11.12.2016

Drei Märkte auf einen Streich!

Am 3. Adventswochenende veranstalteten mehrere große und kleine Orte in Ostbrandenburg große oder kleine Weihnachtsmärkte. Ich entschied mich am Samstag, den 10. Dezember 2016, für eine Radtour zu Weihnachtsmärkten in Fürstenwalde, in Tempelberg und in Hohenjesar: Drei Märkte an einem Tag = eine erfolgreiche Tour!

Der Fürstenwalder Weihnachtsmarkt am Dom und Altem Rathaus war relativ kommerziell.
Beeindruckend in Tempelberg war der große Andrang von angereisten Besuchern. Die Autos blockierten das ganze Dorfzentrum. Die Menschen drängten zum Weihnachtsbaumverkauf und zum Weihnachtsmarkt in den Produktionshallen der Tempelberger Firma Lürssen.
Klein, aber auch fein präsentierte sich der Weihnachtsmarkt in der Reithalle des Reit- und Fahrvereins Alt Zeschdorf e.V.
Herbstliche Temperaturen um 10 Grad Plus erleichterten mir das Radfahren.

Das war meine 55-Kilometer-Strecke:
Bahnhof Fürstenwalde - Domplatz - Bahnhof - Fürstenwalde-Nord - Neuendorf im Sande - Buchholz - Tempelberg - Hasenfelde - Arensdorf - Falkenhagen - Döbberin - Hohenjesar - Schönfließ - Wilhemshof - Oder-Neiße-Radweg - Frankfurt (Oder).

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Meine Radtour-Statistik:
Gesamtstrecke 55 Kilometer; Gesamtdauer inkl. Bahnfahrt & Pausen: 6 Stunden;
Reine Fahrtzeit: 2 h 52 Minuten; Durchschnittsgeschwindigkeit etwa 19 km/h;
Bahnkosten: 5,70 € = Fahrkarte + 3,30 € = Radkarte (Frankfurt bis Fürstenwalde).

04.12.2016

Weihnachtsmarkt Dolgelin 2016


Auch 2016 organisierten die Dolgeliner wieder einen kleinen feinen Weihnachtsmarkt rund um die Ruine ihrer mittelalterlichen Dorfkirche. Der Markt lockte am 2. Adventswochenende zahlreiche Besucher an. Auch ich machte mich mit meinem Fahrrad am 03. Dezember 2016 dorthin auf den Weg - bei Temperaturen knapp um bzw. über Null Grad Celsius. Als Beleg zeige ich hier ein Diagramm mit der Wettervorhersage für diesen sonnenreichen kühlen Samstag. Aber mit passender Bekleidung trotzte ich auch diesmal den winterlichen Temperaturen. Insgesamt legte ich 54 Kilometer zurück.

Das war am 03.12.2016 meine 54-km-Strecke:
Frankfurt (Oder) - Kliestow - Siedlung Hexenberg - Wilhelmshof - Wulkow - Schönfließ - Alt Zeschdorf - Niederjesar - Alt Mahlisch - Dolgelin - Libbenichen - Alt Mahlisch - Niederjesar - Hohenjesar - Alt Zeschdorf - Neu Zeschdorf - Wulkow - Wilhelmshof - Radweg an der B112 - Mittelweg - Oderpromenade - Stadtzentrum.

Während neben der Dolgeliner Kirchenruine vor allem kulinarische Angebote verkauft wurden, boten vor und in der benachbarten Turnhalle handwerkliche Freizeitkünstler und -künstlerinnen ihre Kreationen und Produkte an.
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30.11.2016

