07.06.2014

Radtour von Neutrebbin nach Fürstenwalde

"Cross-Country" durch Ostbrandenburg:
Am Mittwoch, den 04. Juni 2014, absolvierte ich eine 59-km-Radtour ab dem Bahnhof Neutrebbin und radelte durch diese Orte: Kunersdorf, Möglin, Reichenow, Ihlow, Grunow, Buckow, Müncheberg, Tempelberg und Buchholz. Am Bahnhof Fürstenwalde beendete ich meine Tour.
Wer die Strecke nachradeln möchte, findet in den beiden Portalen gps-tour.info und gpsies.com jeweils meinen gpx-Track, diverse Fotos und meinen Beschreibungstext!

Schwäne im Zentrum von Ihlow

Schachbrettsteine in der Dorfkirche Grunow

31.05.2014

"Mai-Mittwochstour" kurzfristig 48 Stunden später gestartet!

Die ursprünglich für den 28.05.2014 geplante 53-km-Radtour durch Westpolen fand wegen des Dauerregens erst 2 Tage später statt! Meine Homepage und die Märkische Oderzeitung informierten über diese Änderung. Trotz dieser relativ kurzfristigen Terminverschiebung starteten immerhin 9 Radfahrer gemeinsam am Freitag, den 30. Mai, zu dieser recht sonnigen Radtour durch Westpolen südlich von Slubice (siehe Kartenausschnitt)!
(Information der Märkische Oderzeitung am 30.05.2014)

23.05.2014

Solidaritäts-Radtour und Aufruf zur Fahrrad-Demo


11 deutsche Radfahrer am 22.05.14 im Garten von Herrn Matras (7. von links)

Eine Solidaritäts-Radtour und ihre Vorgeschichte: Am 22. Mai 2014 starteten wir, 11 deutsche Radfahrer, von Frankfurt/Oder aus zu einer 50-km-Solidaritäts-Radtour nach Polen (siehe Kartenausschnitt unten). An unseren Fahrradlenkern befestigten wir ein A4-Plakat mit dem Text "Solidarität mit Zdzislaw Matras". In Lubiechnia Wielka besuchten wir Herrn Matras, der durch mehrere Artikel der »Märkischen Oderzeitung (MOZ) bekannt ist. Die MOZ berichtete im Februar 2013 das erste Mal über seinen Fall unter der Überschrift "Das Dorf der Fahrraddiebe". Während des Besuches bei Zdzislaw Matras informierte er uns über seine Situation als »Whistleblower. Die MOZ berichtete am 24.05.2014, der »Oderlandspiegel am 21.06.2014.

 AUFRUF zur Fahrrad-Demo am 11.07.2014 
Täglich werden in Brandenburg und Berlin zahlreiche Fahrräder und Autos gestohlen. In Gartenlauben und Häuser wird eingebrochen. Was unternehmen deutsche Polizeibehörden dagegen? Was unternehmen deutsche Gerichte dagegen? Was unternehmen deutsche und polnische Politiker gegen die grenzübergreifende Kriminalität? Offensichtlich zu wenig!
Radfahrer aus Brandenburg und aus Berlin:
Zeigt Eure Solidarität mit Herrn Matras und protestiert gegen grenzübergreifende Kriminalität! Kommt am 11.07.2014 um 10 Uhr mit einem A4-Protestplakat am Fahrrad zum Frankfurter Comic-Brunnen. Gemeinsam radeln wir zum Frankfurter Rathaus und zum »Slubicer Bezirksgericht. Dort findet am 11.07.2014 die nächste Gerichtverhandlung gegen Herrn Matras statt!

Unterstütze auch Du den polnischen Whistleblower Zdzislaw Matras! Durch Courage und Mut hat er unsere Solidarität verdient! Protestieren wir gemeinsam am 11.07.2014 in Frankfurt und Slubice gegen grenzübergreifende Kriminalität und gegen desinteressierte Behörden und Politiker in Deutschland und Polen!


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Vier Artikel der Märkischen Oderzeitung im PDF-Format:
  1. "Das Dorf der Fahrraddiebe" / 19.02.2013, 41 KB
  2. "Allein gegen die Fahrraddiebe" / 14.02.2014, 35 KB
  3. "Zdzislaw Matras' letzte Hoffnung . . ." / 01.03.2014, 30 KB
  4. "Dem Vorwurf der Verleumdung ausgesetzt" / 05.04.2014, 27 KB
Zwei PDFs vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb):
  1. RBB_1: "Der große Fahrradklau" / 27.06.2014, 60 KB
  2. RBB_2: "Keine Zeit für Ausreden" / 27.06.2014, 50 KB



Im Zimmer der Familie Matras

Unsere 50-km-Strecke von Frankfurt/O. nach Lubiechnia Wielka & zurück

A4-Solidaritätsplakat für den Fahrradlenker

Übergabe von deutschen Presse-Artikeln an Herrn Matras (Mitte)

02.05.2014

Kaffeegenuß in Bad Saarow

Am 29. April 2014 bin ich von Frankfurt (Oder) aus zu einem exklusiven Kaffeetrinken bis zur Kaffee-Rösterei nach Bad Saarow geradelt.

