04.11.2018

Stadtwanderungen 14-17

Von November 2018 bis Februar 2019 lade ich als ehrenamtlicher Wanderleiter monatlich einmal ein nach Frankfurt (Oder) zum Stadtwandern links und rechts der Oder.

Alle Wanderinnen und Wanderer nehmen kostenlos, aber stets auf eigene Versicherung teil! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jeder versorgt sich mit Proviant und Getränk aus dem Rucksack. Eine Unterwegs-Einkehr ist nicht bei jeder Tour geplant!

Die Mittwochswanderungen Nr. 14 bis Nr. 17 beginnen stets im Zentrum von Frankfurt (Oder) auf dem oberen Brunnenplatz am Comic-Brunnen (siehe Foto). Startzeit: 10 Uhr.

Die vier Wanderstrecken stelle ich im Internet mit Karte vor:
21.11.2018 = 11 Kilometer durch das nördliche Slubice
Internet = www.rotofo.de/wanderung14

19.12.2018 = 11 Kilometer bis Kliestow und zum SMC
Internet = www.rotofo.de/wanderung15

16.01.2019 = 11 Kilometer durch das südliche Slubice
Internet = www.rotofo.de/wanderung16

13.02.2019 = 11 Kilometer nach Nuhnen zum Kanzelstein
Internet = www.rotofo.de/wanderung17

Diese Termine stehen im Internet = als PDF-Datei zum Herunterladen bereit!

Die Wanderungen Nr. 15 und Nr. 17 enden an einer Frankfurter ÖPNV-Haltestelle.
Bitte vorher einen Frankfurter Bus-Fahrschein erwerben!

Bei allen bisherigen Mittwochswanderungen von Nr. 01 bis Nr. 13 entstanden stets Gruppenfotos.
Diese Wandergruppen-Fotos zeige ich hier im Internet!



Impressionen von den vier geplanten Wanderstrecken:

www.rotofo.de/wanderung14

www.rotofo.de/wanderung15

www.rotofo.de/wanderung16

www.rotofo.de/wanderung17

21.10.2018

Berlin-Exkursion - Oktober 2018

Am Samstag, den 20.10.2018, organisierte Herr Winter vom Frankfurter Kunstverein e.V. seine 136. öffentliche Exkursion. Diesmal lud er die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein nach Berlin ins Deutsche Historische Museum (DHM). Ich war als Nicht-Vereinsmitglied dabei.

Im Zeughaus erkundete ich die Dauerausstellung: "Deutsche Geschichte vom Mittelalter bis zum Mauerfall". Darin integriert ist die Sonderausstellung "Rückansicht - Die verborgene Geschichte eines Gemäldes von Adolph Menzel". Zwei Sonderausstellungen des Museums waren in den Ausstellungshallen des Pei-Baus zu sehen: "Sparen - Geschichte einer deutschen Tugend" und "Europa und das Meer".

Das 300 Jahre alte Zeughaus ist der bedeutendste erhaltene Barockbau in Berlin und das älteste Gebäude an der Straße Unter den Linden. Vier Architekten waren für seine Entstehung von 1695 bis zur endgültigen Nutzung 1729 verantwortlich: Johann Arnold Nering (1659–1695), Martin Grünberg (1655–1706), Andreas Schlüter (1659–1714) und Jean de Bodt (1670–1745). Seinen besonderen Platz in der Kunstgeschichte verdankt das Zeughaus nicht zuletzt der hohen Qualität seiner bildhauerischen Arbeiten. Am bekanntesten sind die als Masken gestalteten 22 Schlusssteine, die Andreas Schlüter für den Innenhof schuf.
Transparenz, Licht und Bewegung sind Programm des chinesisch-amerikanischen Architekten I.M. Pei. In seinem Ausstellungs-Neubau ergeben sich beeindruckende Perspektiven.

Durch das Anklicken der kleinen Vorschaubilder öffnen sich die Originalbilder!


Dauerausstellung im Zeughaus:
"Deutsche Geschichte vom Mittelalter bis zum Mauerfall"

Das DHM informiert darüber mit diesem Begleittext:
"Die Dauerausstellung des Deutschen Historischen Museums vermittelt einen umfassenden Einblick in rund 1.500 Jahre Vergangenheit. Der Rundgang durch die Ausstellung führt über zwei Ebenen durch die historischen Epochen der deutschen Geschichte im europäischen Zusammenhang. 7.000 historische Ausstellungsstücke erzählen von Menschen, Ideen, Ereignissen und geschichtlichen Abläufen bis ins ausgehende 20. Jahrhundert.

Zu Beginn wird im Obergeschoss die Veränderung von Grenzverläufen in Deutschland und Europa und die Geschichte der deutschen Sprache thematisiert. Der anschließende Rundgang führt vom Mittelalter über die Reformation und den Dreißigjährigen Krieg bis hin zum deutschen Kaiserreich und Ersten Weltkrieg. Im Erdgeschoss setzt er sich mit der Weimarer Republik, dem NS-Regime, der Geschichte beider deutscher Staaten bis hin zum Mauerfall und zur deutschen Einheit 1990 und dem Abzug der Alliierten 1994 fort.

