03.06.2018

Fussball-WM 2018

Vom 14.06. bis 15.07.2018 findet in Russland die Fussball-WM statt.
31 Mannschaften haben sich qualifiziert. Der Gastgeber Russland wurde automatisch nominiert.
Das Turnier wird in Stadien dieser 11 russischen Städte ausgetragen: Moskau, Jekaterinburg, St. Petersburg, Rostow am Don, Samara, Wolgograd, Kaliningrad, Sotschi, Nischni Nowgorod, Kasan, Saransk.
Von der russischen Bevölkerung wurde ein Wolf zum Maskottchen gewählt.

Das deutsche Team spielt in der Gruppenphase in Moskau, Sotschi und in Kasan. Der DFB wählte als WM-Quartier den Watutinki-Hotel-Komplex südlich von Moskau. Nach dem verlorenen Testspiel am 02.06.2018 gegen Österreich befürchte ich 2018 ein deutsches WM-Desaster.

Die ARD-Sportschau hat für Fussball-Freunde einen speziellen WM-Planer 2018 ins Internet gestellt: Ein kreisrunder WM-Planer führt intuitiv durch Termine, Gruppen, Teams und Spielorte. Bewegt man die Maus z.B. zum Team Deutschland, werden in der Mitte alle Spiele des deutschen Teams + Spielorte + Termine eingeblendet. Bewegt man sich auf ein Datum, werden alle Spiele eingeblendet, die an diesem Tag angesetzt sind. Bitte folgenden Link anklicken:

02.05.2018

Max Beckmann in Potsdam


Der Frankfurter Kunstverein hat am 28. April 2018 zur 134. Exkursion nach Potsdam ins Museum Barberini eingeladen. Obwohl ich kein Vereinsmitglied bin, habe ich mich angeschlossen. Unser Ziel war die Ausstellung "Max Beckmann - Welttheater" (24.02.-10.06.2018). Die Schau wurde in Kooperation mit der Kunsthalle Bremen realisiert, die eine der größten Beckmann-Sammlungen Deutschlands besitzt.
Wie immer gab es hinzu und zurück eine gemeinsame Zugfahrt, bei der uns die Bahn wegen Gleisbauarbeiten zum zweimaligen Umsteigen zwang.
Nach dem Besuch der Beckmann-Ausstellung nutzte ich die verbleibende Zeit zum Besuch des Lesecafes der Potsdamer Stadtbibliothek und zum Besuch der Potsdamer Freundschaftsinsel (siehe Fotos).

Das Museum Barberini beschreibt seine Ausstellung wie folgt:

Motive des Zurschaustellens prägten das Werk Max Beckmanns (1884–1950) seit den frühen 1920er Jahren: Die Welt der Varieté- und Jahrmarktkünstler, Akrobaten, Clowns und Schauspieler war für ihn Metapher für menschliche Beziehungen und das Weltgeschehen. Max Beckmann. Welttheater ist die erste Ausstellung zu diesem zentralen Thema im Werk des Malers, das angesichts der gegenwärtigen medialen Entwicklung von höchster Aktualität ist. Die Schau versammelt 112 Leihgaben aus bedeutenden deutschen und internationalen Museen und Privatsammlungen, darunter bislang in Europa kaum präsentierte Meisterwerke.

Max Beckmann gehört zu den bedeutendsten Malern der Klassischen Moderne. In den zwanziger Jahren stand er der Neuen Sachlichkeit nahe. Mit seinen schwarzen Konturen und leuchtenden Farben galt er später als Expressionist, der früh internationale Beachtung fand. Viele seiner berühmten Triptychen hängen in Museen in den USA. Darunter befindet sich das bisher kaum in Europa präsentierte Schauspieler-Triptychon, das nun im Zentrum der neuen Ausstellung im Museum Barberini und exemplarisch für Beckmanns Idee der Welt als Bühne steht.

Das Welttheater als Sinnbild des Zeitgeschehens

Max Beckmanns Gemälde, Skulpturen und Druckgraphik zeigen oft Szenen, die auf oder hinter der Bühne spielen: Zu sehen sind Varieté- oder Zirkusnummern, Schauspieler in der Garderobe oder Schausteller auf dem Jahrmarkt. Hinzu kommen Selbstportraits, in denen sich Beckmann als Clown oder Artist präsentiert. Schon Picasso hatte den Künstler unter das fahrende Volk gemischt, um herauszustellen, dass er vom Rand der Gesellschaft einen unbestechlichen Blick auf die Menschen richtet.