Anlass für diese Radtour war mein Wunsch nach einem exklusiven Kaffee-Genuss. Die Kaffeerösterei in Bad Saarow erschien mir ein geeignetes Etablisement für die exklusive Tour bei bestem Radlerwetter!
Bis zum Helenesee sind Rad-Wege und Straßen gut ausgebaut. Hinter dem See geht es bis Müllrose durch ein Waldgebiet mit entsprechenden Wegen: mal schottrig fest und mal etwas sandig, aber trotzdem relativ gut befahrbar.
Hinter Müllrose fuhr ich neben einer schmalen Landstraße auf einem asphaltierten Radweg durch den Wald bis fast zur Schleuse Neuhaus. Hinter Neubrück geht es rechts hinein in den Wald, der einmal militärisch genutzt wurde. Der Waldweg enthält mitunter noch Reste alten Betons. Zwischen Sauen und Drahendorf überqueren wir eine ruhige Landstraße und tauchen wieder ein in ein Waldgebiet, das uns fast bis Alt Golm begleitet. Der ziemlich gerade Waldweg ist mal fest, mal sandig, mal gepflastert und mal schottrig. Dieses waldreiche Spreetal muss man auf einem kopfsteinernen Waldweg mühsam bergan in Richtung Alt Golm verlassen. An der Landstraße 168 erreichte ich wieder zivilen Untergrund, auf dem es erst durch Neu Golm und danach bis Bad Saarow weiterrollte.
Nach der verdienten Kaffeepause (Foto) im Stadtzentrum radelte ich am Kletterwald vorbei und danach hinauf zur Marienhöhe. Der Laden des Ökohofes bietet neben Eis und Milch diverse Ökoprodukte.
Abwärts rollte ich auf einem naturbelassenen Wanderweg durch Wald in Richtung Dorf Saarow. Ab hier ist der Untergrund bis zum Bahnhof Fürstenwalde fast immer fahrradfreundlich. Lediglich die Ortsdurchfahrt Petersdorf wartet derzeit noch immer auf Sanierung und einen separaten Radweg.

Radfahrer, die mir nachfahren möchten, finden im Portal GPSIES.com meinen 66-km-GPS-Track, Fotos und einen Beschreibungstext!


Kartenausschnitt mit Gesamtstrecke

01.01.2014

Meine Bilanz als Radfahrer im Jahr 2013


Das neue Jahr 2014 hat heute begonnen. Der Rückblick auf die 365 Tage des absolvierten Jahres 2013 zeigt eine interessante Kilometer-Zahl: 7.478 - das ist die Summe aller von mir gefahrenen Rad-Kilometer. Daraus ergibt sich ein Durchschnitt von 20,49 Rad-Kilometer pro Tag im Jahr 2013! Als ich noch Autofahrer war, habe ich in den Jahren 2003 bis 2007 diese Kilometer-Zahl meist nicht erreicht, weil damals aufgrund von Arbeitslosigkeit mein Auto mehr stand als das ich es benutzte. Meine Fahrräder benutze ich heute fast täglich: entweder innerhalb der Frankfurter und der Slubicer Stadtgrenzen oder bei langen Eintagesradtouren durch Ostbrandenburg oder durch Westpolen. Einige meiner längeren Ganztagstouren des Jahres 2013 habe ich wieder in den beiden GPS-Portalen GPS-Tour.info und GPSIES.com für jedermann abgespeichert.

Die nächsten Rad-Aktivitäten für 2014 stehen bereits fest, z.B. meine öffentlichen Mittwochsradtouren. Mehr Details dazu findet jeder auf meiner Homepage unter www.rotofo.de/2014. Vielleicht sehen wir uns an jedem 4. Mittwoch zwischen April bis September 2014 um 10 Uhr auf dem oberen Brunnenplatz in Frankfurt/Oder? Anmelden oder das Entrichten einer Teilnahmegebühr sind nicht erforderlich - einfach kommen und mitradeln!

23.11.2013

Info-Schild am Kleiststein wieder dran!

Es ist vollbracht: Das Info-Schild am Kleiststein hängt wieder an seinem Platz. Nachdem es Ende Oktober 2013 von "negativ-feindlichen Elementen" abmontiert und ins nahe Gebüsch geworfen wurde, haben wir (Edeltraut L. + Roland T.) es heute, 23.11.2013, wieder an den Rahmen montiert. Vor drei Tagen fand ich die passenden Muttern im Baumarkt. Heute war das Wetter so stabil, dass eine trockene Radtour zum Kleiststein gelang. Mit 6 normalen und 6 Sicherungs-Muttern ist das Schild seit heute wieder am Rahmen befestigt. Mit einem Putzlappen beseitigte ich die Verschmutzungen. Jetzt strahlt es wieder wie am ersten Tag!