Die Ausstellung hat nicht den Anspruch, eine umfassende Geschichte des Alltags, der Arbeit und der Lebensbedingungen zu zeigen, gibt jedoch immer wieder Ausblick auf das Alltagsleben unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen."





RÜCKANSICHT
Die verborgene Geschichte eines Gemäldes von Adolph Menzel

Das DHM präsendiert diese Sonderausstellung mit folgendem Text:
"Museale Objekte transportieren nicht nur Geschichte, sie besitzen auch ihre eigene. Jedoch bleibt diese meist verborgen. Objektgeschichten zu ermitteln, ist Aufgabe der Provenienzforschung. Sie dokumentiert den Weg eines Objektes mit all seinen Stationen vom Atelier ins Museum.
Das Gemälde "Borussia" von Adolph Menzel veranschaulicht exemplarisch eine nahezu vollständige Objektbiografie. Welchen Hinweisen auf dem Kunstwerk selbst kann die Provenienzforschung nachgehen? Was verbirgt die Rückansicht des Gemäldes und welche Geschichte gibt sie preis? Welche Konsequenzen zieht die Provenienzforschung nach sich?
Die Sonderausstellung gewährt einen Blick hinter die Kulissen der Provenienzforschung. Angesichts der anhaltenden Debatte über den Umgang mit NS-Raubkunst zeigt sie zugleich den Wandel in den juristischen und moralischen Einstellungen von 1945 bis zur "Washingtoner Erklärung" 1998."


Sparen
Geschichte einer deutschen Tugend
(23.03.2018 - 04.11.2018)

Das DHM präsentiert diese Sonderausstellung mit folgendem Begleittext:
"Sparsamkeit versteht sich in Deutschland von selbst. Private und öffentliche Haushalte ebenso wie die Unternehmen sparen in Deutschland in großem Umfang. Die Mehrheit der Menschen im Land stellt das Sparen der privaten Haushalte auch in Zeiten historisch niedriger Zinsen nicht in Frage, ebenso wenig die Spardoktrin der deutschen Finanz- und Außenpolitik.

Beobachter außerhalb Deutschlands hingegen blicken in den letzten Jahren zunehmend kritisch auf die deutsche Sparneigung. Hierbei wird nicht nur die Rolle Deutschlands bei der Durchsetzung der Sparpolitik im Euro-Raum hinterfragt, sondern auch das Sparen in Deutschland selber. Die Ausgabenzurückhaltung der privaten und öffentlichen Haushalte sowie der Unternehmen trägt zu dem erheblichen Leistungsbilanzüberschuss des Landes bei, dem ein Gefährdungspotenzial für die Weltwirtschaft und damit auch für die deutsche Wirtschaft zugeschrieben wird.

Die Ausstellung "Sparen – Geschichte einer deutschen Tugend" im Deutschen Historischen Museum betrachtet und diskutiert das tradierte Sparverhalten der Deutschen vor dem Hintergrund internationaler Kritik. Sie begibt sich auf die Suche nach der spezifischen Gestalt der deutschen Sparneigung von den Ursprüngen bis heute. In den Blick genommen werden die Vorformen, sowie die konkreten historischen Erscheinungsformen des Sparens seit der Spätaufklärung. Es werden die Entwicklung des Sparens zum Instrument der Staatsfinanzierung sowie der staatlichen Daseinsfürsorge und Sozialpolitik beleuchtet. Auch das komplementäre Verhältnis der Sparpropaganda und Sparwerbung zum Antisemitismus steht im Fokus. Epochenübergreifend thematisiert die Ausstellung die Rolle der Sparerziehung für die Genese der deutschen Sparneigung ebenso wie das Verhältnis von Sparen und gesellschaftlichen, wie wirtschaftlichen Krisen."

16.09.2018

Gerhard Richter in Potsdam

Der Frankfurter Kunstverein veranstaltete am 15. September 2018 seine 135. Exkursion. Diesmal ging es wieder nach Potsdam ins Museum Barberini. Dort war die Ausstellung "Gerhard Richter. Abstraktion" unser Hauptziel. Obwohl ich kein Vereinsmitglied bin, fuhr ich trotzdem mit in die Brandenburgische Landeshauptstadt. Herr Winter organisierte wieder die Exkursion: Er kümmerte sich um Fahrscheine, Eintrittskarten und Info-Zettel.
Das Museum Barberini informierte auf seinem Ausstellungsflyer über G.Richter wie folgt:

