters auf sandigem Untergrund meine Fahrspur. So erreichte ich eine Kreuzung mitten im Wald: nach links führte der feinschottrige Waldweg nach Radzikow - ich bog hier aber rechts ab - nach Norden. Ungefähr zweihundertfünfzig Meter später erreichte ich die Eiche "Piast" - mit zirka 660 Jahren der älteste Baum im Bereich der Oberförsterei Rzepin. Vor der riesigen Eiche informiert ein Schild über den geschützten Baum.
Auf einem relativ festen Waldweg fuhr ich weiter nach Nordosten - ab der Oberförsterei auf einer Kleinpflasterstraße. Hinter dem Bahntunnel erreichte ich mal wieder Asphalt. Durchs alte Rzepiner Stadtzentrum radelte ich erneut auf altem kleinen Pflaster. An der Südseite der Stadtpfarrkirche entdeckte ich eine schwarze Gedenktafel, die an die ehemaligen deutschen Bewohner von Reppen erinnert. In der Bar gegenüber dem Reppener Kulturhaus wählte ich aus dem Angebot (siehe Foto).
Anschließend radelte ich auf Asphalt weiter nach Drzensko und kam dabei kurz vor dem Bahnübergang in Rzepin an einem modernen Kirchenbau vorbei.
Hinter Drzensko überquerte ich neben dem unscheinbaren Bahnhaltepunkt die Bahntrasse und fuhr auf einem festen Feldweg bis Sulow. Vor und hinter der Landstraße ging es über Kopfsteinpflaster durchs Dorf. Danach radelte ich auf sandigem Feldweg bis Starkow und fand dort die asphaltierte Landstraße. Kurz hinter dem Dorfende bog ich rechts ab auf einen Waldweg, der mich in Richtung Golice führte.
Unterwegs wurde daraus ein sandiger Feldweg, der zwischen modernen "Windmühlen" hindurchführte. Vor dem ersten Haus am Golicer Ortsrand begann ein relativ neuer Fuß- und Radweg, auf dem ich bis ins Dorfzentrum zum kleinen Dorfladen (Sklep) und zur Dorfkirche radelte.
Auf der vielbefahrenen Landstraße 31 rollte ich anschließend nach Süden bis Drzecin. Am nördlichen Dorfrand fand ich ein Bistro mit hölzernen Sitzgelegenheiten, trank einen heißen Kaffee und fotografierte dort den Eidechsenstein.
Weiter gings auf steiniger Piste bis ins Dorf, wo ich links abbog auf einen Betonplattenweg. Dieser Plattenweg führte mich zur Drzeciner Pferderanch. Dort lädt die Wiese und die Bar (wenn offen) immer ein zu einer Tourpause.
Für die letzten Kilometer bis Slubice nutze ich einen sandigen, manchmal auch feuchten Feld- und Waldweg - es war die letzte "Schwierigkeit", bevor ich in Slubice vor einem Cafe & Konditor mein GPS-Gerät ausschaltete!
Meine Tour begann auf dem einsam im Wald gelegenen Bahnhaltepunkt Pliszka. Bis zum Dorf Pliszka radelte ich auf Asphalt - durch den Ort aber auf und neben einer alten Kopfsteinpflasterstraße. Danach fuhr ich wieder auf gutem Asphalt weiter auf welligem Terrain bis zur Straßenkreuzung bei Debrznica. Hier bog ich links ab in Richtung Rzepin und erreichte nach 6 Kilometern Gadkow Wielki. Eine Kopfsteinpflasterstraße führte mich durchs Dorf über einen Bahnübergang und weiter zur Bahnunterführung am Bahnhof vorbei. Danach radelte ich wieder auf Asphalt. In Lubin (bis 1945 hieß das Dorf Wildenhagen) fand ich an der Nordseite der Dorfkirche eine Gedenktafel. Sie erinnert an tragische Entscheidungen ehemaliger deutscher Wildenhagenerinnen am 31.01.1945 (siehe: Die Nacht von Wildenhagen).
