08.10.2007

Bodenwellen als Denkanstöße!

Welch ein Aufschrei der Autofahrer würde durch das Land Brandenburg hallen, wenn die Autostraßen so voller Bodenwellen wäre, wie viele der alten und auch nach der Wende gebauten Radwege. Dem Finanzminister würden die Ohren klingen. Aber ein Argument sollte in die Debatte einfließen: Im Jahr 2006 wurden in Deutschland 4,4 Millionen Fahrräder gebaut und verkauft. Hinter jedem Radfahrer steht ein großer Industriezweig mit tausenden Arbeitsplätzen in Produktion und Verkauf. Das Fahrrad ist nicht nur ein "Freizeitvehikel", sondern wie das Auto auch ein täglich genutztes Verkehrsmittel. Auch unter diesem Blickpunkt sehe ich die Diskussion und die Debatte rund ums Rad. Angesichts der drohenden Klimakatastrophe und steigender Benzinpreise werden sowieso über kurz oder lang viele Autofahrer aufs Fahrrad "umsatteln". Wahrscheinlich werden bis dahin viele neue Bodenwellen die Brandenburger Radwege "zieren".

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