In Frankfurt sollte das marode sowjetische Kriegerdenkmal auf dem städtischen Anger an der Walter-Korsing-Straße abgebaut und dafür eine würdige Gedenkstelle auf dem städtischen Friedhof in weniger monströser Art errichtet werden.
Danach kann man den Anger tatsächlich wieder in seinen ursprünglichen Zustand als städtische Parkanlage herstellen. Ich bin mir sicher, dass diese Umgestaltung langfristig gesehen beschlossen werden wird. Wenn nicht durch die jetzigen politischen Verantwortlichen, dann eben durch eine der nächsten Stadtverordnetengenerationen.
Die Zeit der sowjetischen Besatzung ist 1994 offiziell beendet worden. Nur in dieser Besatzungszeit war das Errichten des inzwischen maroden Besatzerdenkmals auf dem Frankfurter Anger möglich. Ich bewundere den Mut der Tallinner Politiker, die eine Auseinandersetzung nicht gescheut und sich letztendlich durchgesetzt haben. Solch einen Mut wünsche ich mir von heutigen deutschen Politikern in ganz Ostdeutschland.