Auch für Beckmann war die Rolle des Zuschauers eine Möglichkeit, das Weltgeschehen zu kommentieren und persönliche Erfahrungen zu verarbeiten. Er fühlte sich den Menschen als aufrichtiger Berichterstatter verpflichtet, als Zeitgenosse, der das Leben auf der Straße und die gesellschaftlichen Gegensätze aufzeigen wollte. Als Sanitäter im Ersten Weltkrieg hatte er großes Leid gesehen. Er gehörte einer Generation an, der der Glaube an eine ordnende Macht verlorengegangen war. Ihr stellte sich die Frage nach der persönlichen Souveränität, die bei Beckmann in der Figur des Narren ihren Ausdruck findet. Mit diesem Vergleich traf er den Nerv einer Generation, die das Ausgeliefertsein an das Schicksal erfahren hatte und der sich damit auch die Frage nach der Willensfreiheit stellte.

Angesichts seiner persönlichen Erfahrungen und der dramatischen Entwicklungen auf der politischen Weltbühne – 1933 wurde ihm sein Lehramt an der Frankfurter Städelschule gekündigt, nach 1937 befand er sich im Exil in Amsterdam – galt Beckmann das Welttheater als Sinnbild für das aktuelle Geschehen. Er suchte die Wahrheit hinter der Maskerade, und dafür lieferten Zirkus und Theater die Vorlagen: das Leben ist nicht nur für Seiltänzer ein Balanceakt und nicht nur für Schauspieler ein Rollenspiel.


02.02.2018

Leserbrief vom 03.02.2018

Am 26.01.2018 druckte die Märkische Oderzeitung dieses Zeitungsartikel.
Die Originalgröße ist sichtbar, indem man die Vorschaubilder anklickt!


Auf diesen MOZ-Artikel habe ich mit einem Online-Kommentar reagiert, den die MOZ aber leider nicht veröffentlichte. Deshalb schickte ich meinen Text als Leserbrief an die Wochenend-Zeitung "Der Oderlandspiegel". Diese Zeitung druckt meine Meinung am 03.02.2018:

Auf meinen oben gezeigten Leserbrief vom 03.02.2018 reagierte eine Frau Christa Westphal mit einem Leserbrief. Meiner Meinung nach ist Frau Westphal aber nicht die tatsächliche Brief-Autorin. Sie hat für diesen Leserbrief lediglich ihren Namen zur Verfügung gestellt.
Sprachstil und Argumentation dieses Verteidigungsbriefes weisen für mich deutlich auf eine Person als Autor hin: OB Martin Wilke! - "Wer sich verteidigt, klagt sich an!"


Fakt ist: Am 18.03.2018 wurde OB Martin Wilke mit 37,5% abgewählt = Ziel erreicht!

Bitte Vorschaubild anklicken = Originalgröße!

13.01.2018

Daten und Fakten zur Stadt FF

Ende des Jahres 2017 wurde von der Stadtverwaltung Frankfurt (Oder) ein mehrfarbiger Flyer mit statistischen Daten und Fakten zur Stadt Frankfurt (Oder) veröffentlicht. Für alle, die an diesen Angaben über Frankfurt (Oder) interessiert sind, kopiere ich den Flyer hier in meinen Blog. Der zweiseitige A4-Flyer besteht auf jeder Seite aus drei Spalten:

Bitte Vorschaubild anklicken = Größe: 1000 x 708 Pixel.

08.01.2018

Mitarbeit in einer Bürger-Initiative

Am Samstag, den 06. Januar 2018, erschien in der Wochenend-Ausgabe der Märkischen Oderzeitung diese interessante Anzeige:


Ich habe auf die Anzeige am 08.01.2018 mit einer E-Mail reagiert und darin mein Interesse an einer Mitarbeit in der Bürgerinitiative erklärt: Frankfurt muss konsequenter kontrolliert werden! Leider ist durch die Absage der Kreisgebietsreform meine Hoffnung auf Änderung und Kontrolle enttäuscht worden. Vielleicht können tabu-lose Forderungen Frankfurter Bürger die gewählten Frankfurter Stadtpolitiker beeindrucken. Ich bedanke mich bei den Gründungs-Initiatoren und bin auch der Meinung: Es muss sich in Frankfurt jetzt etwas ändern! Wir brauchen einen anderen Oberbürgermeister.
Die Frankfurter-Bürger-Initiative informiert per Facebook und mit einer Homepage über ihre Aktionen.




Am 15.02.2018 hat es unser Flugblatt auf die Titelseite der Märkischen Oderzeitung geschafft - wenn auch nur indirekt: Im Ausschnitt der MOZ-Titelseite sieht man, wie ein Mann ins Mikrofon spricht und dabei unser Flugblatt - zwar nur undeutlich zu erkennen - in die Höhe hält!