In Jerzmanice bog ich links ab, fuhr über die Bahntrasse, um gleich dahinter rechts weiter zu fahren auf der Kopfsteinpflasterstraße, die mich in den Wald der Reppener Heide führte. Dort suchte ich mal links und mal rechts des Kopfsteinpflasters auf sandigem Untergrund meine Fahrspur. So erreichte ich eine Kreuzung mitten im Wald: nach links führte der feinschottrige Waldweg nach Radzikow - ich bog hier aber rechts ab - nach Norden. Ungefähr zweihundertfünfzig Meter später erreichte ich die Eiche "Piast" - mit zirka 660 Jahren der älteste Baum im Bereich der Oberförsterei Rzepin. Vor der riesigen Eiche informiert ein Schild über den geschützten Baum.
Auf einem relativ festen Waldweg fuhr ich weiter nach Nordosten - ab der Oberförsterei auf einer Kleinpflasterstraße. Hinter dem Bahntunnel erreichte ich mal wieder Asphalt. Durchs alte Rzepiner Stadtzentrum radelte ich erneut auf altem kleinen Pflaster. An der Südseite der Stadtpfarrkirche entdeckte ich eine schwarze Gedenktafel, die an die ehemaligen deutschen Bewohner von Reppen erinnert. In der Bar gegenüber dem Reppener Kulturhaus wählte ich aus dem Angebot (siehe Foto).
Anschließend radelte ich auf Asphalt weiter nach Drzensko und kam dabei kurz vor dem Bahnübergang in Rzepin an einem modernen Kirchenbau vorbei.
Hinter Drzensko überquerte ich neben dem unscheinbaren Bahnhaltepunkt die Bahntrasse und fuhr auf einem festen Feldweg bis Sulow. Vor und hinter der Landstraße ging es über Kopfsteinpflaster durchs Dorf. Danach radelte ich auf sandigem Feldweg bis Starkow und fand dort die asphaltierte Landstraße. Kurz hinter dem Dorfende bog ich rechts ab auf einen Waldweg, der mich in Richtung Golice führte.
Unterwegs wurde daraus ein sandiger Feldweg, der zwischen modernen "Windmühlen" hindurchführte. Vor dem ersten Haus am Golicer Ortsrand begann ein relativ neuer Fuß- und Radweg, auf dem ich bis ins Dorfzentrum zum kleinen Dorfladen (Sklep) und zur Dorfkirche radelte.
Auf der vielbefahrenen Landstraße 31 rollte ich anschließend nach Süden bis Drzecin. Am nördlichen Dorfrand fand ich ein Bistro mit hölzernen Sitzgelegenheiten, trank einen heißen Kaffee und fotografierte dort den Eidechsenstein.
Weiter gings auf steiniger Piste bis ins Dorf, wo ich links abbog auf einen Betonplattenweg. Dieser Plattenweg führte mich zur Drzeciner Pferderanch. Dort lädt die Wiese und die Bar (wenn offen) immer ein zu einer Tourpause.
Für die letzten Kilometer bis Slubice nutze ich einen sandigen, manchmal auch feuchten Feld- und Waldweg - es war die letzte "Schwierigkeit", bevor ich in Slubice vor einem Cafe & Konditor mein GPS-Gerät ausschaltete!
Den GPS-Track gibts in den beiden Portalen gpsies.com bzw. gps-tour.info
05.08.2014
70-km-Cross-Country-Tour durch Westpolen
Am 01. August 2014 unternahm ich mit zwei anderen Radfahrern eine 70-km-Radtour ab dem Bahnhof Rzepin in Richtung Swiebodzin. Wir radelten u.a. durch Tarnawa, Bielice, Bobrowko, Przeslice, Kownaty, Grabow, Walewice, Lagow, Zelechow, Lubrza und Lugow. In Swiebodzin erreichten wir die »Christus-Statue. Von Swiebodzin fuhren wir mit einer polnischen Regionalbahn zurück in Richtung Deutschland.
Diese abwechslungsreiche, aber anstrengende Cross-Country-Tour durch Westpolen sollte nur derjenige beginnen, der mental und körperlich fit ist und ein geländegängiges Rad fährt. Für Cityräder und Alt-DDR-Stahlrösser ist dieses Tourprofil ungeeignet. Erfahrungsgemäß gibt es in Polen bisher nur relativ wenige Radwege in jener Qualität, an die wir uns inzwischen in Deutschland sehr gewöhnt und die uns leider auch etwas verwöhnt und verweichlicht haben!
