08.12.2018

Homepage-Umbau abgeschlossen


Die grauen Tage in den Monaten November und Dezember 2018 motivierten mich positiv: Ich entschloss mich, endlich meine veraltete Homepage umzubauen. Jahrelang war ich mit der Frame-Tabellen-Variante zufrieden. Doch jetzt packte mich die Lust auf Veränderung.

Mehrere lange Tage und Nächte verbrachte ich vor dem Computer-Bildschirm. Der wichtigste Schritt am Anfang war das Herausarbeiten einer Basis-Layout-Seite. Sobald ich mit dem Ergebnis zufrieden war, ging der Rest der Umbau-Aktion relativ leicht von der Hand.
Eine programmtechnische Neuerung sind wechselnde Fotos in den Kopfbereichen der meisten Themenseiten, die das Studieren interessanter machen. Viele der verwendeten Kopf-Fotos stammen von mir. Einige fand ich in einer freien Bilddatenbank. Zwei Fotos stammen von den Radfahrer-Freunden Joachim W. und Achim Qu.

Heute, am 08.12.2018, erkläre ich: Die Umbau-Aktion ist erfolgreich abgeschlossen!

Das Ergebnis kann sich jeder rund um die Uhr im Netz anschauen: www.rotofo.de.

Ich wünsche viel Erfolg beim Schauen und Lesen!

27.11.2018

Kultur-Skandal

Vernichtete Wohnungswirtschaft wertvolle Gedenktafel?

Am 09. Mai 1843 wurde in Frankfurt (Oder) der bedeutende Historienmaler Anton von Werner in der Forststraße 3 geboren. Sein bekanntestes Bild ist "Die Proklamation des Deutschen Kaiserreiches". Eine Bildvariante hing bis 1945 in Frankfurt (Oder).

Anlässlich seines 150. Geburtstages wurde am 09.05.1993 am Standort des Wohnhauses in der Forststraße 3 durch den OB eine Gedenktafel enthüllt. An dieser Enthüllung nahm ich damals als SVV-Abgeordneter teil.

Inzwischen sind 25 Jahre vergangen. Im Jahr 2018 jährte sich der Geburtstag des Malers Anton von Werner zum 175. Mal! Diesen 175. Geburtstag nahm ich zum Anlass und suchte die Gedenktafel mit der Absicht, sie in meine Stadtwanderung Nr. 15 einbinden zu wollen. Ich radelte in die Forststraße und suchte und suchte: Die Tafel war verschwunden!

Auf meine Nachfrage beim Stadtarchiv Frankfurt (Oder) erhielt ich die Antwort, dass "das Stadtarchiv vor einigen Jahren schon feststellte, dass die Tafel verschwunden war. Die Wohnungswirtschaft versprach, eine neue Tafel zu sponsern, bisher blieb es leider beim Versprechen."
Vernichtete im Zuge von Sanierungsarbeiten die Frankfurter Wohnungswirtschaft GmbH diese wertvolle Gedenktafel?

- Ich fordere alle Politiker unserer Stadt auf, bei der Wohnungswirtschaft gegen das kulturlose Vernichten dieses Stadtdokuments zu protestieren!
- Ich fordere die Wohnungswirtschaft Frankfurt (Oder) auf, unverzüglich in der Forststraße die alte oder eine neue Gedenktafel anzubringen!
- Ich fordere alle Pressemedien in und um Frankfurt (Oder) auf, diesen Kultur-Skandal öffentlich zu thematisieren!
- Ich fordere die Frankfurter Bürger auf, gegen diesen Kultur-Skandal öffentlich zu protestieren und die Rückkehr der Tafel zu verlangen!
- Ich fordere den Frankfurter Oberbürgermeister auf, sich in dieser Angelegenheit für das Geschichtsdokument einzusetzen: Die alte Tafel oder eine neue Gedenktafel gehört in die Forststraße 3!


Meine Mailaktion ist in der Stadt angekommen. Sie hat bereits Wellen geschlagen. Offensichtlich war meine Skandalisierung dahingehend erfolgreich, dass nun plötzlich Bewegung in die Angelegenheit gekommen ist. Es wird wohl eine neue Tafel geben! Na bitte - aber warum müssen erst mehrere Jahre verstreichen? Mein Aufschrei "Kulturskandal" wirkt! Außerdem werden wieder ein paar Frankfurter mehr als bisher den Maler Anton von Werner bewußt als Sohn dieser Stadt zur Kenntnis genommen haben.
Als vor einigen Jahren Bronzeplaketten an der Kleist-Statue im Gertraudenpark gestohlen wurden, gab es in der MOZ ein riesiges Medien-Echo mit Fotos und Diskussionen. Hoffentlich wachen die Frankfurter Journalisten nun auch im Fall der verschwundenen Gedenktafel auf. Ansonsten entsteht der Verdacht, dass in der Stadt bei Kulturwerken mit zweierlei Maß gemessen wird!