Am 21.02.2018 meldet die MOZ "Frankfurter Haushalt endgültig durchgefallen":

"Die Kommunalaufsicht hat den Frankfurter Haushalt für 2017 auch nach Prüfung einer Stellungnahme der Stadt durchfallen lassen. „Das vorgelegte Haushaltssicherungskonzept war nicht genehmigungsfähig“, teilte Andreas Carl, stellvertretender Pressesprecher im Innenministerium mit. Auch die Genehmigungen für neue Kredite bleiben der Stadt vorerst verwehrt. Bereits im Herbst 2017 hatte das Land angemahnt, dass Einsparungen und Mehreinnahmen der hochverschuldeten Kommune höher hätten ausfallen müssen. Weitere Kritik: Noch immer liegt kein Jahresabschluss für 2010 vor.
Wegen der fehlenden Haushaltsgenehmigung konnte die Stadt viele freiwillige Mittel nicht auszahlen. Gleichzeitig verzögern fehlende Kredite Investitionen wie die Rathaussanierung und einen Ergänzungsbau an der Kleist-Oberschule. Eine Genehmigung sei erst möglich, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt seien, erklärt Andreas Carl. Im Moment aber liege eine geordnete Haushaltswirtschaft „weit in der Zukunft“. Er kündigte Gespräche zur finanziellen Situation und zu Investitionsmöglichkeiten der Stadt an. Der Sprecher verwies auf Bundesmittel in Höhe 8,1 Millionen Euro für die Stadt, die für Schulsanierungen verwendet werden könnten."

Der oben genannte MOZ-Artikel wird hier als PDF-Datei angezeigt.

Am 22.02.2018 veröffentlicht die MOZ diesen Text mit Forderungen der Bürger-Initiative:

An den drei Tagen 27.02., 28.02. und 01.03.2018 bin ich bei strengen winterlichen Temperaturen durch Neuberesinchen gegangen und habe insgesamt an die tausend Flugblätter unserer Bürger-Initiative verteilt. Besonders zügig ging dies bei Hochhäusern mit großen Briefkastenanlagen, wo ich bis zu 50 Flugblätter einwerfen konnte.

Am Wahltag (04.03.2018) saß ich gemeinsam mit anderen Bürgern als freiwilliger Beisitzer im Wahlbüro 16 (Hutten-Schule - Gr. Müllroser Str.), um die Stimmabgabe zwischen 08 und 18 Uhr zu bewährleisten (siehe das MOZ-Foto vom 06.03.18). Ab 18 Uhr zählten wir die Stimmzettel. In unserem Wahlbüro gab es eine Wahlbeteiligung von ca. 35%. Die Stimmenverteilung deckte sich in etwa mit dem Wahlergebnis von ganz Frankfurt (Oder).


Am 18. März kommt es nun zu einer Stichwahl zwischen R.Wilke und M.Wilke. Bei einer Zusammenkunft am 05.03.2018 beschlossen die Mitstreiter der Frankfurter-Bürger-Initiative, Rene Wilke bei seiner Kandidatur zu unterstützen. Bis zum 18. März werden wir mehrere tausend Flugblätter in der Stadt Frankfurt (Oder) verteilen mit dem Aufruf:
Geht zur Stichwahl und wählt Rene Wilke!



Am Abend des 18. März 2018 veröffentlichte die Frankfurter Stadtverwaltung auf der Homepage der Stadt Frankfurt (Oder) diese Ergebnis-Grafik:


Für dieses Ergebnis habe ich in der zurückliegenden Woche viele Flugblätter verteilt. Heute (19.03.18) beende ich die erfolgreiche Arbeit in der Frankfurter-Bürger-Initiative!

Mein Kommentar vom 19.03.18 - abgedruckt am 31.03.18 im Oderlandspiegel:

Katastrophale Bilanz des amtierenden Oberbürgermeisters Martin Wilke
Die OB-Jahre des Martin Wilke (Mai 2010 bis Mai 2018) betrachte ich für Frankfurt (Oder) als verlorene Jahre. Seine haushalterische Bilanz ist unterm Strich katastrophal. Angesichts der verheerenden Art und Weise, wie Martin Wilke hier im Frankfurter Rathaus Politik gemacht hat, sah ich nur die Chance, ihn loszuwerden, indem ich Rene Wilke bei der Stichwahl wählte. Seit 1990 habe ich noch nie meine Wählerstimme einem Politiker der Linkspartei gegeben. Ich hoffe, dass dies eine einmalige Situation bleibt. Den Lobby-Männern und -Frauen aus den anderen Parteien und Interessenbünden, die Martin Wilke unterstützten, sagt die Wählermehrheit vom 18.03.2018 ganz deutlich: Macht endlich wieder seriöse Stadt-Politik mit seriösen Stadt-Politikern. Nur so bekommt ihr auch wieder Mehrheiten! Nur dafür gebe ich meine Wählerstimme her!


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