Gerhard Richter (*1932) zählt international zu den bedeutendsten Künstlern der Gegenwart. Die Ausstellung "Gerhard Richter. Abstraktion" schlägt einen Bogen von den 1960er Jahren bis zu neuesten Arbeiten. Sie widmet sich dabei erstmals einem für Richters Malerei zentralen Thema: den abstrakten Strategien und Verfahrensweisen im Gesamtwerk des Künstlers.
Die Schau geht von einem Werk des Museums Barberini aus und vereint über 90, zum Teil noch nicht gezeigte Werke aus internationalen Museums- und Privatsammlungen. Sie zeigt Richters Entwicklung von den schwarz-weißen Photobildern und Farbtafeln über die Ausschnitte, die monochromen grauen Bilder und Vermalungen bis zu den Abstrakten Bildern, wie Richter seit den späten 1970er Jahren seine ungegenständlichen Gemälde mit ihren Pinsel-, Rakel- und Spachtelspuren häufig betitelte.
Die Abstraktion zieht sich wie ein roter Faden durch Richters Malerei. So sprunghaft und vielgestaltig sie beim Wechsel zwischen verschiedenen Werkgruppen erscheint, so konsequent entwickelte sich sein Schaffen als stetige Fortführung und Wandlung der Abstraktion. In der Variationsbreite unterschiedlichster Serien werden Elemente erkennbar, die sein gesamtes Werk prägen.
Durch das Anklicken der kleinen Vorschaubilder öffnen sich die Originalbilder!

15.09.2018

OLS-Leserbrief 15.09.2018

Am 31. August 2018 veröffentlichte die Märkische Oderzeitung (MOZ) einen Artikel unter der Überschrift "Linie 983 darf weiterfahren". Darin berichtete sie über die grenzüberschreitende Buslinie 983 u.a. mit diesem Textausschnitt:
"... Die gemeinsame Buslinie war vor fast sechs Jahren eingerichtet worden, nachdem sich die Pläne für eine Straßenbahnverbindung als unrealisierbar erwiesen hatten. Nach wie vor ist eine Mehrheit der Frankfurter gegen eine Anbindung Słubices an das Straßenbahnnetz. Das ergab eine Telefonumfrage, die das Märkische Medienhaus Ende 2017, zehn Jahre nach dem Wegfall der Grenzkontrollen, in Auftrag gegeben hatte."

Auf diesen Artikel reagierte ich mit einem Online-Leserkommentar unter der Überschrift "Nur die halbe Wahrheit". Leider hat die MOZ meinen Kommentar wieder nicht analog veröffentlicht. Deshalb schickte ich meinen Leserbrief an die ostbrandenburgische Wochenendzeitung "Der Oderlandspiegel" (OLS). Seit dem 15. September 2018 kann man meinen Leserbrief nun im aktuellen Oderlandspiegel lesen (siehe Zeitungsausschnitt oben links).

Im März 2012 hatten die Abgeordneten des Slubicer Stadtparlaments beschlossen, dass die Kommune auf den Bau einer Straßenbahnlinie verzichten wolle. "Wir hätten gern sehr viel, aber wir müssen auch mit unseren Kräften haushalten", sagte damals Slubices stellvertretender Bürgermeister Piotr Luczynski. Selbst bei einer aus Brüssel avisierten Förderung von 85 Prozent sei das Vorhaben für die Stadt Slubice nicht finanzierbar. Slubice halte nach wie vor an einer grenzüberschreitenden Buslinie fest. Die zunächst gemeinsam mit Frankfurt verfolgte Doppelstrategie, zunächst den Bus und dann die Tram fahren zu lassen, sei für Slubice vom Tisch.
Den vollständigen Zeitungsartikel gibt es hier => MOZ-Artikel vom März 2012

01.09.2018

OLS-Leserbrief 01.09.2018

Die Wochenendzeitung "Der Oderlandspiegel" hat am 01.09.2018 von mir einen Leserbrief veröffentlicht (siehe links). Darin äußere ich meine Meinung zum Thema "Bundestagsabgeordneter Patzelt macht Werbung".
Ein paar Tage vorher hatte ich diese Meinung bereits als Online-Leserkommentar bei MOZ-Online gepostet. Leider hat die MOZ wieder mal meine Lesermeinung ignoriert.
Deshalb habe ich meinen Leserbrief an den Oderlandspiegel per Mail geschickt. Seit der analogen Druck-Ausgabe vom Samstag, den 01. September 2018, kann also jeder meine Meinung im Oderlandspiegel lesen.

Dies ist mein Leserbrieftext:
Weder die Stadt Frankfurt (Oder) noch Eisenhüttenstadt verfügen über geeignete - also ausgebildete - Arbeitskräfte im Auto- und Motorradbau. Geeignete Gewerbeflächen und geeignete Arbeitskräfte für diese Brachen finden die beiden US-Firmen aber sicher in Zwickau, in Eisenach, in ehemaligen Opel-Standorten und anderen Orten, die eine solche KFZ-Tradition haben. Frankfurt kann Solar, aber ganz sicher nicht KFZ.

Hier sollte Herr Patzelt mal ganz nüchtern bleiben. Mit seiner "Werbeaktion" hat sich Herr Patzelt höchst lächerlich gemacht. Seine Werbeaktion zielt in erster Linie auf seine eigene Person. Ich habe nichts gegen Aktionen zur Wirtschaftsansiedlung in FF, aber sie sollten fundiert und seriös sein. Eine sympathische Selbsteinschätzung der eigenen Möglichkeiten passt besser zu uns als der pressewirksame Größenwahn des wirtschaftsfernen Bundestagsabgeordneten Patzelt.

Die Originalgröße der Leserbrief-Grafik gibt es hier!