17.11.2018

Berlin-Exkursion - November 2018

Am 17. November 2018 hatte der Frankfurter Kunstverein e.V. eingeladen zur 137. Exkursion.
Ziel war diesmal der Martin-Gropius-Bau in Berlin-Kreuzberg.

Ich sah mir dort diese zwei Ausstellungen an:
• "Bestandsaufnahme Gurlitt. Ein Kunsthändler im Nationalsozialismus";
• "Archäologie in Deutschland".

Bitte die kleinen Vorschaubilder anklicken, damit die großen Bilder zu sehen sind!

Ausstellung 1
BESTANDSAUFNAHME GURLITT

Ein Kunsthändler im Nationalsozialismus
(14. September 2018 bis 7. Januar 2019)

Begleittext dieser Ausstellung:

Als im November 2013 der Presse bekannt wurde, dass die bayerische Staatsanwaltschaft die Kunstbestände von Cornelius Gurlitt (1932-2014) beschlagnahmt hatte, war das öffentliche Aufsehen im In- und Ausland groß. Die über 1.500 Kunstwerke, die der zurückgezogen lebende Sohn des Kunsthändlers Hildebrand Gurlitt (1895-1956) von seinem Vater geerbt hatte, standen unter dem Verdacht, Raubkunst aus der Zeit der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft zu sein.

Im Mittelpunkt der Ausstellung im Gropius-Bau steht eine Auswahl von rund 200 Kunstwerken, die Hildebrand Gurlitt zusammengetragen hat. Die Bundeskunsthalle in Bonn und das Kunstmuseum Bern haben gemeinsam diese erste Bestandsaufnahme des über 1.500 Positionen umfassenden Kunstfunds Gurlitt in drei Ausstellungen aufbereitet. Die Ausstellung im Gropius-Bau mit dem Untertitel "Ein Kunsthändler im Nationalsozialismus" unterscheidet sich von den vorhergehenden Ausstellungen, indem sie einen konzentrierten Blick sowohl auf die Aktion „Entartete Kunst“ als auch auf den NS-Kunstraub mit europäischen Dimensionen bietet.

Der 2012 bei Cornelius Gurlitt beschlagnahmte Kunstbestand lenkt die Aufmerksamkeit auch auf die Rolle des Kunsthandels innerhalb der verbrecherischen Diktatur der Nationalsozialisten, wobei er von der schrittweisen Entrechtung, Enteignung und Ausplünderung europäischer Juden mitunter massiv profitierte.

Die Ausstellungsmacher stellten eine 43-seitige Pressemappe (710 KB) zusammen.


Hier präsentiere ich Fotos der Ausstellung und einige Kunstwerke der Ausstellung 1:
Ausstellung 2
BEWEGTE ZEITEN. Archäologie in Deutschland
(21. September 2018 – 6. Januar 2019)
Eine Sonderausstellung des Museum für Vor- und Frühgeschichte – Staatliche Museen zu Berlin in Kooperation mit dem Verband der Landesarchäologen in der Bundesrepublik Deutschland (VLA) anlässlich des Europäischen Kulturerbejahres 2018

Die Ausstellung wird von den Machern mit diesem Text erläutert:

Mit spektakulären archäologischen Neufunden und neuen Perspektiven auf Altfunde zeigt die Ausstellung ein einzigartiges Netzwerk kultureller Interaktion in Europa seit frühester Zeit bis in die jüngere Vergangenheit. Mobilität, Konflikt, Austausch und Innovation – ihre Ursache, Wirkung und Wechselwirkung – prägen seit jeher das Zusammenleben in Europa. In diesen vier großen Themenfeldern erzählen hochrangige Exponate aus allen Bundesländern auf persönlicher, wirtschaftlicher und religiöser Ebene die Folgen überregionaler Interaktion. Der daraus resultierende Bezug zu aktuellen Aspekten wie Migration, Integration, Bildersturm, technischer und geistiger Wissenstransfer etc. macht die archäologischen Funde für die heutigen Betrachter*innen greifbar. Durch die Einbindung regionaler Kulturmerkmale in überregionale archäologische Phänomene in Europa wird die europäische Dimension des kulturellen Erbes in Deutschland sichtbar.