Begonnen haben wir unsere Radtour am Bahnhof Rzepin, der ca. 20 Kilometer östlich von Frankfurt (Oder) liegt. Dorthin reisten wir mit dem Regionalzug RB91, der um 09.49 Uhr vom Bahnhof Frankfurt (Oder) abfuhr. Bezahlt habe ich beim polnischen Zugschaffner 22 Zloty (= 10 Zloty Grenzübergangsgebühr + 7 Zloty pro Fahrrad + 5 Zloty pro Person).
Direkt am östlichen Stadtrand von Rzepin tauchten wir mit unseren Rädern ein in das nördliche Waldgebiet der Reppener Heide. Auf einem sandigen Waldweg erreichten wir Tarnawa und bogen an der Bushaltestelle links ab auf einen schottrigen Feldweg in Richtung Bielice. Eine schmale ruhige Asphaltstraße führte uns weiter nach Bobrowko. Auf der schattigen Wiese neben der mittelalterlichen Dorfkirche legten wir eine Verpflegungspause ein. Nach ca. 2,5 Kilometern bogen wir rechts ab auf einen bergauf führenden Kopfsteinpflasterweg, der uns bis Przeslice führte. Dieses alte Kopfsteinpflaster war nur die erste von weiteren alten Pflaster-Passagen. Vermeiden kann man aber diese erste Kopfsteinpflaster-Strecke, indem man zwei Kilometer auf der Asphaltstraße geradeaus weiterfährt in östlicher Richtung, dann an der folgenden Kreuzung rechts abbiegt und auf der Landstraße bis Preslice bergauf fährt. Beide Bergauf-Varianten erfordern in jedem Fall eine gute Radler-Kondition. Von Przeslice fuhren wir weiter nach Süden in Richtung Torzym.
Am Richtungsschild "Kownaty" bogen wir links ab, durchfuhren die kleine Siedlung Kownaty, kreuzten die Landstraße 138, erreichten Grabow und später Walewice. Hinter dem Dorf fuhren wir noch ein relativ kurzes Stück auf einer Kopfsteinpflasterstraße, bogen aber vor einer Baumgruppe links ab und folgten von nun an den blauen Schildern des Jakobpilgerweges. Der Feldweg war rauh, sandig und sehr schwierig zu befahren. Erst am Waldrand wurde der Weg einigermaßen fest. Nun folgten wir dem naturbelassenen Waldweg südlich des riesigen Militärgeländes bis zur kleinen Siedlung Rakow. Immer noch dienten uns die blauen Schilder des Jakobsweges als Orientierung. Bald erreichten wir erneut einen alten Pflasterweg, der ab der Pliszka-Brücke heftig und lang bergauf führte - eine große Herausforderung für Mensch und Material. Nach dieser harten Kopfsteinpflaster-Schinderei erreichten wir endlich die Asphaltstraße nach Lagow - eine Wohltat für Rad und Radler. Im Touristen-Städtchen fanden wir unterhalb der Burg das Restaurant "Karczma Podzamcze", das einige leckere Suppen auf der Speisekarte anbietet (siehe Suppenfotos):
Nach der Mittagssuppenpause folgte unsere nächste schwere Bergetappe: wir verließen Lagow bergauf nach Osten in Richtung Zelechow. Neben der alten Kopfsteinpflasterstraße war glücklicherweise ein neuer Fußgängerweg gebaut worden, auf dem wir unsere Räder bergauf schieben konnten: nach der Mittagspause war unsere Beinmuskulatur noch kalt und wenig leistungsfähig. Auf der anderen Seite des Berges gings steil bergab und hinter einer Kurve erneut steil bergauf. Auch da stiegen wir wieder vom Rad und schoben - unsere Beine waren immer noch im Mittagspausenmodus!
Hinter Zelechow erwartete uns eine böse Überraschung: Laut Karte sollte der Feldweg bis zum Dorf Lubrza führen - aber kurz hinter Zelechow war der Weg kaum noch zu erkennen, er war ziemlich stark zugewachsen, so daß wir teilweise über den daneben liegenden Acker fahren mußten. Kurz vor der neuen Autobahn endete er abrupt an einem langen hohen Wildzaun! Was tun? Zurück? Glücklicherweise hatten die Autobahnbauer dort, wo früher dieser Feldweg weiter nach Osten führte, einen Wildtunnel unter die neue Autobahn eingebaut.