Kein offener Diskurs zu SED-Herrschaft

Am Dienstag, den 29. November 2016, fand in der Frankfurter Europa-Universität "Viadrina" ein Workshop zum Thema "Aufarbeitung und Recht" statt. Darin ging es Herrn Roland Jahn, dem Bundesbeauftragten für die Unterlagen des DDR-Staatssicherheitsdienstes, unter anderem um die Frage, warum trotz umfangreicher Bemühungen kein offener Diskurs zwischen den einstigen Opfern und den Mitläufern sowie Beteiligten der SED-Herrschaft zustande gekommen sei.
Zwar sei die Zahl der individuellen Anträge im Jahr 2016 etwas zurückgegangen. Gleichzeitig bleibt das Interesse der Medien und Forschung konstant, und es interessierten sich immer mehr Kinder und Enkel für das Verhalten ihrer Vorfahren in der DDR. Am wichtigsten erscheint Herrn Jahn, wie künftige Generationen die Funktionsweise einer Diktatur verstehen können, um daraus zu lernen.


So kommentiere ich dieses Thema:
Leider ist auch hier in Frankfurt (Oder) nie ein offener Diskurs zwischen einstigen Opfern und Mitläufern sowie Beteiligten der SED-Herrschaft zustande gekommen. Solch ein Diskurs war hier in der Stadt nie gewollt. Im Gegenteil: Seit 51 Jahren "schmückt" hier in der Stadt ein DDR-Propaganda-Titel eine kommunale Weihnachtsfeier, der den zahlreichen DDR-Opfern ins Gesicht schlägt und sie verhöhnt. Der zynische DDR-Veranstaltungstitel "Wir sind eine Große Familie" wischt die erlebte DDR-Geschichte brutal vom Tisch und behauptet etwas, was sowohl in der sozialistischen DDR-Wirklichkeit als auch jetzt in der kapitalistischen Marktwirtschaft nie real existierte. Ich sage hier ganz deutlich in Richtung alter und neuer Linkspartei-Politiker: "Wir" waren keine, "wir" sind keine und "wir" werden nie eine "Große Familie" sein.
Der Satz "Wir sind eine große Familie" ist eine der Lebenslügen der Generation Krause.

In diesem Jahr wurden von der Stadt Frankfurt (Oder) etwa 14.000 Einladungen an Frankfurter Senioren verschickt. Nur etwa ein Drittel nahmen diese Einladung an! Diese Zahlen zeigen mir, dass bereits eine Mehrheit der Frankfurter Senioren diesen makaberen Titel "Wir sind eine Große Familie" durchschauen, sich davon distanzieren und sich nicht politisch vereinnahmen lassen. Inzwischen haben längst viele Frankfurter die Chance genutzt, Einsicht in Stasi-Akten zu nehmen. Wer seine Akten gelesen hat, hat kein Verständnis und Interesse für eine Veranstaltung, die Frankfurts Lokal-Politiker oberflächlich als "Große Familie" bezeichnen! Erstaunlich bleibt die Tatsache, dass bisher noch kein Frankfurter Journalist und leider auch kein Frankfurter Politiker den Mut gefunden haben, den Veranstaltungstitel und die geringe Teilnehmerzahl zu hinterfragen und Konsequenzen zu fordern.

Meine Hoffnung liegt bei kommenden Generationen, die dieses spezielle Frankfurter "Alleinstellungsmerkmal" analysieren und Fragen an die sogenannte "Große Frankfurter Familie" stellen, die hier bis heute leider noch immer verdrängt werden.


Die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur hat im Januar 2017 das Portal "Zeitzeugen" eröffnet.
Das Zeitzeugenportal richtet sich an all diejenigen, die mehr über die Menschen erfahren wollen, die in der Zeit von 1945 bis 1989 auf dem Gebiet des Landes Brandenburg Widerstand leisteten, politische Verfolgung erlitten und Unrecht oder Willkür der SED-Herrschaft erlebten. [Zum Portal "Zeitzeugen"]

• Focus-Online hat meine Meinung als Gastbeitrag am 06.12.2016 veröffentlicht!