Alles, was in der Ausstellung gezeigt wird, wurde in mehrfacher Hinsicht bewegt: als es von Menschen in der Vergangenheit hergestellt und benutzt wurde, dann bei seiner Entdeckung durch Archäologen und schließlich, um hier präsentiert zu werden. Die Exponate stammen aus allen deutschen Bundesländern und ihre Entdeckung gelang in den letzten beiden Jahrzehnten. Gleichzeitig spannen die Funde einen weiten zeitlichen Bogen über 200.000 Jahre von der Altsteinzeit bis in das 20. Jahrhundert.
Doch auch wenn viele Jahrhunderte, ja Jahrtausende zwischen uns und den Menschen liegen, von denen die Exponate erzählen, sind die Lebenswelten durch ähnliche Erfahrungen geprägt. Bewegung und Veränderung sind keine Alleinstellungsmerkmale unserer Zeit, sie sind, in unterschiedlicher Intensität, zu allen Zeiten sehr präsent. In den vier Abschnitten Mobilität, Austausch, Konflikt und Innovation dreht sich alles um die Bewegung von Menschen, Dingen und Ideen.

Digitale Kommunikations- und schnelle Transportmöglichkeiten bringen die Menschen immer enger zusammen und lassen die Globalisierung als modernes Phänomen erscheinen. Tatsächlich aber ist die überregionale Vernetzung mit allen ihren Auswirkungen seit jeher ein fester Bestandteil der Gesellschaft und beeinflusst das Leben der Menschen seit prähistorischer Zeit grundlegend.
Täglich machen Archäologen Entdeckungen, die dies eindrucksvoll belegen.
„Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland“ präsentiert die spektakulärsten archäologischen Neufunde der letzten 20 Jahre von der Steinzeit bis ins 20. Jahrhundert. Anhand der vier Themen Mobilität, Konflikt, Austausch und Innovation werden mit über 1.000 Exponaten die Folgen überregionaler Interaktion auf persönlicher, wirtschaftlicher und kultureller Ebene erfahrbar gemacht.

Interessant ist, dass zwei der präsentieren Objekte in Ostbrandenburg, in der Nähe von Frankfurt (Oder), gefunden wurden:
- Der Hortfund von Lebus (Bronze, 9. Jh. v. Chr.);
- Der Widder von Lossow (Bronze, 8. Jh. v. Chr.).

In diese Berlin-Exkursion investierte ich insgesamt 20 Euro:
• 07 Euro für die Hin- und Rückfahrt mit einem Brandenburg-Ticket;
• 11 Euro für das kombinierte Eintritts-Ticket in den Gropius-Bau;
• 02 Euro als Spende für den Kunstverein.

16.11.2018

OLS-Leserbrief vom 17.11.2018

Zur Zeit wird nicht nur in der regionalen Presse über das Thema "Standort für Stasi-Akten in Frankfurt (Oder)" öffentlich diskutiert. Daran beteilige ich mich mit diesem Leserbrief, der am 17.11.2018 in Frankfurt (Oder) in der Wochenzeitung "Der Oderlandspiegel" erschien:


In der Ausgabe vom 01.12.2018 veröffentlichte "Der Oderlandspiegel" den Brief einer Leserin, die auf meinen Leserbrief vom 17.11.2018 reagierte:



09.11.2018

Leserbriefe vom 09.11.2018

Am 17.10.2018 veröffentlichte die Märkische Oderzeitung unter der Überschrift: "Universität für die Region" den Inhalt eines Pressegespräches mit der neuen Viadrina-Präsidentin Blumenthal.

Dieses Pressegespräch kommentierte ein Herr Ralf Cornelius mit seiner Online-Meinung. Ich wiederum reagierte auf seinen Online-Kommentar mit einer direkten E-Mail an die neue Viadrina-Uni-Präsidentin und an den MOZ-Chefredakteur:

Sehr geehrte Frau Uni-Präsidentin Blumenthal,

auf diesem Weg mache ich Sie auf den Online-Artikel der MOZ und den Kommentar des Herrn Ralf Cornelius aufmerksam:
https://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1686665/

Ich stimme mit Herrn Cornelius überein: Warum nur wollen die Uni-Präsidenten Frankfurt immer mit studentischem Leben beglücken? Ich war selbst mal vor 40 Jahren Student und dabei ging es mir vor allem um eins: ums Studieren!