Kurz entschlossen schoben wir unsere Räder hindurch, wobei der Tunnel am östlichen Ende etwas niedriger wurde, so dass wir unsere Räder nur noch in Schräglage hindurch bekamen! Aber wir kamen durch und konnten dahinter unseren Cross-Country-Kurs weiter verfolgen. In Swiebodzin kämpften wir uns durch das Straßensystem und standen um 16.30 Uhr am Fuß der Christus-Statue im Süden der Stadt. Um 17.24 Uhr brachte uns ein Regionalzug von Swiebodzin zurück nach Slubice. Kosten für meine Rückfahrt: 7 Zloty fürs Fahrrad plus 16,10 Zloty für 69 Kilometer vom Bahnhof Swiebodzin bis Bahnhof Slubice = 23,10 Zloty.
Wer diese Radtour nachfahren möchte, findet in den beiden GPS-Portalen »GPS-Tour.info und »GPSIES.com meine Track-Datei zum Downloaden!
20.07.2014
68-km-Radtour durch Westpolen
Am 17. Juli 2014 war ich mal wieder allein auf dem Rad in Westpolen unterwegs. Gestartet bin ich im Bahnhof Frankfurt (Oder) auf dem Bahnsteig 9. Dort fuhr um 09.49 Uhr ein polnischer Regionalzug ab in Richtung Zielona Gora. Der Zug passierte die Stationen Slubice, Kunowice, Rzepin, Jerzmianice und Gadkow Wielki. Auf dem kleinen einsamen Waldbahnhof Pliszka verließ ich den Zug und startete dort meine 68-km-Radtour. Die Bahnfahrt kostete mich insgesamt 27,60 Zlotys: davon 10 Zlotys für die grenzüberschreitende Strecke von Frankfurt nach Slubice, weitere 10,60 Zlotys für die 37 Kilometer von Slubice bis zum Bahnhof Pliszka und 7 Zlotys für das Fahrradticket.
Meine Tour begann ich also am Bahnhof Pliszka. Sie führte erst nach Norden und später nach Westen durch diese Orte: Debrznica, Torzym, Garbicz, Boczow, Tarnawa, Rzepin, Biberweg in Nowy Mlyn, Linie-See, Zielony Bor, Rybocice, Swiecko, Slubice und Frankfurt (Oder).
Wer meine Tour nachradeln möchte, findet in den Portalen »gpsies.com und »gps-tour.info meinen gpx-Track, einige Fotos und einen Beschreibungstext!

Holzfiguren in der Altstadt von Torzym

Picknickplatz am See in Boczow

"Biberweg" südlich von Rzepin

Linie-See in der Reppener Heide
Meine Tour begann ich also am Bahnhof Pliszka. Sie führte erst nach Norden und später nach Westen durch diese Orte: Debrznica, Torzym, Garbicz, Boczow, Tarnawa, Rzepin, Biberweg in Nowy Mlyn, Linie-See, Zielony Bor, Rybocice, Swiecko, Slubice und Frankfurt (Oder).
Wer meine Tour nachradeln möchte, findet in den Portalen »gpsies.com und »gps-tour.info meinen gpx-Track, einige Fotos und einen Beschreibungstext!

Holzfiguren in der Altstadt von Torzym

Picknickplatz am See in Boczow

"Biberweg" südlich von Rzepin

Linie-See in der Reppener Heide
14.07.2014
11.07.2014: Fahrrad-Demo in Frankfurt und Slubice
Warum schützt uns niemand vor grenzübergreifender Kriminalität?
Am 11. Juli 2014 sollte im Bezirksgericht Slubice wieder eine Verhandlung gegen Herrn Matras stattfinden (Hintergrundinformationen = Blogbeitrag vom 23.05.2014). Aus diesem Anlass demonstrierten 20 Radfahrer aus Frankfurt/Oder, Briesen und Niederjesar ihre Solidarität mit Herrn Matras sowie gegen Fahrradklau und gegen grenzübergreifende Kriminalität. Unsere Fahrrad-Demo startete um 10 Uhr am Frankfurter Comic-Brunnen (Oberer Brunnenplatz), führte erst zum Frankfurter Rathaus und anschließend über die Stadtbrücke nach Polen zum Slubicer Gericht.
