16.03.2016

Mittwochswanderung nach Kunowice

Am 16. März 2016 wanderten 43 Frankfurterinnen und Frankfurter bis Kunowice und zurück. Tagesziele auf polnischem Territorium waren u.a.: das Slubicer Wikipedia-Denkmal, das Restaurant "Odra", der Buchladen "Tetris", die neue orthodoxe Kirche, das Kunowicer Schlachtfeld von 1759, die Sonderwirtschaftszone und der ehemalige Falckensteinturm. Am großen Basar endete die gemeinsame 14-km-Tour.

Diese PDF-Datei (792 KB) gibt Informationen über die Wanderung am 16.03.2016:
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Informationen über das »Slubicer Wikipedia-Denkmal und seinen Schöpfer Mihran Hakobjan gibt es selbstverständlich im Internet beim Onlinelexikon »Wikipedia.Im Slubicer Restaurant "Odra" sprachen am 08. November 1990 Bundeskanzler Helmut Kohl und Polens Premier Tadeusz Mazowiecki über die Oder-Neisse-Grenze.
Am Slubicer Wolnosci-Platz gibt es das kleine Buchgeschäft "Tetris". Allen, die eine Reise oder eine Wanderung durch Westpolen planen, empfehle ich vorher einen Besuch dieses Ladens. Hier findet man verschiedene Landkarten im Angebot. Bei einem Festakt wurde im Juni 2008 auf dem Slubicer Wolnosci-Platz diese Käthchenfigur enthüllt. Entworfen hat die Plastik der damals 54 Jahre alte Künstler Miroslaw Gorski. Die Figur besteht aus Laminat, das mit Messing und Bronze angereichert wurde.
Die Mitglieder der russisch orthodoxen Gemeinde Slubice sammeln seit Jahren Spenden und bauen davon ihre Kirche. Die gold-glänzende Dachbedeckung der Kirche besteht aus Bulat, ein speziell bearbeiteter Stahl. Noch ist das Bauwerk unvollendet. (Quelle: MOZ.de)Während des Siebenjährigen Krieges fand am 12.08.1759 die Schlacht bei Kunersdorf zwischen einer russisch-österreichischen und der preußischen Armee statt. Sie endete mit einer Niederlage Friedrichs des Großen. Gleichzeitig wurde Ewald von Kleist tödlich verwundet.
Friedrich II. befehligte 49.000 Mann, während seine Gegner über 59.000 russische und 19.000 österreichische Soldaten verfügten. Um seine zahlenmäßige Unterlegenheit auszugleichen, konzentrierte er den Angriff auf einen Flügel des Gegners.Seit ungefähr zehn Jahren entwickelt die Stadt Slubice in Kunowice auf dem ehemaligen Schlachtfeld von 1759 und späterem Militärübungsgelände eine Eigenheimsiedlung. Ein Radweg verbindet das Dorf mit Slubice.
Auf dem bis zum Frühjahr 1945 existierenden Frankfurter Flugplatz besteht seit vielen Jahren eine steuerlich geförderte Sonder-Wirtschaftszone der Grenzstadt Slubice. Verarbeitendes Gewerbe und Transportfirmen prägen das Bild.Am südöstlichen Stadtrand stand bis 1945 der Falckenstein-Wasserturm. Beim Anrücken der Roten Armee wurde dieser Turm im Februar 1945 von Wehrmachtssoldaten gesprengt. Heute steht dort neben einer Quadübungsstrecke ein Funkturm.

Die 14-Kilometer-Wanderung am 16.03.2016 endete nach 4 Stunden am Slubicer Basar.


Wolfgang Streck hat am 16.03.2016 unterwegs viele Fotos geschossen.
Daraus hat er diese 12 Collagen gestaltet:






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