Ich stimme mit Herrn Cornelius überein: Sie, Frau von Blumenthal, sollten nicht den Fehler ihres unsäglichen Vorgängers Wöll wiederholen, der sich mehrfach darüber belustigt zeigte, dass die Frankfurter kurz vor Mitternacht schon im Bett seien!

Ich selbst habe übrigens mehrmals versucht, Studenten per MOZ und auch über Ihre Uni-Zeitung zu Aktivitäten wie Radfahren und Wandern einzuladen! Keine Reaktion von Studenten - Null Reaktionen, also kein Interesse! Viadrina-Studenten wollen eben auch nur studieren. Fazit: Ich werde sie nicht mehr mit meinen Angeboten überfordern.

Bitte halten Sie den Ball flach, wenn es um Frankfurts Bürger geht. Herr Cornelius fordert mit Recht: Anstatt unserer Stadt immer etwas aufdrücken zu wollen, könnte die Uni tatsächlich Teil von ihr werden, indem sie bürgerschaftliches Engagement wie andere Bürger auch in unseren Frankfurter Alltag einbringt. Für studentische Kunstfestivals und studentische Partys hat der Großteil der Frankfurter wenig Geld + Interesse.

In diesem Sinn - mit freundlichem Gruss

Roland Totzauer
Frankfurt (Oder)
Ehrenamtlicher Radtouren- und Wanderleiter

In ihrer analogen Papierausgabe vom 09.11.2018 veröffentlichte heute - fast einen Monat später - die Märkische Oderzeitung auf Seite 16 (Frankfurter Stadtbote) zwei Leserbriefe - einen von Ralf Cornelius und einen von mir. Wie leider bereits gewohnt, gab es in der MOZ mal wieder nur Auszüge aus unseren Lesermeinungen:
Bitte auf kleines Vorschaubild klicken = Originalgrafik!

In dem oben erwähnten Pressegespräch meinte die Politikwissenschaftlerin Blumenthal u.a.: "Überhaupt müsse sich Frankfurt nicht verstecken, ..."
Meine Gegenfrage: Vor wem sollte sich Frankfurt "verstecken"? Warum sollte sich Frankfurt überhaupt "verstecken"? Ihren Satz empfinde ich als arrogant, als typisch Wessi!

Über ihren Uni-Präsidenten-Vorgänger habe ich mir im Oktober 2017 einige Gedanken gemacht und online als Kommentar veröffentlicht. Die MOZ hat sie als Leserbrief gedruckt!

04.11.2018

Stadtwanderungen 14-17

Von November 2018 bis Februar 2019 lade ich als ehrenamtlicher Wanderleiter monatlich einmal ein nach Frankfurt (Oder) zum Stadtwandern links und rechts der Oder.

Alle Wanderinnen und Wanderer nehmen kostenlos, aber stets auf eigene Versicherung teil! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jeder versorgt sich mit Proviant und Getränk aus dem Rucksack. Eine Unterwegs-Einkehr ist nicht bei jeder Tour geplant!

Die Mittwochswanderungen Nr. 14 bis Nr. 17 beginnen stets im Zentrum von Frankfurt (Oder) auf dem oberen Brunnenplatz am Comic-Brunnen (siehe Foto). Startzeit: 10 Uhr.

Die vier Wanderstrecken stelle ich im Internet mit Karte vor:
21.11.2018 = 11 Kilometer durch das nördliche Slubice
Internet = www.rotofo.de/wanderung14

19.12.2018 = 09 Kilometer bis Kliestow und zum SMC
Internet = www.rotofo.de/wanderung15

16.01.2019 = 11 Kilometer durch das südliche Slubice
Internet = www.rotofo.de/wanderung16

13.02.2019 = 11 Kilometer nach Nuhnen zum Kanzelstein
Internet = www.rotofo.de/wanderung17

Diese Termine stehen im Internet = als PDF-Datei zum Herunterladen bereit!

Die Wanderungen Nr. 15 und Nr. 17 enden an einer Frankfurter ÖPNV-Haltestelle.
Bitte vorher einen Frankfurter Bus-Fahrschein erwerben!

Bei allen bisherigen Mittwochswanderungen von Nr. 01 bis Nr. 13 entstanden stets Gruppenfotos.
Diese Wandergruppen-Fotos zeige ich hier im Internet!



Impressionen von den vier geplanten Wanderstrecken:

www.rotofo.de/wanderung14

www.rotofo.de/wanderung15

www.rotofo.de/wanderung16

www.rotofo.de/wanderung17