Die Märkische Oderzeitung berichtete am 12.07.2014 (siehe Artikel unten: "Protest auf zwei Rädern"). Auch die Potsdamer "Märkische Allgemeine" »informierte am 12.07.2014.
Eine derartige Fahrrad-Demo gab es zum ersten Mal in Frankfurt/Oder und Slubice. Angesichts der dramatischen Kriminalitätsstatistik brauchen wir hier an der Odergrenze weitere öffentliche Aktionen. Diese Demo war ein guter Anfang!
Trotz meiner rechtzeitigen Einladung gab es von seiten der Frankfurter ADFC-Gruppe, des Brandenburgischen ADFC und des Berliner ADFC sowie Frankfurter Parteien leider kein Interesse, sich an dieser öffentlichen Jedermann-Fahrrad-Demo zu beteiligen.
Nach dem offiziellen Ende der Fahrrad-Demo radelte ein großer Teil der Demonstranten gemeinsam durch Slubice zur Ranch Maja und nach Drzecin zur Pferderanch Drzecin.
Vier Fotos von der Fahrrad-Demo am 11.07.2014 durch Frankfurt und Slubice
Demonstranten vor dem Frankfurter Rathaus
Demonstranten vor dem Slubicer Bezirksgericht
Polnischer Polizist liest unsere Plakate
Unsere Plakate am Slubicer Gericht
A4-Plakat für den Fahrradlenker
MOZ-Artikel vom 12.07.2014
Hintergrundinformationen zum "Fall Matras" und zum Thema "Fahrradklau":
Vier Artikel + ein Foto der Märkischen Oderzeitung:
Am 11. Juli 2014 sollte im Bezirksgericht Slubice wieder eine Verhandlung gegen Herrn Matras stattfinden (Hintergrundinformationen = Blogbeitrag vom 23.05.2014). Aus diesem Anlass demonstrierten 20 Radfahrer aus Frankfurt/Oder, Briesen und Niederjesar ihre Solidarität mit Herrn Matras sowie gegen Fahrradklau und gegen grenzübergreifende Kriminalität. Unsere Fahrrad-Demo startete um 10 Uhr am Frankfurter Comic-Brunnen (Oberer Brunnenplatz), führte erst zum Frankfurter Rathaus und anschließend über die Stadtbrücke nach Polen zum Slubicer Gericht.
Die Märkische Oderzeitung berichtete am 12.07.2014 (siehe Artikel unten: "Protest auf zwei Rädern"). Auch die Potsdamer "Märkische Allgemeine" »informierte am 12.07.2014.
Eine derartige Fahrrad-Demo gab es zum ersten Mal in Frankfurt/Oder und Slubice. Angesichts der dramatischen Kriminalitätsstatistik brauchen wir hier an der Odergrenze weitere öffentliche Aktionen. Diese Demo war ein guter Anfang!
Trotz meiner rechtzeitigen Einladung gab es von seiten der Frankfurter ADFC-Gruppe, des Brandenburgischen ADFC und des Berliner ADFC sowie Frankfurter Parteien leider kein Interesse, sich an dieser öffentlichen Jedermann-Fahrrad-Demo zu beteiligen.
Nach dem offiziellen Ende der Fahrrad-Demo radelte ein großer Teil der Demonstranten gemeinsam durch Slubice zur Ranch Maja und nach Drzecin zur Pferderanch Drzecin.