18.11.2013

Info-Schild am Kleiststein von Unbekannten abmontiert

Leider gibt es heute eine negative Meldung: Am 29. Oktober 2013 stellte ich fest, daß am Kleiststein (siehe Foto) das Informationsschild von Unbekannten abmontiert und zirka 10 Meter ins Gebüsch geworfen wurde. Ich fand das Schild dort und habe es in der Nähe des Steins versteckt. Jetzt fehlen mir also mindestens sechs Muttern, um das Schild wieder im Rahmen neben dem Kleiststein befestigen zu können. Vielleicht finde ich demnächst im Baumarkt solche Teile...

18.02.2013

10.01.2013

1978: Als Straßenbauer in der Ukraine

Warum war ich 1978 acht lange Wochen
an der Druschba-Trasse in der Ukraine?


Im Frühjahr 1978 kam die ehrenamtliche FDJ-Sekretärin unserer Fachschul-Seminargruppe und informierte uns, dass drei Studenten unserer Fachschule gesucht werden, die interessiert sind an einem längeren Arbeitseinsatz während der Sommer-Semesterferien an der sogenannten Druschba-Trasse in der Ukraine (damals: Sowjetunion/UdSSR): Wer sich schnell entscheidet, kann noch teilnehmen! Ich meldete sofort mein Interesse an, denn ich sah die einmalige Chance, ein mir unbekanntes Land fern aller Touristenpfade kennenzulernen. So kam es, dass ich gemeinsam mit zwei Studentinnen meiner Fachschule und Studenten anderer sächsischer Hoch- und Fachschulen im Juli + August 1978 an den Straßen bei Gaisin arbeitete.

Kurz vor der Abreise an die Trasse kaufte ich mir im Juni 1978 in einem DDR-Fotogeschäft eine Kleinbildkamera. Während meines 8-wöchigen Arbeitseinsatzes als Straßenbauarbeiter am DDR-Abschnitt der Erdgas-Trasse entstanden mit dieser Kamera viele Farb-Dias. Nicht alle Fotos fließen in meinen Fotobericht ein: Mitunter ist die Qualität der Aufnahmen relativ schlecht oder manche Fotomotive sind belanglos. Nach 35 Jahren Lagerung stellte ich jetzt leider fest, dass sich die Farbigkeit vieler Fotos verschlechtert hat. Beim Einscannen der analogen Dias und dem Umwandeln in digitale Fotodateien gab es ebenfalls diverse Qualitätsverluste und Unschärfen. Ich bitte dafür um Nachsicht + Verständnis!

Ob die ausgewählten Fotos und meine Bildkommentare heute, 35 Jahre nach diesem arbeitsreichen Studentensommer, authentisch beim Betrachter/Leser ankommen, kann ich nur hoffen. Entsprechend der gewählten Foto-Reihenfolge steht unter jedem Foto mal ein kurzer und mal ein längerer Text. Mit diesem Fotobericht möchte ich die arbeitsintensiven Wochen an der Erdgastrasse nicht verklären. Sie waren hart, einmalig und manchmal kaum zu ertragen! Ich veröffentliche die 3-teilige Fotodokumentation als kostenlose pdf-Dokumente.

ROLAND TOTZAUER - Januar 2013


Kostenloses Download-Angebot
Meine Farb-Dias als dreiteilige Fotodokumentation (PDF):


Ukraine 1978
Teil 1

43 Farbfotos,
23 A4-Seiten,
pdf-Datei: 1,3 MB,
Version vom
28.01.2013
Ukraine 1978
Teil 2

46 Farbfotos,
23 A4-Seiten,
pdf-Datei: 1,4 MB,
Version vom
25.01.2013
Ukraine 1978
Teil 3

37 Farbfotos,
19 A4-Seiten,
pdf-Datei: 1,1 MB,
Version vom
10.02.2013


Weiterführende Adressen zum Thema "Drushba-Trasse":
Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) produzierte 2006 über den Bau der Erdgastrasse einen Dok-Film und präsentiert ihn als YouTube-Video in 7 Teilen:

 Teil_1  Teil_2  Teil_3  Teil_4  Teil_5  Teil_6  Teil_7 



Dieses Bierglas habe ich 1978 im Trassencamp Gaisin gekauft und benutzt!
Inzwischen steht das Glas seit Jahren unbenutzt in meinem Küchenschrank.


Postkarte, die den Verlauf der Drushba-Trasse anzeigt!