18.09.2017

Exkursion nach Potsdam

Der Frankfurter Kunstverein organisierte am Sonnabend, dem 16. September 2017, eine Exkursion nach Potsdam ins Kunstmuseum Barberini. Ich bin zwar kein Vereinsmitglied, aber ich kenne ein Mitglied des Vereins. Er bot mir eine übrig gebliebene Eintrittskarte an und ich fuhr mit - wie alle anderen Teilnehmer auf eigene Rechnung.



Im Museum Barberini gab es diese fünf Ausstellungen zu sehen:

• "Von Hopper bis Rothko. Amerikas Weg in die Moderne",
• "Zeitgenössische Positionen in den USA und Mexiko",
• "Rodin im Dialog mit Monet",
• "Palais Barberini. Geschichte eines Hauses" und
• "Künstler der DDR. Aus der Sammlung des Museums Barberini".

Neben diesen Ausstellungen im Haus beschäftigte mich und viele Besucher im Innenhof die Bronzeplastik "Jahrhundertschritt" von Wolfgang Mattheuer.



Für diese sechs Fotos nutzte ich am 16.09.2017 meine Handy-Kamera:

12.09.2017

Müllroser Gildebaum


Auf der Müllroser Festwiese wurde am 09. September 2017 dem traditionellen und modernen Müllroser Handwerk und Gewerbe ein weithin sichtbares Denkmal errichtet.

Vor genau 300 Jahren hatten Müllroser Meister die Gründung ihrer eigenen Zunft/Gilde mit einem Brief beim König beantragt. Dieses Jubiläum wurde nun mit der Errichtung des aktuell größten Gildebaums des Landes Brandenburg gewürdigt.

Bauunternehmer Ulrich Zimmer ist Hauptinitiator des Projektes. Ein Jahr lang trug er die Idee mit sich herum, bis er sich schließlich Unterstützung für die Verwirklichung suchte. Diese fand er bei der Handwerkskammer Ostbrandenburg, der IHK Frankfurt (Oder), bei der Stadt Müllrose und der Sparkasse Oder-Spree sowie bei zahlreichen Handwerkern, Gewerbetreibenden und privaten Investoren und Sponsoren.

Ulrich Zimmer selbst ist dem Handwerk eng verbunden. Bereits seit 50 Jahren führt er den Meistertitel und ist das älteste Vorstandsmitglied in der Handwerkskammer. „Ich bin mit Leib und Seele Unternehmer und engagiere mich schon immer gern für das Handwerk und unsere Region“, erklärt er.
Den Entwurf des Gildebaumes hat er eigenhändig zu Papier gebracht. Dabei war ihm eines besonders wichtig: „Es sollte ein echter, gewachsener Baum sein, kein Kantholz, ein ganz besonderer Gildebaum.“ Auch das Farbkonzept ist durchdacht. Der Gildebaum erstrahlt in den Farben rot und weiß: Die Farben der Stadt und des Brandenburger Wappens. Zwölf Müllroser Vereinsschilder und 24 Zunft- und Gildeschilder wurden am Gildebaum befestigt. Auch hier gibt es einige Besonderheiten. „Die Schilder sind emailliert und somit wetterbeständig. Außerdem sind sie beidseitig, gleichwertig und hochwertig“, lobt der 73-Jährige die Arbeit. Entworfen wurden sie von dem Mixdorfer Grafiker Mathias Wiese. „Auf vielen Tafeln sind zwei Handwerke abgebildet. Auf jedem Exemplar ist ein Tier zu sehen“, so Ulrich Zimmer. Dies versinnbildliche die Hand-in-Hand-Arbeit der Handwerker und den starken Zusammenhalt. Gekrönt wird der Gildebaum vom Müllroser Stadtwappen.

17,50 Meter hoch und fünf Tonnen schwer ist der neue Gildebaum. „Die Statikberechnungen wurden professionell durchgeführt. Das Rohrhülsenfundament ist mit neun Kubikmetern Beton ausgegossen“, erklärt Ulrich Zimmer. Ein Rondell mit einem zehn Meter Durchmesser, gepflastert aus Natursteinen, bildet die Bühne für den Gildebaum. Vier Bänke laden zum Verweilen, Infotafeln berichten über das Handwerk und das Schlaubetal und ein Radständer erleichtert den Stop für Touristen. Auch nachts ist die Schönheit des Gildebaumes zu bestaunen. Zwei Bodenstrahler rücken den Baum in das rechte Licht. Die Materialkosten für den größten Gildebaum Brandenburgs betragen 33.000 Euro. Die Märkische Oderzeitung berichtete über die Einweihung.

» Hier öffnet sich eine Google-Karte mit dem Radtourverlauf und Zoomfunktion «

Meine Fotos entstanden während einer Radtour am Montag, den 11.09.2017. Der Text stammt zum überwiegenden Teil aus einer Zeitungsanzeige anläßlich der Gildebaum-Einweihung.


10.09.2017

Sommerfest 2017

Am Samstag, den 09. September 2017, fand das 10. Deutsch-Polnische Sommerfest am Ufer der Oder in Aurith und in Urad (PL) statt. Veranstalter waren der Verein Schlaubemündung-Odertal, das deutsche Amt Brieskow-Finkenheerd und die polnische Gemeinde Cybinka. Traditionell transportierten an diesem Tag wieder Fährboote zahlreiche Festbesucher über die Oder hin und her. Unsere 45-km-Radtour (siehe Google-Karte) starteten wir bei heiterem Wetter am Frankfurter Comic-Brunnen. Aufgrund der heftigen Windböen verkürzten wir unterwegs unsere Tour.

» Hier öffnet sich eine Google-Karte mit Tourverlauf und Zoomfunktion «