Vier Fotos von der Fahrrad-Demo am 11.07.2014 durch Frankfurt und Slubice
Demonstranten vor dem Frankfurter Rathaus
Demonstranten vor dem Slubicer Bezirksgericht
Polnischer Polizist liest unsere Plakate
Unsere Plakate am Slubicer Gericht
A4-Plakat für den Fahrradlenker
MOZ-Artikel vom 12.07.2014
Hintergrundinformationen zum "Fall Matras" und zum Thema "Fahrradklau":
Vier Artikel + ein Foto der Märkischen Oderzeitung:
- "Das Dorf der Fahrraddiebe" / 19.02.2013, 41 KB
- "Allein gegen die Fahrraddiebe" / 14.02.2014, 35 KB
- "Zdzislaw Matras' letzte Hoffnung . . ." / 01.03.2014, 30 KB
- "Dem Vorwurf der Verleumdung ausgesetzt" / 05.04.2014, 27 KB
- RBB_1: "Der große Fahrradklau" / 27.06.2014, 60 KB
- RBB_2: "Keine Zeit für Ausreden" / 27.06.2014, 50 KB
07.07.2014
Mein Leichhardt-Trail über 71 Kilometer
Am Mittwoch, den 02. Juli, war ich auf dem sogenannten »Leichhardt-Trail unterwegs. Meine 71-km-Radtour begann ich am Bahnhof Beeskow. Sie führte über Trebatsch (Leichhardt-Museum), Zaue (Uferweg am Schwielochsee), Goyatz (leckerer Erdbeerkuchen in der Bäckerei Kuhla), Lieberoser Heide (Picknickplatz "Rampe VI"), Byhleguhre (Badesee), Schmogrow, Briesen und Branitzer Park Cottbus (Kaffee-oder-Tee-Pause) bis zum Bahnhof Cottbus (mit mehreren Imbiss-Angeboten).
Wer meine Trailstrecke nachfahren möchte, findet in den Portalen »gpsies.com bzw. »gps-tour.info meinen gpx-Track, einige Fotos und einen kurzen Text!
Wer meine Trailstrecke nachfahren möchte, findet in den Portalen »gpsies.com bzw. »gps-tour.info meinen gpx-Track, einige Fotos und einen kurzen Text!
23.06.2014
90-km-Radtour durch Ostbrandenburg
Am Dienstag, den 17. Juni, absolvierte ich eine 90-km-Radtour ab Frankfurt/Oder über Kaisermühl, Ragower Mühle, Kupferhammer, Siedichum, Dammendorf, Oelsen, Friedland, Handseilzugfähre Leißnitz, Ranzig, Tauche, Ahrensdorf, Wendisch Rietz, Bad Saarow und Petersdorf bis zum Bahnhof Fürstenwalde. Wenn du die Tour nachradeln möchtest, findest du in den Portalen »gpsies.com und »gps-tour.info jeweils den gpx-Track, Fotos und meinen Erfahrungsbericht!
07.06.2014
Radtour von Neutrebbin nach Fürstenwalde
"Cross-Country" durch Ostbrandenburg:
Am Mittwoch, den 04. Juni 2014, absolvierte ich eine 59-km-Radtour ab dem Bahnhof Neutrebbin und radelte durch diese Orte: Kunersdorf, Möglin, Reichenow, Ihlow, Grunow, Buckow, Müncheberg, Tempelberg und Buchholz. Am Bahnhof Fürstenwalde beendete ich meine Tour.
Wer die Strecke nachradeln möchte, findet in den beiden Portalen gps-tour.info und gpsies.com jeweils meinen gpx-Track, diverse Fotos und meinen Beschreibungstext!
Am Mittwoch, den 04. Juni 2014, absolvierte ich eine 59-km-Radtour ab dem Bahnhof Neutrebbin und radelte durch diese Orte: Kunersdorf, Möglin, Reichenow, Ihlow, Grunow, Buckow, Müncheberg, Tempelberg und Buchholz. Am Bahnhof Fürstenwalde beendete ich meine Tour.
Wer die Strecke nachradeln möchte, findet in den beiden Portalen gps-tour.info und gpsies.com jeweils meinen gpx-Track, diverse Fotos und meinen Beschreibungstext!
31.05.2014
"Mai-Mittwochstour" kurzfristig 48 Stunden später gestartet!
Die ursprünglich für den 28.05.2014 geplante 53-km-Radtour durch Westpolen fand wegen des Dauerregens erst 2 Tage später statt! Meine Homepage und die Märkische Oderzeitung informierten über diese Änderung. Trotz dieser relativ kurzfristigen Terminverschiebung starteten immerhin 9 Radfahrer gemeinsam am Freitag, den 30. Mai, zu dieser recht sonnigen Radtour durch Westpolen südlich von Slubice (siehe Kartenausschnitt)!
(Information der Märkische Oderzeitung am 30.05.2014)
Abonnieren
Posts (Atom)


