18.11.2016

Weihnachtsmärkte 2016


Rund um und in Frankfurt (Oder) finden in diesem Jahr wieder zahlreiche Weihnachtsmärkte statt. Einige Termine habe ich hier gesammelt:

16.11.2016

Herbstwanderung am 16.11.2016

Mittwochswanderung 06


Am Mittwoch, den 16. November 2016, versammelten sich 14 Wanderinnen und Wanderer aus Frankfurt (Oder) und Umgebung um 10 Uhr am Frankfurter Comic-Brunnen zu einer herbstlichen 10-Kilometer-Wanderung. Die Strecke führte vom Frankfurter Zentrum in Richtung des Schwarzberges bei Rosengarten. Nach drei Stunden endete unsere gemeinsame Wanderung am Westkreuz.

Unsere Wanderstrecke als Empfehlung:
Brunnenplatz - Heilbronner Str. - Leipziger Str. - Beeskower Str. - Markendorfer Str. - Damaschkeweg - Lichtenberger Str. - Pfad neben der Bahntrasse - Feldweg am Nuhnenfließ - Funkturm - Trafostation - Feldweg neben der B112 - Eisenbahnunterführung - Weg am Umrichterwerk Rosengarten - NSG "Oberes Klingetal" - Fürstenwalder Poststr. - Straßenbahn-Endpunkt Westkreuz.



Die Wanderfreunde Streck + Leu haben acht Foto-Collagen kunstvoll zusammengefügt:


26.10.2016

Achte Mittwochstour 2016

Die achte und letzte Mittwochs-Radtour in diesem Jahr führte 19 Radfahrerinnen und Radfahrer am 26. Oktober 2016 von Frankfurt (Oder) über Müllrose zum Rotfließsee bei Schernsdorf. Rund um den Rotfließsee fahren Pilzsammler nach regenreichen Herbsttagen eine gute Ernte ein. Die Gegend zieht das ganze Jahr über Wanderer und Radfahrer an. Über Groß Lindow und Brieskow-Finkenheerd radelten wir bis zurück nach Frankfurt (Oder) insgesamt 47 Kilometer.

Das war unsere Route: Frankfurt (Oder) - Ziegenwerder - Gr. Müllroser Str. - Nuhnen - Markendorf - Hohenwalde - Müllrose - Rotfließsee - Groß Lindow - Brieskow-Finkenheerd - Lossow - Frankfurt (Oder).


Unsere Tour-Statistik am 26. Oktober 2016:
19 Radfahrer; 47 Kilometer; Reine Fahrtzeit: 3 h; Tourzeit inklusive Pausen: 5 h; Durchschnittsgeschwindigkeit: 15,23 km/h.

23.10.2016

Kürbisfest Berkenbrück 2016

Rund um Berkenbrück luden Plakate die Bürger ein an den Berkenbrücker Spree-Strand zum 6. Kürbisfest. Ich fand den Festtermin auf der Homepage des Amtes Odervorland. Der trübe Oktoberhimmel öffnete sich am Samstag, den 22. Oktober 2016, für ein paar Stunden und schickte Sonnenstrahlen übers Land - also eine gute Chance, sich bei trockenem Radlerwetter auf die 68-km-Tour von Frankfurt (Oder) nach Berkenbrück und zurück zu begeben.

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Das war meine Radstrecke am 22.10.2016:
Frankfurt (Oder) - Westkreuz - Wupi - Bahnhof Pillgram - Jacobsdorf - Autobahnbrücke - Hirschdenkmal - Kersdorfer Schleuse - Spree-Radweg - Berkenbrück - Briesen - Jacobsdorf - Pillgram - Rosengarten - Pagram - Nuhnen - Frankfurt (Oder)

Organisiert wurde das Kürbisfest vom Feuerwehrverein Berkenbrück. Die Besucher erschienen zahlreich und nutzten die Angebote - siehe Fotos:


Die MOZ berichtete auf ihrer Homepage über das 6. Kürbisfest 2016.

Meine Radtour-Statistik:
Streckenlänge: 68 Kilometer; Tourdauer: 6 Stunden; Fahrtzeit ohne Pausen: 4 Stunden; Durchschnittsgeschwindigkeit: 16,84 km/h.